Asklepios Klinik Nord

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Asklepios Klinik Nord
Asklepios Klinik Nord (Hamburg)
Heidberg
Heidberg
Ochsenzoll
Ochsenzoll
Wandsbek
Wandsbek
Asklepios Klinik Nord (Hamburg)
Anschriften der einzelnen Standorte
Heidberg: Tangstedter Landstraße 400, 22417 Hamburg
Ochsenzoll: Langenhorner Chaussee 560, 22419 Hamburg
Wandsbek: Jüthornstraße 71, 22043 Hamburg
Geschäftsführer Kai Hankeln
Bettenzahl 1687 [1] [2]
Patientenaufkommen pro Jahr
Ambulante Patienten 34.500
Stationäre Patienten 37.500 [3]
Verwaltungsgebäude der Asklepios Klinik Ochsenzoll

Die Asklepios Klinik Nord ist eine der (zu 74,9 % privatisierten) Asklepios Kliniken Hamburg GmbH (ehemals LBK Hamburg) zugehörige Klinik mit Standorten in den dem Hamburger Stadtteil Langenhorn zugehörigen Quartieren Heidberg und Ochsenzoll. Seit 1. März 2011 ist eine weitere Außenstelle auf dem Gelände der Asklepios Klinik Wandsbek vorhanden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Geschichte beider Teilkliniken ist nicht ohne Verwerfungen: Beim Krankenhaus Ochsenzoll handelt es sich um die ehemalige "Landesirrenanstalt" - der Name Ochsenzoll wurde in Hamburg häufig als Synonym für ein Irrenhaus verwendet. Das Krankenhaus Heidberg befindet sich zu einem großen Teil in den sanierten Gebäuden der 1937-1938 errichteten Kaserne der Waffen-SS in Langenhorn, die nach 1945 als Krankenhaus genutzt wurde. 1998 wurden beide Häuser zum Klinikum Nord zusammengelegt. Die Fusion war damals umstritten: Kritiker bemängelten die damit verbundenen Einschnitte.[4] 2006 folgte im Rahmen des Teilverkaufs des LBK Hamburg an die Asklepios Kliniken die erneute Umbenennung.

[Bearbeiten] Organisation

Die Asklepios Klinik Nord ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Hamburger Norden und versorgt in 28 medizinischen Fachabteilungen über 72.000 Patienten jährlich. Sie ist nun Teil der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH. Die Gesellschaft gehört zum bundesweit agierenden Krankenhaus-Unternehmen Asklepios Kliniken.

[Bearbeiten] Standorte

Die Asklepios Klinik Nord hat zwei Standorte in den Quartieren Ochsenzoll und Heidberg (Langenhorn), sowie einen Außenstandort auf dem Gelände der Asklepios Klinik Wandsbek. Der Großteil der somatisch-medizinischen Abteilungen ist in der Teilklinik Heidberg konzentriert. Bei dem Krankenhaus Ochsenzoll handelt es sich um die ehemalige „Landesirrenanstalt“, welche mit dem Haus 18 auch über einen Hochsicherheitstrakt verfügt, in dem auch einige bekannte Serienmörder wie Fritz Honka und der „Heidemörder“ Thomas Holst untergebracht waren oder sind. Beim Standort Wandsbek handelt es sich, wie beim Standort Ochsenzoll um eine Psychiatrie.

[Bearbeiten] Koordinaten

[Bearbeiten] Fachabteilungen nach Standorten

Haupteingang am Standort Heidberg (Langenhorn)
Westlicher Eingang der Asklepios Klinik Ochsenzoll
Neubau des Standortes Wandsbek im Januar 2011

[Bearbeiten] Heidberg

[Bearbeiten] Ochsenzoll

  • I. Psychiatrie – affektive Erkrankungen
  • II. Psychiatrie – Persönlichkeitsstörungen / Trauma
  • III. Psychiatrie – Psychose / Akutpsychiatrie
  • IV. Psychiatrie – Abhängigkeitserkrankungen
  • V. Psychiatrie – Gerontopsychiatrie
  • VI. Psychiatrie – Forensik

[Bearbeiten] Wandsbek

  • W1 – Akutstation
  • W2 – Psychose-Station
  • W2 – allgemeinpsychiatrische Station
  • W4 – gerontopsychiatrische Station
  • W5 – Depressionsstation

[Bearbeiten] Quellen

  1. Bettenzahl im AK Nord
  2. 110 neue Betten am Standort Wandsbek
  3. Patientenaufkommen im AK St. Georg
  4. http://images.zeit.de/text/2000/36/200036_zusammenlegung.xml

[Bearbeiten] Literatur

  • Helmuth Warnke: Das kostbarste Gut. AK Heidberg. Abenteuerliche Geschichten eines Krankenhauses. VSA-Verlag, Hamburg 1985, ISBN 3-87975-330-X.

[Bearbeiten] Weblinks

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