Artikel (Wortart)
Ein Artikel (in der Germanistik gelegentlich auch Begleiter) ist ein grammatisches Formativ, das – als Mitglied der betreffenden Wortart – einen nominalen Ausdruck determiniert. Syntaktisch betrachtet, wird dieser dadurch zum Nominalsyntagma. Semantisch betrachtet, legt der Artikel die Determinationskategorien – Definitheit, Spezifizität, Generizität – des Nominalsyntagmas fest.
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Begriff und Terminus [Bearbeiten]
Der Artikel heißt in allen Sprachen der abendländischen (Schul-)Grammatiktradition analog, also engl./franz. article, ital. articolo usw. Nur in der deutschen Schulgrammatik heißt er Geschlechtswort. Dieser Ausdruck beruht auf einem Missverständnis. In der Schulgrammatik ist es seit der Antike üblich gewesen, das Genus eines Substantivs (da es an diesem selbst oft nicht erkennbar ist) durch Kombination mit einem Determinativ zu illustrieren, das das Genus durch Kongruenz mit dem Substantiv aufwies. So finden sich in lateinischen Grammatiken des Altertums Beispiele wie haec virtus „diese Tugend“, um zu illustrieren, dass das Substantiv virtus feminines Genus hat. Dies ist reine Schulgrammatikerkonvention; stattdessen hätte man auch ein kongruierendes Adjektivattribut verwenden können. Daraus haben deutsche Schulgrammatiker den Fehlschluss gezogen, es sei die Funktion des Artikels, das Genus eines Substantivs anzuzeigen, und ihn deshalb Geschlechtswort genannt. Das ist nicht die Funktion des Artikels. Seine Hauptfunktion liegt in der Opposition von der vs. ein, also der Markierung von (In-)Definitheit, beschlossen. Das Genus des Bezugsnomens weist er - ebenso wie viele andere vom Bezugsnomen abhängigen Wörter - nur zu dem Zweck auf, ebendiese Abhängigkeit zu markieren.
Der Artikel setzt das Gemeinte zum Hörerwissen in Beziehung und markiert etwas
- als individuell bekannt („Gib mir mal die Uhr“; definit und spezifisch),
- generell bekannt („die Sonne“ als Unikum, „der Mensch“ als Gattung; definit und generisch),
- aktuell noch unbekannt („Ein Mann betrat die Kneipe“; indefinit und spezifisch)
- oder Exemplar einer Art („Ein Fisch hat Kiemen“; indefinit und unspezifisch).
Aufgrund ihrer Funktion werden Artikel zu den Determinativen/Determinantien gezählt.
Erscheinungsformen [Bearbeiten]
Es gibt hauptsächlich zwei Artikel, den definiten ("bestimmten") und den indefiniten ("unbestimmten") Artikel. Zu ihrer Funktion s. das Stichwort Definitheit. Deutsch verfügt über beide (der vs. ein). Andere Sprachen wie Altgriechisch haben bloß einen definiten, noch andere wie Türkisch nur einen indefiniten Artikel; und die meisten Sprachen (darunter Latein) haben keinen Artikel.
Die Sprachen mit Artikel unterscheiden sich darin, inwieweit seine Verwendung in nominalen Ausdrücken möglich oder obligatorisch ist. Im Deutschen z.B. haben indefinite pluralische Nominalsyntagmen (wie in da waren Studenten) sowie indefinite Massensubstantive (wie in kannst du mir Geld leihen?) keinen Artikel. Da diese artikellose Form in paradigmatischer Beziehung zum indefiniten Artikel steht, spricht man auch vom sogenannten Nullartikel.
Die deutschen Artikel kongruieren mit dem Substantiv, zu dem sie gehören, in den grammatischen Kategorien Genus, Numerus und Kasus. In vielen Fällen sind diese Kategorien eher am Artikel erkennbar als an der Endung des Substantivs, wie beispielsweise die Frau im Nominativ und Akkusativ vs. der Frau im Genitiv und Dativ. Daher rührt die methodische Bedeutung des Artikels zur Analyse dieser Kategorien. So ist auch im deutschen Rechtschreibwörterbuch das Genus über die Form des definiten Artikels der, die, das angegeben.
