Asciano

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für Asciano (Pisano) siehe San Giuliano Terme
Asciano
Wappen
Asciano (Italien)
Asciano
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Siena (SI)
Koordinaten: 43° 14′ N, 11° 35′ O43.23583333333311.577222222222200Koordinaten: 43° 14′ 9″ N, 11° 34′ 38″ O
Höhe: 200 m s.l.m.
Fläche: 215,60 km²
Einwohner: 7.298 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einw./km²
Postleitzahl: 53041
Vorwahl: 0577
ISTAT-Nummer: 052002
Volksbezeichnung: Ascianesi
Schutzpatron: Sant’Agata (5. Februar)
Website: Gemeinde Asciano
Panorama von Asciano
Panorama von Asciano

Asciano ist eine Stadt mit 7298 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Siena in Italien (Toskana).

Geografie[Bearbeiten]

Lage von Asciano in der Provinz Siena
Hauptstraße Corso Giacomo Matteotti in Asciano

Die Stadt erstreckt sich über 215 km². Sie liegt ca. 100 km südöstlich von Florenz und ca. 25 km südöstlich von Siena. Sie ist Teil der Crete Senesi, eines Landstrichs, der benannt ist nach der hellen Erde, die dort vorkommt, und liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1687 GG. Die Anhöhe Poggio del Leccio (262 Höhenmeter) liegt ca. 100 m östlich der Stadt. Asciano gehört zum Erzbistum Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino.

Asciano liegt an den Flüssen Arbia, Asso, Bestina, Copra und Ombrone. Hierbei fließt die Arbia am westlichen Rande des Gemeindegebiets, der Asso entspringt im südlichen Gemeindegebiet. Die Flüsse Bestina und Copra umgeben den mittelalterlichen Stadtkern, wobei der Bestina nordöstlich und der Copra südwestlich der befestigten Mauern nach Nordwesten fließen, um dann ca. 500 m später in den Ombrone zu münden. Zudem berührt das Gemeindegebiet kurz die Flüsse Bozzone und Tressa. [2]

Das historische Zentrum wird durch den im 14. Jahrhundert durch Siena errichteten Stadtmauerring begrenzt. Das Zentrum wird durch die nördliche und heute noch existente Porta Senese (auch Porta del Bianchi genannt, namensgebend war hier der nahe gelegene Palazzo der Familie Bianchi Bandinelli) vom Vorort Camparboli aus betreten, das südliche und höher gelegene Stadttor nahe der Basilika Sant’Agata hieß Porta Massini (zum Teil auch Porta Maggiore, Porta Sant’Agata, Porta Sinalunga oder Porta Valdichiana genannt) und ist heute nicht mehr vorhanden, da es dem Rückzug der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel. Die Verbindungsstraße heißt heute Corso Giacomo Matteotti. Ein weiteres, westliches, Stadttor gab es bis in die 1940er Jahre an der Piazza del Grano (Via Amos Cassioli)[3].

Zu den Stadtteilen[4] zählen:

  • Arbia (185 Höhenmeter, ca. 1300 Einwohner, liegt 14 km nordwestlich vom Hauptort)
  • Casanova Pansarine (200 Höhenmeter, ca. 70 Einwohner, liegt 13 km nordwestlich vom Hauptort und ist zum Teil auch Ortsteil von Castelnuovo Berardenga)
  • Chiusure (401 Höhenmeter, ca. 120 Einwohner, liegt 6 km südlich vom Hauptort)
  • Torre a Castello (131 Höhenmeter, ca. 60 Einwohner, liegt 9 km nördlich vom Hauptort)

