Arthur von Buddenbrock

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Arthur Ludwig Emil Freiherr von Buddenbrock (* 4. Oktober 1850 in Ottlau; † 13. Januar 1929 ebenda) war Gutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten]

Buddenbrock war Zögling des Kadettenkorps in Kulm und Berlin. 1869 ging er in den aktiven Militärdienst, aus dem er 1875 als Invalide ausschied. Bis 1877 hat er in Schlesien und Ostpreußen Landwirtschaft erlernt. Seit 1877 war er Besitzer des Gutes Forken im Kreis Fischhausen und seit 1891 Pächter des Majorats Ottlau.

Von 1893 bis 1898 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses[1] und von 1893 bis 1898 Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Marienwerder 1 (Marienwerder, Stuhm) und die Deutschkonservative Partei, schloss sich jedoch im Reichstag nicht der deutschkonservativen Fraktion an, sondern blieb unabhängiger Konservativer.[2] Zwischen 1903 und 1918 war er Mitglied des Preußischen Herrenhauses.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 89 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Kühne, Thomas : Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867 – 1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten. Düsseldorf : Droste Verlag, 1994, S. 140-143 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 6)
  2. Specht, Fritz / Schwabe, Paul : Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Aufl. Berlin : Verlag Carl Heymann, 1904, S. 17