Aschendorf (Papenburg)

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Dieser Artikel befasst sich mit der früheren Stadt und heutigem Ortsteil Aschendorf. Weitere Bedeutungen finden sich unter Aschendorf.

53.0533333333337.33254Koordinaten: 53° 3′ 12″ N, 7° 19′ 57″ O

Aschendorf
Stadt Papenburg
Wappen von Aschendorf
Höhe: 3–4 m
Fläche: 32,21 km²
Einwohner: 7858 (1. Jan. 2013)
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 26871
Vorwahl: 04962
Aschendorf Bokel Herbrum Nenndorf Obenende Tunxdorf UntenendeKarte
Über dieses Bild

Lage von Aschendorf in der Stadt Papenburg

Aschendorf ist ein Stadtteil der emsländischen Stadt Papenburg und einer der ältesten Orte Niedersachsens. In dem etwa 32 km² großen und an der Ems gelegenen Ortsteil leben rund 8.000 Einwohner.

Vor der kommunalen Neugliederung in Niedersachsen war Aschendorf/Ems eine Gemeinde, die seit 1952 die Stadtrechte besaß. Außerdem war die ehemalige Kreisstadt bis 1972 Sitz und Namensgeber der Samtgemeinde Aschendorf. Der Landkreis Aschendorf (1867 bis 1932) und dessen Rechtsnachfolger, der Landkreis Aschendorf-Hümmling (1932 bis 1977), hatten ihren Verwaltungssitz in Aschendorf. Die Telefonvorwahl lautet 04962 und die Postleitzahl 26871 (bis 1972 lautete die PLZ 4497, bis 1993 2990). Das Kfz-Kennzeichen ist EL (früher ASD).

Geschichte[Bearbeiten]

Der im nördlichen Emsland liegende Ort wurde erstmals in der Mitte des 8. Jahrhunderts als Ascanthorp in der Vita Liudgeri erwähnt, spätere Werke erwähnen Asikinthorpe. Aschendorf gilt damit als einer der ältesten Orte in Niedersachsen. Im 9. Jahrhundert wurde eine erste Holzkirche errichtet. Bis zum 13. Jahrhundert entstanden insgesamt fünf Kirchenbauten, allesamt Holzkirchen, wobei jeder Neubau die Überreste seiner Vorgänger teilweise zerstörte.[1] Um 1250 wurde dann die erste Steinkirche im romanischen Baustil gebaut. 1498 wurde sie zu einer dreischiffigen Hallenkirche mit spätgotischem Chor umgebaut.

Aschendorfs Zehntherrschaft war zunächst zwischen dem Kloster Corvey und der Osnabrücker Kirche umstritten, wurde dann aber 1077 durch König Heinrich den Vierten endgültig der Osnabrücker Kirche übertragen. Im Jahre 1252 kam Aschendorf in den Herrschaftsbereich des Bischofs von Münster, blieb aber kirchenrechtlich beim Bistum Osnabrück.

Angesichts mehrerer Versuche, sich von der münsterschen Herrschaft zu befreien, ließ der neue Landesherr zur Festigung seines Herrschaftsanspruches ab dem Jahre 1266 südlich von Aschendorf eine Burg errichten. Diese zunächst Fredoburg genannte Anlage wurde bei Aschendorfer Versuchen, sich des Landesherrn zu entledigen, mehrfach beschädigt oder zerstört. Nach einem Wiederaufbau im Jahre 1340 entstand an gleicher Stelle die Burg Nienhaus, die nunmehr auch Sitz des münsterschen Drosten wurde. Die Erhebungen der Aschendorfer gegen den münsterschen Landesherrn dauerte dennoch bis zum Jahre 1449 fort, wobei auch die Burg Nienhaus mehrfach Mittelpunkt zerstörerischer Angriffe war. Sie diente bei Besuchen der Landesherrschaft auch immer wieder als Herberge für verschiedene fürstbischöfliche Honoratioren.

1394 wurde Aschendorf erstmals urkundlich als Gerichtsort erwähnt, nachdem es schon früher Sitz eines Freigerichts gewesen war. Von 1322 bis 1736 war es auch immer wieder Verhandlungsort zur Beilegung von Territorialstreitigkeiten zwischen den Fürstbischöfen von Münster und den ostfriesischen Häuptlingen und später Grafen.

Unter dem ersten evangelischen Pastor Johannes Hermanni wurde 1538 die Reformation in Aschendorf eingeführt. Der letzte lutherische Pastor Heinrich Bothe wurde 1614 abgesetzt. Anschließend folgte die Rekatholisierung.