Die Nachbargemeinden sind Buonconvento, Castelnuovo Berardenga, Monteroni d’Arbia, Rapolano Terme, San Giovanni d’Asso, Siena, Sinalunga und Trequanda.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Legende nach flüchteten Ascanius und Senius, Söhne des Remus, dem Mitgründer der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr, nach dessen Tod nach Norden. Hier gründete Senius Siena, während Ascanius Asciano gründete. Sicher ist, dass die Gegend schon ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. durch die Etrusker, die hier Grabstätten wie Poggio Pinci oder Tumulo del Molinello anlegten, besiedelt und Haxo genannt wurde. Unter den Römern transformierte sich der Name von Axus, Axia und Axiana zum römischen Name Axianus bzw. Axianum. Zu dieser Zeit entstand auch das 1899 entdeckte Mosaik eines Fußbodens in der heutigen Via del Canto. In der Zeit der Langobarden war der Ort Sitz der Gastaldi, die hier eine Festung mit Borgo (Unterort) errichteten. Nach dem langsamen Untergang der Dinastie übernahm im 9. Jahrhundert die Familie Scialenghi die Festung und baute sie zur Burg aus.[5] Die Scialenghi gingen später in der Familie der Cacciaconti[6]auf, die die Herrschaft im Ort bis 1168 alleine behielt. Der Ort wurde am 15. September 1168 durch Siena eingenommen, dabei wurde die Festung zerstört, aber bereits sechs Jahre später nahm Florenz den Ort unter seinen Schutz. Dies währte allerdings nur zwei Jahre, als Florenz den Frieden mit Siena suchte und fand. Ein Jahr später erhob die Bevölkerung von Asciano sich abermals gegen Siena. 1213 wurde in Asciano erstmals ein Podestà gewählt, der Palmiero di Bonico hieß und von Siena bestätigt wurde. Unter ihm kam der Ort zu seiner ersten Stadtmauer, die aber bereits 1234 durch Florenz demontiert wurde.[5][7]

Im Vorfeld der Schlacht von Montaperti am 4. September 1260 hatten die Truppen aus Florenz ihr Lager in Asciano. Von hier zogen sie am 2. September zur Schlacht, bei der sie von Siena geschlagen wurden.[8] Siena erhielt bei der Schlacht Hilfe von Einheiten aus Asciano, die daraufhin von Siena garbati ascianesi (beliebte Ascianeser) genannt wurden. Unter der Regierung der Neun (Governo dei Nove, 1287 bis 1355) wuchs der Ort zu einem wichtigen Handelsplatz. Die Familie der Tolomei erwarb ab 1319 erhebliche Teile im Zentrum und in den umliegenden Ortschaften, wie in Chiusure oder Serre (heute Serre di Rapolano).[6] Von 1342 bis 1352 wurde auf Bestreben Sienas die Stadtmauer von 1287 erheblich verstärkt. Die Wichtigkeit von Asciano für Siena wurde am 17. August 1369 von Siena anerkannt, als die Bewohner Ascianos das Recht auf die Staatsbürgerschaft Sienas mit allen Rechten erhielt. Im Jahr 1465 stattet sich der Ort mit eigenen Statuten aus. Schon vor der Niederlage der Seneser Republik 1555 gegen die Republik Florenz fiel der Ort 1554 dem Herzogtum Toskana zu.[9] 1777 wurde der Ort durch die Gebietsreform Riforma Leopoldina von Leopold II. mit den bis dahin unabhängigen, aber kleineren Gemeinden Chiusure und Monte Sante Marie zur Comune Asciano vereint. 1975 wechselte die Kirchengemeinde vom Bistum Arezzo-Cortona-Sansepolcro zum Erzbistum Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Die Collegiata di Sant’Agata in Asciano
Die Chiesa della Madonna del Giardino a Camparboli
  • Cappella dei Santi Fabiano e Sebastiano, Kapelle im Ortsteil Camparboli, enthält von Girolamo di Benvenuto das Fresko Assunzione della Vergine[10]
  • Chiesa della Madonna del Giardino a Camparboli, Kirche kurz unterhalb des Ortskerns nahe der Ponte del Garbo. Die Entstehungszeit lässt sich nicht datieren, aber im 14. Jahrhundert wurde die Kirche mit Fresken ausgestattet.[11]
  • Chiesa di San Bernardino, Kirche im Ortszentrum, die ursprünglich dem San Giovanni Battista (Johannes der Täufer) gewidmet war. Wurde erstmals 1324 erwähnt, ist aber wahrscheinlich älterem Ursprungs.[11]
  • Chiesa di San Francesco, Kirche aus dem 13. Jahrhundert kurz außerhalb der Stadtmauern auf einer Anhöhe gelegen. Enthielt Werke von Matteo di Giovanni, Rutilio Manetti und Francesco di Valdambrino (heute im Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli).
  • Chiesa di Sant’Agostino, Kirche im Ortszentrum aus dem 13. Jahrhundert, enthielt Werke von Giovanni Pisano und Matteo di Giovanni (heute im Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli).
  • Chiesa di San Michele Arcangelo, auch Sant’Angelo in Luco genannt, Kirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Chiusure.[11]
  • Collegiata di Sant’Agata, ersetzte 1029 die Pieve di Sant’Ippolito als Hauptkirche der Kirchengemeinde und wurde 1542 durch Papst Paul III. zur Kollegiatskirche erklärt. Seit 1995 darf sie sich auch Basilica minor nennen. Der Campanile stammt aus dem 13. Jahrhundert.[5] Sie enthält Werke, die den Schülern des Sodoma (Deposto di croce) zugeschrieben werden, sowie der Künstler Bartolomeo Neroni (Cristo deposto), Girolamo del Pacchia (Madonna in trono) und Francesco Vanni (Sacra conversazione).
  • Monastero di San Cristoforo a Rofeno, bereits 1031 erwähntes Monasterium, enthält das Werk San Michele e Santi benedettini von Ambrogio Lorenzetti.[11]
  • Monte Oliveto Maggiore, Abtei, die als eine der schönsten, größten und am besten restaurierten Abteien der Toskana ein Touristenmagnet ist.
  • Oratorio della Compagnia di Santa Croce, Oratorium mit Werken von Deifebo Burbarini (Compianto sul Cristo morto und Resurrezione, Leinwandgemälde). Die Lünettenfresken von Francesco Nasini stammen aus dem Jahr 1660.[11]
  • Oratorio della Compagnia del Santissimo Crocifisso, Oratorium im Ortsteil Chiusure, das schon vor der Gründung der Abtei Monte Oliveto Maggiore (1319) existierte.[11]
  • Pieve di San Polito in Sessiano, bereits im 8. Jahrhundert erwähnte Pieve und heutige Ruine.[11]
  • Pieve di Sant’Ippolito, bereits vor dem Jahr 1000 entstandenen Pieve und Hauptkirche, die später ihre Titel an die Kirche Sant’Agata verlor.
  • Pieve di San Vito, auch San Vito in Versuris genannt, Pieve nördlich von Monte Sante Marie, die bereits im 8. Jahrhundert erwähnt wurde.[11]

