Ashland (Maine)

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Ashland
Ashland (Maine)
Ashland
Ashland
Lage in Maine
Basisdaten
Gründung: 18. Februar 1862
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Maine
County:

Aroostook County

Koordinaten: 46° 38′ N, 68° 24′ W46.631111111111-68.406111111111220Koordinaten: 46° 38′ N, 68° 24′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 1302 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 6,2 Einwohner je km²
Fläche: 211,7 km² (ca. 82 mi²)
davon 208,7 km² (ca. 81 mi²) Land
Höhe: 220 m
Postleitzahlen: 04732, 04737, 04759
Vorwahl: +1 207
FIPS:

23-01710

GNIS-ID: 0582331
Website: www.townofashland.com

Ashland (auch Ashland Township[1]) ist ein Ort (town) im Aroostook County des Bundesstaates Maine in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2010 lebten dort 1302 Einwohner in 733 Haushalten auf einer Fläche von 211,7 km².[2][3]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ashland liegt in der Mitte des Aroostook County am Aroostook River. Zur Stadt gehört auch die nördlich des Zentrums gelegene Siedlung Sheridan. Im Norden befindet sich Nashville Plantation, im Süden Masardis und im Nordosten Mapleton.

Geschichte[Bearbeiten]

Der erste Siedler in dieser Gegend war William Dalton. Er ließ sich um 1835 am Zusammenfluss des Aroostook Rivers mit dem Great Machias nieder. Dalton folgte ein oder zwei Jahre später Benjamin Howe der sich am Aroostook River, nicht weit über ihm ansiedelte. 1840 lebten fünf Familien hier. Noah Barker organisierte die Siedlung zu diesem Zeitpunkt als Plantation. Die Fairbanks Road nach Presque Isle wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Die Aroostook Road, erstreckt sich von der Militärstraße 7 Meilen entfernt vom Mattawamkeag Point in den Norden der Township. Sie wurde ein Jahr früher angelegt und war ab 1843 benutzbar. Zuvor wurde im Jahr 1839 die Fish River Road vermessen und eröffnet. Sie verläuft nordwärts bis zur Mündung des Fish Rivers.[4]

Die Oberfläche ist eben und wurde von den Siedlern etwa zu gleichen Teilen landwirtschaftlich und durch die Holzindustrie genutzt. Auf der Ostseite des Flusses befindet sich ein Village, in der Nähe der Mündung des Great Machias.[4]

Im Jahr 1862 wurde die Town mit dem Namen Ashland gegründet. Der Name wurde zu Ehren des Politikers Henry Clay gegeben, dessen Heimatstadt Ashland (Kentucky) war.[5] Am 18. Februar 1862 wurde die Siedlung zur Stadt ernannt.[6] Eine Umbenennung auf den Namen Dalton erfolgte im Jahr 1869, doch bereits im Jahr 1876 wurde die Town wieder in Ashland zurück benannt. Die Holzindustrie erreichte ihren Höhepunkt im Jahr 1915. In Erinnerung wurde im Jahr 1964 das Ashland Logging Museum eröffnet. Am 12. September 2002 ereignete sich in Ashland der bis dahin schwerste Autounfall Maines. Ein Van, besetzt mit 15 hispanischen Arbeitern stürzte von einer Brücke über den Allagash River. 14 Menschen starben bei diesem Unfall.[7]

Kultur und Bildung[Bearbeiten]

Ashland verfügt über eine Bibliothek und ein Holzfällermuseum, das Ashland Logging Museum. Die Schulbildung wird durch die Ashland Community High School gewährleistet.

Industrie und Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Westen der Stadt befindet sich ein Biomassekraftwerk des Boralex-Konzerns, das ebenso wie eine Papierfabrik den im Raum Ashland reichlich vorhandenen Rohstoff Holz verwendet.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Stadt führt die Maine State Route 11, die nach Norden in Richtung Portage und nach Süden in Richtung Patten verläuft. Ashland ist außerdem Anfangspunkt der Maine State Route 163 und der Maine State Route 227, die beide nach Presque Isle führen. Die Route 163 verläuft dabei über Mapleton, die Route 227 über Castle Hill.

Durch die Stadt führt die Bahnstrecke Oakfield–Fort Kent, die jedoch zum Verkauf oder zur Stilllegung ansteht und nur noch unregelmäßig durch die Montreal, Maine and Atlantic Railway im Güterverkehr benutzt wird. Der ehemalige Personenbahnhof der Stadt befand sich westlich des Zentrums an der Station Street und wurde von 1896 bis 1954 bedient. In der Siedlung Sheridan befand sich ein Haltepunkt an der Bahnstrecke.

Der nächstgelegene Flughafen mit Linienflugangebot befindet sich in Presque Isle.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rutherford, Phillip R. The Dictionary of Maine Place-Names. Freeport, Maine: The Bond Wheelwright Company, 1970. p7
  2. Volkszählungsergebnisse Maine 2010; offizielle Publikation der Census-Behörde, p. 28/29
  3. Factfinder.Census abgerufen am 22. April 2015
  4. a b A History and Description of New England, General and Local von Austin Jacobs Coolidge, John Brainard Mansfield
  5. www.epodunk.com
  6. city-data.com
  7. Historical Gazetteer of the United States von Paul T. Hellmann

Weblinks[Bearbeiten]