Die Burg Nienhaus war während des dreißigjährigen Krieges mehrmals umkämpft und wurde gegen Ende des Krieges völlig zerstört. Als Bürgerwehr in Kriegszeiten wurde 1632 die Schützenbruderschaft gegründet, aus der der noch heute bestehende Schützenverein hervorging.

Ab 1668 gehörte Aschendorf auch kirchenrechtlich zum Bistum Münster. Auf Geheiß des Fürstbischofes von Münster ließen sich im Jahre 1679 Bettelmönche des Franziskanerordens im Ort nieder, deren Residenz 1682 zum Kloster erhoben wurde. 1684 wurde mit dem Bau des Klosters Aschendorf begonnen und dabei auch Baumaterialien der zerstörten Burg Nienhaus verwandt.

Nach dem Erwerb des Altenkamps im Jahre 1723 durch den Fürstbischöflich-Münsterschen Drost des Emslandes, Freiherr Herrmann von Velen, ließ dieser bis zum Jahre 1729 das noch heute bestehende Herrenhaus errichten.

Im Jahre 1775 zerstörte eine große Feuersbrunst 54 Häuser und führte zu erheblichen Beschädigungen des Klosters.

Im Rahmen der Koalitionskriege gegen Napoleon nahmen im Jahre 1795 zunächst englische Truppen, später hessisch-hannoversche Truppen in Aschendorf Quartier. Haus Altenkamp beherbergte dadurch sowohl den späteren Herzog von Wellington, als auch den preußischen General Blücher.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss (1803) wurde Aschendorf nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zum Fürstbistum Münster Teil des Herzogtums Arenberg-Meppen. Ab 1806 gehörte Aschendorf als Teil des Herzogtums Arenberg zum Rheinbund, der unter dem Protektorat Napoleons stand. Ab 1809 galt Napoleonisches Gesetz. 1811 wurden die norddeutschen Gebiete direkt dem französischen Kaiserreich unterstellt. Aschendorf lag nunmehr im Kanton Papenburg, welches wiederum zum Arrondissement Lingen des französischen Departements Ober-Ems gehörte. Die einhergehende Verwaltungsreform fand am 3. März 1811 ihren Abschluss. Das französische Steuerwesen galt ab dem 1. Juli 1811, die französische Verfassung ab dem 20. August desselben Jahres. Im Rahmen der napoleonischen Säkularisation wurde das Aschendorfer Franziskanerkloster 1812 nach 150-jährigem Bestehen geschlossen.

Nach der Niederlage Napoleons gegen die Verbündeten wurde Aschendorf 1813 preußisch. Eine Kommission mit Sitz in Meppen verwaltete nunmehr wieder die ehemaligen Arenbergischen Gebiete. Diese wurde wenig später jedoch aufgehoben und mit der Verwaltung des Kreises Lingen zusammengelegt, das bereits seit 1702 zu Preußen gehörte. Schon 1814 jedoch wurde Aschendorf auf Beschluss der Verbündeten dem Königreich Hannover zugeordnet, welches wiederum in Personalunion zu Großbritannien gehörte. Aufgrund der veränderten politischen Verhältnisse gehörte Aschendorf ab 1824 wiederum zum Bistum Osnabrück. 1826 wurden ausgewählte standesherrliche Rechte abermals dem Herzog von Arenberg übertragen, wodurch Aschendorf 1827 Sitz eines der vier herzoglich-arenbergischen Mediatämter wurde. In der Folge wurde bis 1836 in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Burg das Amtshaus Nienhaus errichtet.

Ausdruck der freiheitlichen und nationalistischen Bewegung in Aschendorf war die Gründung des Männergesangsvereins Liedertafel „Erholung“ im Jahre 1845. Haus Altenkamp war im Revolutionsjahr 1848 Ziel eines Demonstrationszuges der Papenburger Kaufleute.

1856 erhielt Aschendorf Anschluss an die Bahnstrecke Emden—Rheine.

Nach dem Krieg von 1866 gehörte Aschendorf nunmehr als Teil des Kreises Meppen zu Preußen. Durch die preußische Justizvereinfachung verlor Aschendorf seine Funktion als Gerichtsort, wurde aber durch die Verwaltungsreform im Jahre 1884 Sitz des neugebildeten Landkreises Aschendorf.

Wenige Jahre später (1897) wurde die Rektoratschule, die spätere Mittelschule und heutige Realschule, gegründet.