Museen[Bearbeiten]

Pietro di Giovanni d’Ambrogio: Adorazione dei Pastori (Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli)
Meister der Osservanza: Natività della Vergine (Triptychon, ca. 1438 entstanden, Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli)
  • Museo Cassioli: Pittura senese dell’Ottocento, 1991 durch eine Schenkung der Familie Cassioli entstandenes Kunstmuseum, das 2007 wiedereröffnet wurde und sich auf im 19. Jahrhundert entstandene Gemälde konzentriert[12]. Es enthält hauptsächlich Werke von Amos und Giuseppe Cassioli. Zu den weiteren Ausstellungsstücken gehören Werke von Pietro Aldi (L’ostracismo di Aristide, 1873 entstanden; Ritratto di signora, ca. 1885; Ritratto virile, ca. 1880), Cristiano Banti (Domenico figlio di Pacio colono trovato a disegnare le pecore dal suo padrone Beccafumi, dal quale ne ebbe poi il cognome, 1824), Luigi Boschi (Arsete eunuco cui un angelo nel sonno impone di battezzare Clorinda, 1845 und Sansone e Dalila, 1842), Cesare Cantagalli (Galileo detta al padre Settimi Scolopio, 1870), Ulisse Forini (Sibilla, 1835), Cesare Maccari (Leonardo che ritrae la Gioconda, 1863), Gaetano Marinelli (Strage degli innocenti, 1876), Terenzio Monti (Apollo che addormenta Argo, 1867), Francesco Nenci (Sacra famiglia), Paride Pascucci (Alessandro e Diogene, 1891), Antonio Ridolfi (Santa Perpetua che conforta, 1857), Arturo Viligirardi (La negazione di Pietro, 1888) und Angelo Visconti (Bagnante, ca. 1860/61; Bramante presenta Raffaello al Papa Giulio II., 1854; Il cattivo Levita, 1861; La strage degli innocenti, ca. 1860/61)[13].
  • Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli, Archäologie- und Kunstmuseum. Die Sektion Archäologie besitzt Werke der Etrusker aus den Grabungsstätten Poggio Pinci und Tumulo del Molinello in Asciano[14] sowie der Grabungsstätte Campo Muri in Rapolano Terme[15], der Kunstbereich enthält Werke von:

