Aschau im Chiemgau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aschau i.Chiemgau
Aschau im Chiemgau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aschau i.Chiemgau hervorgehoben
47.76666666666712.316666666667615Koordinaten: 47° 46′ N, 12° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 615 m ü. NN
Fläche: 79,61 km²
Einwohner:

5.677 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83229
Vorwahlen: 08052, 08057 (Sachrang)
Kfz-Kennzeichen: RO
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 114
Gemeindegliederung: 43 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kampenwandstraße 36
83229 Aschau im Chiemgau
Webpräsenz: www.aschau.de
Bürgermeister: Werner Weyerer (FWG)
Lage der Gemeinde Aschau i.Chiemgau im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
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Aschau im Chiemgau (amtlich: Aschau i.Chiemgau) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim mit den Ortsteilen Aschau und Sachrang. Überragt wird der Fremdenverkehrsort von der 1.669 m hohen Kampenwand und dem mitten im Priental thronenden Schloss Hohenaschau (12. Jahrhundert).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Aschau im Chiemgau liegt rund 23 km südöstlich von Rosenheim, 12 km südlich von Prien am Chiemsee, 32 km südwestlich von Traunstein und 28 km nördlich von Kufstein in Tirol. Aschau ist Endpunkt der Chiemgaubahn von Prien am Chiemsee, überdies befindet sich hier die Talstation der Kampenwandbahn.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Aschau im Chiemgau besteht aus 43 amtlich benannten Ortsteilen[2]:

[Bearbeiten] Geschichte

Schloss Hohenaschau

Das Schloss Hohenaschau wurde im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts im Oberen Priental erbaut durch Konrad und Arnold von Hirnsberg. Bedeutsame Adelsgeschlechter erweiterten den Besitz und bauten das Schloss zum Mittelpunkt des Verwaltungssitzes ihrer Herrschaft aus. Die Herrschaft Hohenaschau war zwar kein Fürstentum im eigentlichen Sinn, hatte aber dennoch eine ganze Reihe von Hoheitsrechten wie das Recht der Hoch- und Blutgerichtsbarkeit.

Bei den Um- und Erweiterungsbauten des Schlosses im Stil der Renaissance (1540–1560) und des Hochbarock (1672–1686) wurden die barocke Schlosskapelle und das ehemalige Benefiziatenhaus, das heutige Prientalmuseum, errichtet. Nach weiteren Veränderungen, vor allem von 1905–1908 durch Theodor von Cramer-Klett, ging der Besitz an die Bundesrepublik Deutschland über und wird heute als Ferienwohnheim der Bundesfinanzverwaltung genutzt.

Hohen- und Niederaschau wurden im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 selbständige politische Gemeinden. Am 1. Januar 1966 wurden Hohen- und Niederaschau zur Gemeinde Aschau im Chiemgau zusammengelegt. 1978 erfolgte im Zuge der Gemeindegebietsreform die Eingliederung der früheren Gemeinde Sachrang sowie des südlichen Teils der früheren Gemeinde Umrathshausen in die Gemeinde Aschau im Chiemgau. Hierdurch wurde es zur flächenmäßig größten kreisangehörigen Gemeinde im Landkreis Rosenheim.


[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Zusammensetzung des Gemeinderats seit 2008:

  • FWG: 8 Sitze
  • CSU: 7 Sitze
  • ABL: 3 Sitze
  • PTL: 2 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Erster Bürgermeister von Aschau ist Werner Weyerer (FWG).

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: In Silber auf der mittleren Kuppe eines dreiteiligen blauen Felsenberges eine grüne Esche.

Das Wappen wird seit 1967 geführt. Die Esche leitet sich vom Ortsnamen ab.[3]

[Bearbeiten] Wirtschaft

[Bearbeiten] Verkehr

Es besteht Bahnanbindung nach Prien und Rosenheim über die Chiemgaubahn.


[Bearbeiten] Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Aschau im Chiemgau

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Theodor Freiherr von Cramer-Klett (1817–1884), Kaufmann und Industrieller, ehemaliger Eigentümer von Schloss Hohenaschau
  • Hans Stubenrauch (1875–1941) Maler und Schriftsteller; ist hier geboren
  • Ludwig-Benedikt Freiherr von Cramer-Klett (1906–1985), Jagdschriftsteller (CIC-Kulturpreis)
  • Hans Clarin (1929–2005), Schauspieler und Synchronsprecher
  • Wohnort von Christian Wolff (* 1938), Schauspieler
  • Peter Michael Hamel (* 1947), Komponist, gründete 1998 Interkulturelles Musikinstitut in Aschau
  • Wirkensort von Heinz Winkler (* 1949), Koch

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Literatur

  • Stefan Breit: Die Herrschaft Hohenaschau. In: Wolfgang Jahn, Margot Hamm, Evamaria Brockhoff (Hrsg.): Adel in Bayern, Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2008. Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg, S. 284–292, ISBN 978-3-937974-19-4.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111021/023711&attr=OBJ&val=491
  3. Aschau im Chiemgau: Wappengeschichte vom HdBG

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Aschau im Chiemgau – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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