Der Artikel in den verschiedenen Sprachen [Bearbeiten]
Die indogermanische Ursprache, von der auch das Deutsche abstammt, kannte noch keine Artikel; diese haben sich erst in den modernen germanischen Sprachen wie Deutsch und Englisch, den modernen romanischen Sprachen, den keltischen Sprachen, dem Griechischen, dem Bulgarischen, dem Albanischen und Armenischen herausentwickelt. Im Bulgarischen, im Rumänischen und in den nordgermanischen Sprachen wird der unbestimmte Artikel wie im Deutschen vorangestellt, der bestimmte Artikel jedoch als Suffix realisiert. Im Isländischen etwa kommt es so zur Verschmelzung von Substantiv und Artikel: hestur (isl.) „Pferd“, hesturinn (isl.) „das Pferd“. Grundsätzlich kann der Artikel auch getrennt stehen (hinn hestur); dies ist aber in der Alltagssprache seltener. Im Albanischen wird der Artikel ebenfalls ans Wortende angefügt. Beispiel: mace „(eine) Katze“ – macja „die Katze“. Umgekehrt wird im Persischen, einer ansonsten artikellosen Sprache, die Unbestimmtheit einer Sache durch das angefügte Suffix -i ausgedrückt, z.B. mard (der) Mann, mardi ein Mann.
Artikellose Sprachen [Bearbeiten]
Die meisten modernen baltischen und slawischen Sprachen (wie etwa das Russische) kennen keine Artikel; dafür können sie Bestimmtheit mittels der Wortstellung ausdrücken (siehe auch Thema-Rhema-Gliederung) und über die verbale Kategorie Aspekt differenzieren. Aber auch Demonstrativpronomina können hier die Funktion des Artikels übernehmen (siehe Gladrow und Birkenmaier in der Literaturliste). In den baltischen Sprachen wird die Bestimmtheit zum Teil mittels langer Adjektivformen ausgedrückt (vgl. lit. jaunas vyras „(ein) junger Mann“ vs. jaunasis vyras „der junge Mann“).
Semitische Sprachen wie Arabisch und Hebräisch kennen zwar bestimmte, aber keine unbestimmten Artikel (siehe Rubrik „Weblinks“). Dagegen sind in Turksprachen keine Artikel bekannt.
Teilungsartikel [Bearbeiten]
In einigen Sprachen gibt es den so genannten Teilungsartikel, so zum Beispiel im Französischen (de) und im Italienischen (di).
Formen der deutschen Artikel [Bearbeiten]
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In der linguistischen Diskussion herrscht Uneinigkeit darüber, ob die bestimmten Artikel als freie Morpheme anzusehen sind, oder ob sie analog zum Demonstrativpronomen {dies-} ein Flexionsparadigma zu {d-} oder {de-} bilden, d.h. der < de-er, die < de-e und das < de-es.
Der unbestimmte Artikel hat keine echten Pluralformen:
- Jemand hat gestern ein Buch gekauft. (Singular)
- Jemand hat gestern ∅ Bücher gekauft. (Plural)
- Jemand hat gestern einige Bücher gekauft. (Plural)
Gebrauch im Deutschen [Bearbeiten]
War die indogermanische Ursprache noch artikellos, so wird der Gebrauch des Artikels im Laufe der hochdeutschen Sprachentwicklung im Regelfall bei Gattungsnamen („Die Frau schläft; ein Mädchen weint“) verbindlich. Anders bei Personennamen und Prädikativa: „Hans ist Bäcker“. Personennamen werden laut Lehrbuch nur dann mit Artikel gebraucht, wenn vor dem Namen ein Adjektiv steht. Im oberdeutschen Sprachraum ist es jedoch üblich, Namen, außer in der Anrede, mit bestimmtem Artikeln zu kombinieren. Ingerid Dal führt das darauf zurück, dass Artikel über Familiennamen eindrangen, die eigentlich Appellativa waren, wie mittelhochdeutsch der strickaere („Seiler“). Ortsnamen werden bis auf wenige Ausnahmen immer ohne Artikel benutzt. Auch Abstrakta und Stoffbezeichnungen können als Subjekt ohne Artikel gebraucht werden, ohne dass sich die Bedeutung verändert: „(Die) Schönheit vergeht“; „(Das) Geld regiert die Welt“. Ferner lassen bestimmte Fügungen keinen Artikel zu: „Er hat Hunger“; „Ich fahre Auto“ (aber demgegenüber: „Er fährt einen Mercedes“ und auch „Ich fahre das Auto auf den Hof.“).