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Casa del Fascio, auch Caserma dei Carabinieri (Kaserne der Carabinieri) genannt, 1934 unter Benito Mussolini entstandenes Bauwerk.
  • Monumento ai caduti, 1918 entstandenes Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
  • Palazzo del Podestà, Palast und Sitz der Podestà aus dem 14. Jahrhundert.
  • Palazzo Tolomei, Palast der senesischen Familie Tolomei aus dem 14. Jahrhundert.
  • Piazza del Grano, Platz im Ortszentrum mit dem im Jahr 1465 von Antonio di Paolo Ghini erstellten Brunnen.
  • Poggio Pinci, Grabstätte der Etrusker, die ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. entstand[16].
  • Ponte del Garbo, Brücke an der Via Lauretana über den Ombrone, wurde am 28. Juni 1944 von den sich zurückziehenden Deutschen im Zweiten Weltkrieg zerstört und drei Jahre später wieder aufgebaut. Wurde erstmals 1262 von Siena als Holzbrücke errichtet und 1290 ausgebaut[17].
  • Torre della Mencia, auch Torre Civica genannt, Uhrturm, der im Jahr 1586 errichtet wurde. Die originale Glocke 1816 zugunsten einer neueren ausgetauscht.
  • Tumulo del Molinello, Grabstätte der Etrusker, die ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. entstand. Die ringförmige Grabstätte mit mehreren Einzelgräbern hat einen Durchmesser von 35 m und wurde 1953 entdeckt[18].
  • Villa Patrizia in Via del Canto, enthält ein 1899 entdecktes römisches Mosaik, ca. 180 m²

Natur[Bearbeiten]

Die Landschaft Deserto di Accona südlich von Asciano in den Crete Senesi
Wasserfälle Cascate della Lama nahe dem Ortszentrum von Asciano
  • Cascata della Lama, Wasserfall des Flusses Bestina nahe dem Ortskern und der Anhöhe Poggio del Leccio.
  • Deserto di Accona (Accona-Wüste), Landschaft südlich von Asciano und nördlich von San Giovanni d’Asso in den Crete Senesi, die für die Biancane (weisse Gesteinsart) und Calanchi (Erosionsrinnen) bekannt ist.

Verkehr[Bearbeiten]

  • Der Haltepunkt Asciano liegt seit 1859 an der Eisenbahnstrecke Siena–Chiusi. Bis 1994 war der Ort zudem Ausgangspunkt der Linie Asciano–Monte Antico. Diese Linie wird heute von einem touristischen Erlebniszug befahren. Der Haltepunkt liegt ca. 2 km östlich des historischen Zentrums. Zudem gibt es den Haltepunkt Asciano–Monte Olivieto Maggiore (Asciano–MOM) kurz oberhalb des historischen Ortskern.
  • Die Anschlussstelle Rapolano liegt an der Schnellstraße Raccordo Siena–Bettolle von Siena zur A1 und zur RA6 nach Perugia. Die Anschlussstelle liegt ca. 8 km östlich des Ortszentrum.
  • Asciano ist mit Siena durch die Via Lauretana (heute auch Strada Provinciale SP 438 oder Strada Comunale Poggio al Vento genannt) verbunden. Im Mittelalter endete die Straße an der senesischen Porta Pispini.
  • Der Ort liegt an einer Variente der Via Francigena, die über Rapolano Terme und Serre di Rapolano führt und bei Buonconvento wieder auf den Hauptweg trifft.[19]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Palio dei Ciuchi, ein jeweils am zweiten Sonntag des Septembers stattfindender Palio. An diesem Rennen nehmen die sieben Contraden von Asciano teil, die nicht alle im historischen Ortskern angesiedelt sind[21]:
    • Corona (Contrada im historischen Zentrum, die am Anfang der 1980er Jahre durch die Fusion der historischen Contraden Cocciaio, Porticciola, Teile der Contrada di San Francesco und Via Nova entstand. Die Contradenfarben sind Gelb-Rot)
    • Corso (Contrada im historischen Zentrum. Die Contradenfarben sind Gelb-Blau)
    • Pergola (Die Contradenfarben sind Gelb-Grün)
    • Piazza del Grano (Contrada im historischen Zentrum. Kleinste aller Contraden bezüglich Territorium und Mitglierder. Die Contradenfarben sind Schwarz-Rosa-Weiß)
    • Prato (Contrada kurz außerhalb des historischen Zentrums oberhalb des ehemaligen Stadttors Porta Massini. Die Contradenfarben sind Weiß-Grün-Schwarz)
    • Stazione (Contrada außerhalb des historischen Zentrum. Die Contradenfarben sind Schwarz-Weiß)
    • Tranquilla (Contrada außerhalb des historischen Zentrum. Die Contradenfarben sind Schwarz-Weiß. Entstand aus den historischen Contraden Grottoli und Colombaio)

