Ashton, Gardner & Dyke

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Ashton, Gardner & Dyke
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Allgemeine Informationen
Genre(s) Jazz Rock, Bluesrock
Gründung 1968
Auflösung 1972
Letzte Besetzung
Tony Ashton
Kim Gardner
Roy Dyke

Ashton, Gardner & Dyke waren eine Jazz-Rockband, die von Tony Ashton, der bereits mit John Barry, Chris Farlowe und The Remo Four zusammengearbeitet hatte, 1968 in London gegründet wurde. Kim Gardner spielte zuvor bei The Birds, The Creation und Santa Barbara Machine Head. Auch Roy Dyke hatte bei The Remo Four gespielt.

Wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen der Band und ihrem Manager Vince Melouney, der Gitarrist bei den Bee Gees war, konnte das Debütalbum Ashton Gardner and Dyke erst 1969 erscheinen. Die Single-Auskoppelung Resurrection Shuffle verkaufte sich gut. Bis dahin machte die Band mit Live-Auftritten auf sich aufmerksam, bei denen sie durch Dave Caswell (Trompete, Flügelhorn, Banjo), Lyle Jenkins (Saxophon, Querflöte) und Mick Lieber (Gitarre) vervollständigt wurde und einen von Blues und Jazz beeinflussten Hardrock spielte. Beim zweiten Album The Worst of Ashton, Gardner & Dyke, das 1971 erschien, wurde die Band von Chris Barber, Eric Clapton, George Harrison und Stan Webb unterstützt. Das Album präsentiert einen rauen Bluesrock.

1972 kam die letzte Platte What a Bloody Long Day It’s Been auf den Markt und blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Am 28. Mai 2001 erlag Tony Ashton in London einem Krebsleiden. Wenige Monate später, am 24. Oktober 2001, starb auch Bassist Kim Gardner an Krebs. Roy Dyke ist in seiner Wahlheimat Hamburg in diversen Projekten tätig.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Ashton Gardner and Dyke (UK: 1969; Polydor/US: 1970; Capitol)
  • The Worst of Ashton, Gardner + Dyke (1971; Capitol)
  • The Last Rebel (Original Motion Picture Soundtrack) (1971; Capitol), mit Jon Lord
  • What a Bloody Long Day It's Been (1972; Capitol)
  • Let It Roll: Live 1971 (2001; Purple)

Singles[Bearbeiten]

  • Maiden Voyage / See the Sun in My Eyes (1969; Polydor)
  • Rolling Home / New York Mining Disaster 1941 (1969; Polydor)
  • Resurrection Shuffle / Hymn to Everyone (1970; Capitol)
  • Can You Get It / Delirium (1971; Capitol)