Artikellosigkeit lässt sich weiter in einer großen Zahl von Sprichwörtern und formelhaften Verbindungen finden: „Haus und Hof“; „Mann und Maus“. Hier handelt es sich um Relikte des älteren artikellosen Gebrauchs. In diesen Zusammenhang fallen auch Dichtungen, die stilistisch überlieferte Volkslieder nachbilden sollten: „Knabe sprach – Röslein wehrte sich.“ Häufig reichen morphologische Mittel nicht aus, um Genus, Kasus und Numerus anzuzeigen, da unterschiedliche Kasus formal zusammenfallen und so der Artikel als Kasusmerkmal dienen muss.
Alternativ können an Stelle des Artikels andere Determinative gebraucht werden wie beispielsweise kein/dieser/jener/mancher/jeder/mein usw. Vollständige Artikellosigkeit unterliegt im Neuhochdeutschen Bedingungen wie den genannten.
Artikelwort [Bearbeiten]
Im weiteren Sinne zählen einige Grammatiker auch Pronomina zur Wortart Artikel, weil diese den Artikel ersetzen können, wenn sie als Attribut benutzt werden, zum Beispiel kein/dieses/jenes/manches/jedes Computerprogramm.
Weitere Bezeichnungen dieser erweiterten Begriffsbestimmung unter Einbeziehung der Determinativpronomen sind Artikelwort [ART], Determinans und Determinator [DET]. Dabei ist zu beachten, dass Artikelwörter nur dann als solche bewertet werden, wenn sie ein Hauptwort begleiten. Ohne dieses Merkmal sind es gewöhnliche Pronomina.
Artikellosigkeit bedeutet nicht nur, dass einige Sprachen (zum Beispiel slawische Sprachen) keine Wortart Artikel aufweisen, sondern auch, dass sie fallweise auch kein Artikelwort besitzen. Diese Worte finden sich im Plural der unbestimmten Artikel, zum Beispiel bei dem Begriffspaar eine Zeitung vs. Zeitungen. Zeitungen nennt man dann einen Nullartikel zur Abgrenzung gegen Konstruktionen, welche die Verwendung eines Artikels verbieten wie etwa er hat Durst.
Unter Einbeziehung des Artikelworts in die Definition der Wortart Artikel haben selbst artikellose Sprachtypen einen Artikel, zum Beispiel: lat. is vir bzw. russ. этот мужчина für dt. ‚dieser Mann‘.[1]
Possessivartikel [Bearbeiten]
Possessivartikel (lat. possidere 'besitzen') sind wiederum eine Unterklasse der Artikelwörter. Es handelt sich um Possessivpronomen, die als Artikel verwendet werden, zum Beispiel: mein Kopf, sein Buch, ihr Haus.