Die Landkreise Aschendorf und Hümmling wurden 1932 zum Landkreis Aschendorf-Hümmling zusammengeschlossen. Sitz der Kreisverwaltung war die Gemeinde Aschendorf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Aschendorf Teil der polnischen Besatzungszone. In Aschendorf wurde während der Besatzungszeit auf dem Kirchplatz ein Plakat mit den Namen von 35 deutschen Frauen aufgehängt, die angeblich intime Beziehungen mit Polen unterhielten.[2]

Im Rahmen der 1200-Jahr-Feier bekam Aschendorf am 7. September 1952 die Stadtrechte verliehen.

Nur 21 Jahre später wurde die Samtgemeinde Aschendorf im Zuge der Gemeindereform mit Wirkung vom 1. Januar 1973 aufgelöst. Die Stadt Aschendorf (Ems) sowie die Gemeinden Bokel, Herbrum, Nenndorf und Tunxdorf wurden in die Stadt Papenburg eingegliedert[3], nachdem es vorher eine jahrelange enge Zusammenarbeit zwischen Aschendorf, Bokel und Papenburg im kommunalen Zweckverband gegeben hatte.

Die Gemeinden Lehe und Neulehe wurden der neuen Samtgemeinde Dörpen zugeordnet. 1971 hatte die Samtgemeinde Aschendorf 8.001 Einwohner, davon lebten in Aschendorf 5.542 Einwohner. Sie hatte eine Fläche von etwa 92 km².

Der Niedersächsische Landtag beschloss am 28. März 1990 die Wiederherstellung der Stadt Aschendorf als selbständige Gemeinde und somit eine Ausgliederung aus der Stadt Papenburg, jedoch stoppte das Bundesverfassungsgericht die Umsetzung des Gesetzes 1992 endgültig.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung Aschendorfs zwischen 1821 und 1971
Jahr Einwohner [4][5]
1821 1.331
1848 1.684
1871 1.752
1885 1.992
1905 2.428
1925 2.967
1933 3.317
1939 3.716
1946 4.473
1950 4.706
1956 4.882
1961 4.944
1971 5.542

Politik[Bearbeiten]

Durch die Gemeindeneugliederung hatte der neue Stadtteil einen Ortsrat bekommen, der für die örtlichen Belange zuständig ist. Die Aufgaben des Ortsrates sind im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) geregelt. Der Ortsrat hat 21 Mitglieder, der sich seit 2011 wie folgt zusammensetzen:

CDU 38,67 % 8 Sitze
FDP 23,79 % 5 Sitze
SPD 20,85 % 5 Sitze
Grüne 10,29 % 2 Sitze
UWG 6,40 % 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahlen vom 11. September 2011)[6]

Der Ortsbürgermeister von Aschendorf ist Friedhelm Führs von der CDU.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Theodora Korte (Pseudonym: Theo von Nienhaus) (* 12. November 1872 in Aschendorf; † 31. August 1926 in Münster) war eine Dichterin und Schriftstellerin. Sie verfasste insbesondere religiös geprägte Schriften und war eine bekannte Autorin von Kinder- und Jugendliteratur.

Heinrich Middendorf SCJ (* 31. August 1898 in Aschendorf; † 10. August 1972 in Osnabrück) war ein deutscher Priester und Missionar. Er versteckte neun jüdische Bürger im Kloster Stegen und rettete sie so vor dem Holocaust. Er erhielt 1994 den Titel Gerechter unter den Völkern.

Stolpersteine[Bearbeiten]

Am 13. April 2010 wurden in Aschendorf acht Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig [7] verlegt. Sie sollen die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wachhalten. Die Steine erinnern an Helene Hes (1893–1942), Sophie Hes (1900–1944), Simon Sax (1871–1943), Alfred Sax (1905–1942), Klara Sax (1909–1942), Hermann Sax (1904–?), Rudolf Sax (1907–1943) und Josef Sax (1914–1942).

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Zu erreichen ist Aschendorf über die Autobahn A31, Abfahrt Rhede. Ebenso führt die Bundesstraße 70 durch Aschendorf. Der Ort hat einen Bahnhof, der an der Emslandstrecke Emden–Rheine liegt und vom Emsland-Express angefahren wird.

