Asadullah Chalid

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Asadullah Chalid (2011)

Asadullah Chalid ist ein afghanischer Politiker. Er war von 2001 bis 2005 Gouverneur der Provinz Kandahar und von 2005 bis 2008 Gouverneur der Provinz Ghazni. Derzeit ist er Minister für Stammesfragen und Sondergesandter für Südafghanistan in der Regierung von Hamid Karsai (März 2012).[1]

Chalid ist Paschtune. Er studierte Politik auf der Universität Kabul, brach aber vorzeitig ab und schloss sich der Nordallianz an.

Anschläge auf Chalid[Bearbeiten]

Am 17. Mai 2007 wurde auf ihn ein Selbstmordanschlag verübt, den er aber mit leichten Verletzungen überlebte.[2]

Am 6. Dezember 2012 explodiert eine Granate in einem Gästehaus, in dem sich Chalid aufhielt. Er überlebte schwer verletzt.[3]

Foltervorwürfe[Bearbeiten]

Am 12. April 2010 erhob CBC News schwere Vorwürfe gegen Chalid. So soll sich unter seinem Gästehaus ein Folterkeller befunden haben. Außerdem sollen Dokumente existieren, in denen der kanadische Diplomat Chris Alexander Chalid beschuldigt, fünf Mitarbeiter der Vereinten Nationen mittels einer Bombe getötet zu haben, um seine Aktivitäten im Drogenhandel zu schützen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karsai-Delegation unter Beschuss. In: die tageszeitung. 13. März 2012, abgerufen am 14. März 2012 (deutsch).
  2. Suicide car bomber rams Kandahar governor's SUV. In: CBS Corporation. 17. Mai 2007, abgerufen am 14. März 2012 (englisch).
  3. Afghanischer Geheimdienstchef bei Anschlag verletzt
  4. Afghan governor's rights abuses known in '07. In: CBC News. 12. April 2010, abgerufen am 14. März 2012 (englisch).