| mein- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | mein | meines | meinem | meinen |
| weiblich | meine | meiner | meiner | meine |
| sächlich | mein | meines | meinem | mein |
| Plural | meine | meiner | meinen | meine |
| dein- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | dein | deines | deinem | deinen |
| weiblich | deine | deiner | deiner | deine |
| sächlich | dein | deines | deinem | dein |
| Plural | deine | deiner | deinen | deine |
| sein- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | sein | seines | seinem | seinen |
| weiblich | seine | seiner | seiner | seine |
| sächlich | sein | seines | seinem | sein |
| Plural | seine | seiner | seinen | seine |
| ihr- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | ihr | ihres | ihrem | ihren |
| weiblich | ihre | ihrer | ihrer | ihre |
| sächlich | ihr | ihres | ihrem | ihr |
| Plural | ihre | ihrer | ihren | ihre |
| unser- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | unser | unseres | unserem | unseren |
| weiblich | unsere | unserer | unserer | unsere |
| sächlich | unser | unseres | unserem | unser |
| Plural | unsere | unsere | unseren | unsere |
| euer- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | euer | eures | eurem | euren |
| weiblich | eure | eurer | eurer | eure |
| sächlich | euer | eures | eurem | euer |
| Plural | eure | eurer | euren | eure |
| ihr- | Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|---|
| männlich | ihr | ihres | ihrem | ihren |
| weiblich | ihre | ihrer | ihrer | ihre |
| sächlich | ihr | ihres | ihrem | ihr |
| Plural | ihre | ihrer | ihren | ihre |
Entwicklung des Gebrauchs im Deutschen [Bearbeiten]
Bereits in Wulfilas gotischer Bibelübersetzung lassen sich Artikel nachweisen. Ihren Gebrauch führt Ingerid Dal auf den Einfluss des griechischen Ausgangstextes zurück, in dem Artikel verwendet wurden. Im Althochdeutschen setzt sich ihre Verwendung immer weiter durch, wenn auch noch nicht in aller Konsequenz. Im Mittelhochdeutschen ist das Vorkommen von artikellosen Substantiven schon sehr stark eingeschränkt. In dieser Sprachperiode findet sich auch die im Neuhochdeutschen unmögliche Form der Artikelsetzung vor Possessivpronomen und Substantiv: „die iuweren schoenen tohter“. Eine weitere heute ungebräuchliche Konstruktion ist die gleichzeitige Verwendung von bestimmtem und unbestimmtem Artikel, die sich vor allem vor einem Relativsatz oder beim Superlativ nachweisen lässt: „ein daz schoenste gras“.
Der bestimmte Artikel entwickelte sich aus den Demonstrativpronomen dër, diu, daz und wurde auch schon als Relativpronomen gebraucht. Infolgedessen entstanden die so genannten zusammengesetzten Demonstrativpronomen aus dem einfachen Demonstrativpronomen und dem unflektierbaren Demonstrativpartikel se. Daher wird zunächst auch nur der erste Teil flektiert; die Endflexion wird hier erst später die Regel.
Dieser Trend lässt sich heute in Ansätzen auch in einigen baltischen und slawischen Sprachen beobachten. Im Tschechischen wird kontextgebundenen Substantiven oft ein Demonstrativpronomen vorangestellt, ebenso im Litauischen. Im Polnischen tauchen fallweise nachgestellte Demonstrativpronomina auf, die vorerwähnte Ausdrücke hervorheben.
Der unbestimmte Artikel entwickelte sich aus dem Numeral althochdeutsch und mittelhochdeutsch ein (gotisch ains), wie auch der unbestimmte Artikel in den romanischen Sprachen aus dem lateinischen unus hervorgegangen ist (vergleiche französisch un, une; spanisch un, uno/una). Auch der Gebrauch des unbestimmten Artikels wird im Mittelhochdeutschen die Regel. Allerdings erreichte die Entwicklung erst nach und nach den Stand, dass zwischen dem Gebrauch von bestimmtem und unbestimmtem Artikel sowie Artikellosigkeit eine konkrete Bedeutungsrelation verstanden wurde.
Das immer weitere Vordringen des Artikelgebrauchs lässt sich auf eine konstante Tendenz in der Entwicklung der Nebensilben zurückführen, die sich bis in die Gegenwartssprache fortsetzt. Aus sprachökonomischen Gründen kommt es zur Nebensilbenabschwächung und auch zur Nebensilbenvokalausstoßung (Apokope und Synkope). Diese in erster Linie lautliche Konstante hat Konsequenzen für das Formensystem, da sie sich wesentlich auf die Flexionsmorpheme auswirkt. Durch die Abschwächung der volltonigen Endsilbenvokale zu e fallen unterschiedliche Kasus formal zusammen; der Artikel wird gebraucht, um den Kasus anzuzeigen. Durch die Nebensilbenabschwächung wird folglich die Tendenz vom synthetischen zum analytischen Sprachbau verstärkt. Allerdings wird auch diskutiert, ob nicht vielleicht die Nebensilbenabschwächung eine Folge des Aufkommens des bestimmten Artikels sei.