Behörden[Bearbeiten]

Die folgenden Behörden und Ämter haben ihren Sitz in Aschendorf

Bildung[Bearbeiten]

Feuerwehr[Bearbeiten]

Die Brandbekämpfung am Ort wird durch die Freiwillige Feuerwehr Papenburg, Ortsfeuerwehr Aschendorf, gewährleistet. Diese ist eine von den drei Papenburger Stadtwehren, zu denen außerdem die Freilligen Feuerwehren Papenburg Untenende sowie Obenende zählen. Im Schnitt fährt die Feuerwehr Aschendorf 60–70 Einsätze pro Jahr. Das Einsatzgebiet umfasst nicht nur die ehemalige Stadt Aschendorf, sondern auch die Papenburger Ortsteile Tunxdorf, Nenndorf, Herbrum und Aschendorfer Moor. Die Bundesstraße 70 liegt in einer Länge von ca. 8 km im Einsatzgebiet. Ein Einsatzschwerpunkt sind jedoch auch die Landesstraßen 62 und 64, wo sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle ereignen. Außerdem betreibt der Malteser Hilfsdienst seit September 2014 eine Rettungswache in Aschendorf, um mit einem 24 Stunden besetzten Rettungswagen die Einsatzgebiete Aschendorf und Rhede abzudecken.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gut Altenkamp – Hauptgebäude
Park von Gut Altenkamp
  • Heimathaus des Heimat- und Bürgervereins
  • Die genaue Entstehungszeit von Gut Altenkamp ist nicht bekannt. Zu dem Grundstück, das 1981 von der Stadt Papenburg gekauft wurde, gehören barocke Gartenanlagen. In den Räumlichkeiten werden jährlich Ausstellungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu kunst- und kulturhistorischen Themen präsentiert. Außerdem finden in den Gartenanlagen Konzerte und öffentliche Veranstaltungen statt (Kulturkreis Papenburg).
  • Michaelis-Kapelle
  • Das Amtshaus Nienhaus ist seit den 1980er Jahren in Privatbesitz. Es wird von den ADO Gardinenwerken als Schulungsort genutzt. Die Gardinenmarke ADO hat in Aschendorf ihren Ursprung und steht als Kurzform für Aschendorf. Vorläufer des heutigen Nienhauses ist eine alte Burganlage des Bischofs von Münster (1266), die mehrmals zerstört wurde und bis 1647 bestand. Dann wurde Nienhaus zum Amtshaus, ging später in den Besitz der Arenberger über, bis es dann Privatbesitz wurde. Von den alten Spuren war bis 2005 fast nichts bekannt. Heute kennt man in direkter Nachbarschaft des Nienhauses Reste von Gräben und von Fundamenten aus der Zeit vor 1647 und auch Hausstellen von den Gebäuden aus der anschließenden Amtshauszeit. Seit 2007 ist das Areal, auf dem die alte Burg und das Amtshaus standen, als Bodendenkmal gesichert.
  • Naturschutzgebiet Draiberg
  • Tunxdorfer Waldsee
  • Das Brüninghaus an der Emdener Straße ist 1910 erbaut und Mitte der 80er Jahre grundlegend renoviert worden. Seitdem dient es als Jugend- und Begegnungsstätte des TuS Aschendorf.
  • Die teilweise über 1000 Jahre alte St.-Amanduskirche ist das Zentrum einer der ältesten norddeutschen Gemeinden. Zahlreiche archäologische Grabungen konnten u. a. die Vorgängerkirchen nachweisen. Im romanischen Turm ist eine Glocke aus dem Jahr 1307 erhalten.

Vereine[Bearbeiten]

Für regen Sportbetrieb besonders in den Jugendabteilungen sorgt der TUS Aschendorf mit seinen zahlreichen Mitgliedern. Mit seinen vielen Sportgruppen ist er ein fester Bestandteil des Ortslebens. Große regionale und überregionale Leistungen erzielen die Gruppen: Aerobic, Badminton, Basketball, Fitness, Fußball, Gesundheitssport, Gymnastik, Karate, Kurse, Leichtathletik, Schach, Schwimmen, Seniorensport, Sportabzeichen, Tennis, Tischtennis, Trampolin, Turn- und Spielkreis und Volleyball. Trainiert wird auf dem Sportplatz an der Emdener Straße und in der Sporthalle an der Bokeler Straße.

Außerdem gibt es noch einen Tennisverein, einen Angelverein, die Katholische Landjugendbewegung Aschendorf, drei Schießsportvereine und einen Reitverein im Ort.

Religion[Bearbeiten]

Kirche St. Amandus

Aschendorf hat zwei Kirchen, die katholische Kirche St. Amandus im Stadtzentrum und die ev.-luth. Christuskirchengemeinde an der Paul-Gerhardt-Straße/Bokeler Straße. Zwischen Aschendorf und Tunxdorf befindet sich ein jüdischer Friedhof.