Asciano bei Dante[Bearbeiten]

Der Ort wird von Dante Alighieri im Inferno seiner Göttlichen Komödie (29. Gesang, 85-87) erwähnt

e tra' ne la brigata in che disperse, Caccia d’Ascian la vigna e la gran fronda, e l’Abbagliato suo senno proferse

dt. in der Übersetzung von Carl Streckfuß:

Und jener Klub, der wohl die Zeit gekürzt, In dem Caccia d’Ascian sammt seinem Witze, Auch Wald und Weinberg durch den Schlund gestürzt[22]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Asciano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Asciano, abgerufen am 5. März 2013 (ital.)
  3. Webseite Crete Senesi zum ehemaligen Stadttor Porta Massini mit historischer Abb., abgerufen am 20. Februar 2012 (ital.)
  4. Offizielle Webseite des Istituto Nazionale di Statistica (2001, ital.), abgerufen am 20. Februar 2012 (ital.)
  5. a b c d vgl. I luoghi d’Italia
  6. a b vgl. Roberta Mucciarelli: I Tolomei. Banchieri di Siena
  7. vgl. Repetti
  8. Rolando Forzoni: Monte Aperto. Il mistero rimane, ma... Edizioni Cantagalli, Siena 1999, ISBN 88-8272-018-7, S. 26.
  9. vgl. Repetti
  10. Offizielle Webseite der Region Toskana zur Cappella dei Santi Fabiano e Sebastiano in Asciano, abgerufen am 28. Dezember 2011 (ital.)
  11. a b c d e f g h vgl. Guiducci: I Luoghi della Fede
  12. Webseite Musei Senesi zum Museo Cassioli in Asciano, abgerufen am 19. Februar 2012 (ital.)
  13. Webseite Crete Senesi zum Museo Cassioli in Asciano mit Abb. und Details, abgerufen am 20. Februar 2012 (ital.)
  14. Webseite Musei Senesi zum Museo Civico Archeologico e d’Arte Sacra Palazzo Corboli in Asciano, abgerufen am 19. Februar 2012 (ital.)
  15. Webseite Turismo Rapolano zur Grabungsstätte Campo Muri, abgerufen am 21. Februar 2012 (ital.)
  16. Webseite Crete Senesi zur Ausgrabungsstätte Poggio Pinci mit Abb., abgerufen am 20. Februar 2012 (ital.)
  17. Offizielle Webseite der Gemeinde Asciano zur Ponte del Garbo, abgerufen am 19. Februar 2012 (ital.)
  18. Webseite Crete Senesi zur Ausgrabungsstätte Tumolo del Molinello mit Abb. und Details, abgerufen am 20. Februar 2012 (ital.)
  19. vgl. I percorsi della Via Francigena nelle terre di Siena
  20. Offizielle Webseite der Gemeinde Asciano zur Gemeindepartnerschaft mit La Roque-d’Anthéron, abgerufen am 19. Februar 2012 (ital.)
  21. Webseite der Associazione Contrade di Asciano, abgerufen am 19. Februar 2012 (ital.)
  22. Wikisource, abgerufen am 21. Februar 2012 Göttliche Komödie (Streckfuß 1876)/Inferno