Literatur [Bearbeiten]
- Willy Birkenmaier: Artikelfunktionen in einer Artikellosen Sprache. Studien zur nominalen Determination im Russischen. In: Forum Slavicum. Band 34, München 1979 (über die Wiedergabe des deutschen Artikels im Russischen).
- Hansjörg Bisle-Müller: Artikelwörter im Deutschen. Semantische und pragmatische Aspekte ihrer Verwendung. Niemeyer, Tübingen 1991,, ISBN 3-484-30267-4 (über den Artikelgebrauch innerhalb einer pragmatischen Theorie der Koordination gemeinsamen Wissens).
- Karl Bühler: Sprachtheorie: die Darstellungsfunktion der Sprache. 3. Auflage. Fischer, Jena 1934, § 20. Die Funktionen des Artikels.
- Karl Bühler: Sprachtheorie: die Darstellungsfunktion der Sprache (= UTB. 1159). Nachdruck der 3. Auflage. Lucius & Lucius, Stuttgart 1999, §20. Die Funktionen des Artikels, S. 303-315.
- Wolfgang Gladrow: Die Determination des Substantivs im Russischen und Deutschen. Eine konfrontative Studie.. Leipzig 1979 Kommentar = über die Wiedergabe des deutschen Artikels im Russischen.
- Hans-Jürgen Grimm, Gertraud Heinrich: Der Artikel. VEB Enzyklopädie, Leipzig 1976 (gründliche Darstellung für den Fremdsprachenunterricht ohne großen theoretischen Anspruch).
- Hans-Jürgen Grimm: Untersuchung zum Artikelgebrauch im Deutschen. VEB Enzyklopädie, Leipzig 1986 (Wissenschaftlich anspruchsvoller als Grimm/Heinrich (1976), bezieht auch deutsch-russische und deutsch-tschechische Vergleiche ein).
- Gottfried Kolde: Der Artikel in deutschen Sachverhaltsnominalen. Niemeyer, Tübingen 1989, ISBN 3-484-31096-0 (sehr gründliche und wissenschaftlich breit fundierte Darstellung des Artikelgebrauchs bei Sachverhaltsbeschreibungen).
- Heinz Vater: Das System der Artikelformen im gegenwärtigen Deutsch. 2., verbesserte Auflage. Niemeyer, Tübingen 1979, ISBN 3-484-10359-0 (ein Klassiker, strukturalistische Methode).
- Heinz Vater (Hrsg.): Zur Syntax der Determinantien. Narr, Tübingen 1979, ISBN 3-86057-421-3 (die Aufsätze behandeln die Artikel im Zusammenhang mit anderen Determinantien wie ‚jeder‘, ‚dieser‘, ‚alle‘ ‚einige‘ etc., Methode: Generation Grammatik).
- J. van der Auwera (Hrsg.): The Semantics of Determiners. 1980.
- Hans-Jürgen Grimm: Lexikon zum Artikelgebrauch. 1987.
- I. Heim: Artikel und Definitheit. 1991, S. 487–535.
- N. Himmelmann: Deiktikon, Artikel, Nominalphrase. Zur Emergenz syntaktischer Struktur. 1997.
- Helbig, J. Buscha: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. 1979.
Weblinks [Bearbeiten]
- www.canoo.net – „Der Artikel“ in der Online-Grammatik Canoo.net
- Liste der bestimmten Artikel in vielen Sprachen aus der schwedischen Wikipedia
- www.deutsch-im-blick.de – Deklinieren von Artikeln
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Quelle: Metzler, Bisle-Müller, Helbig
Deklinierbar: Substantiv | Adjektiv | Pronomen | Numerale | Artikel Konjugierbar: Verb
Unflektiert: Konjunktion | Präposition | Adverb | Interjektion