Asada Gōryū

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Asada Gōryū (jap. 麻田剛立; * 10. März 1734 in Kitsuki, Prov. Bungo (heute Ōita); † 25. Juni 1799) war ein japanischer Astronom und Anatom. Er modernisierte die Astronomie in Japan und führte moderne Geräte und Beobachtungsmethoden ein.

Neben seiner Tätigkeit als Mediziner in Ōsaka beschäftigte Asada sich mit der Astronomie.

Aufgrund der damaligen japanischen Politik der Abschottung, gelangten westliche naturwissenschaftliche Erkenntnisse nur in Form veralteter chinesischer Werke auf die Insel, die von Jesuiten-Missionaren in China übersetzt worden waren. Asada entwickelte Methoden zur Bahnbestimmung der Himmelskörper unseres Sonnensystems und entdeckte unabhängig das dritte Keplersche Gesetz. Er schliff optische Linsen und konstruierte Teleskope, mit denen er u. a. die Jupitermonde beobachtete.

In Ōsaka gründete er die Senjikan-Schule für Astronomie. Einer seiner Schüler war der spätere Astronom Takahashi Yoshitoki.

Zu Asadas Gedenken wurde ein Mondkrater benannt.

Quelle[Bearbeiten]

  • Ryokichi Otani: Tadataka Ino: The Japanese Land-Surveyor, S. 33ff, Simon Publications, 2001, ISBN 978-1-931541-22-0