Musik[Bearbeiten]

  • Horst Bösing (* 1954), deutscher Komponist und Musikproduzent
  • Hermann Lammers Meyer (* 1953), deutscher Countrymusiker und Musikproduzent

Literatur[Bearbeiten]

  • Altmeppen-Többen, Hans: Aschendorf/Ems Erfolge und Schicksale einer Stadt. Eine Stadtchronik. Werlte, 1990, 568 S. mit zahlr. Abb. nach Fotos und Dokumenten, Opbd
  • Gerd Steinwascher (Hrsg.): Geschichte der Stadt Aschendorf Papenburg: Verlag der Stadt Papenburg, 1992.
  • Gerd Harpel (Hrsg.): Aschendorf in alten Bildern und Ansichtskarten. Selbstverlag: Aschendorf, 1981
  • ADO-Gardinenwerke Aschendorf (Hrsg.): Nienhaus, Aschendorf (Ems) an der Bundesstraße 70. Text von Dieter Simon, Aschendorf, o. J. (1981)
  • Glatthaar, Dieter und Heinz Schipper: Neues vom Nienhaus, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 41, S. 3–30, Aschendorf (2007)
  • Glatthaar, Dieter und Heinz Schipper: Das Nienhaus in Papenburg-Aschendorf – eine Landesburg des Bischofs von Münster, Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 27. Jahrgang, Heft 4, S. 125–128, Hannover (2007)
  • Glatthaar, Dieter und Heinz Schipper: Der Denkmalhügel am Nienhaus in Aschendorf, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 42, S. 3–16, Aschendorf (2008)
  • Glatthaar, Dieter, Dieter Simon, Fabian Leffers und Heinz Schipper: Die Schützengräben in Aschendorf – Spuren aus den letzten Kriegstagen 1944/45, Aschendorfer Heimatblätter, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 46, S. 32–41, Aschendorf (2011)
  • Glatthaar, Dieter und Heinz Schipper: Aspekte zur Geologie und Bodenkunde in Aschendorf – Beobachtungen am Rande einer archäologischen Grabung an der Waldseestraße, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 47, S. 3–17, Aschendorf (2012)
  • Glatthaar, Dieter und Andreas Hummel: Eine Siedlung der vorrömischen Eisenzeit am Nordrand von Aschendorf, Stadt Papenburg, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 48, S. 3–47, Aschendorf (2012)
  • Glatthaar, Dieter und Gerd Harpel: Die bauliche Entwicklung von Aschendorf anhand alter Karten, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 50, S. 17–34, Aschendorf (2013)
  • Glatthaar, Dieter, Gerd Harpel und Heinz Schipper: Der Plaggenesch von Aschendorf, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 50, S. 35–37, Aschendorf (2013)
  • Glatthaar, Dieter: Es gibt keine Umfassungsgraben an den Kirchen in Aschendorf und Ihrhove, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 50, S. 43–45, Aschendorf (2013)
  • Glatthaar, Dieter und Gerd Harpel: Der Anschluss von Aschendorf an das deutsche Bahnnetz und die Expropriationskarte für den notwendigen Flächenbedarf im Ort, Aschendorfer Heimatblätter, Heft 51, S. 3-29, Aschendorf (2014)
  • Zumholz, Maria Anna: Das katholische Emsland und die Herausforderung durch den Nationalsozialismus 1933–1945

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aschendorf (Papenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Papenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Landkreis Emsland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Papenburg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robben, Fabian: Die frühmittelalterlichen Säuglingsbestattungen unter der St.-Amandus-Kirche in Aschendorf. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Archäologie der Mittelalters und der Neuzeit, 23, 2011, S. 125–136..
  2. Die Harmonie hielt nur 48 Stunden. In: TAZ, 20. Mai 2006. Abgerufen am 21. Mai 2012. 
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 252.
  4. Gustav Uelschen: Die Bevölkerung in Niedersachsen 1821–1961. Hannover, 1966
  5. Emsländischer Heimatbund (Hrsg.): Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes. Bd. 20, Sögel, 1973. (dort ist die Fläche mit 32,95 km² angegeben)
  6. Wahlergebnisse zum Aschendorfer Ortsrat auf der Website der Stadt Papenburg, abgerufen am 11. Dezember 2011.
  7. Paul Thoben: Stolpersteine in Aschendorf und Stegen, in: Aschendorfer Heimatblätter 44, Aschendorf 2010, S. 53–69