Asklepios Kliniken

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Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Logo Asklepios Kliniken
Rechtsform GmbH
Gründung 1984
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Dr. Ulrich Wandschneider
Mitarbeiter 45.390 (2012)[1]
Umsatz 2,97 Mrd. EUR (2012)[1]
Bilanzsumme 2,63 Mrd. EUR (2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Gesundheitswesen
Website www.asklepios.com
Asklepios Klinik Falkenstein

Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist ein primär in Deutschland agierender Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Hamburg.

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

In Public Private Partnership, durch aktuelle Privatisierungen oder bereits länger privat betriebene Krankenhäuser werden von Asklepios gekauft und betrieben. Einen weiteren Geschäftsbereich stellen Beratungsdienstleistungen im Bereich Krankenhausmanagement dar. Die Asklepios-Gruppe ist heute mit 106 Kliniken einer der größten Klinikbetreiber in Deutschland und hat zwei Tochterunternehmen (Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Königstein im Taunus und Asklepios Kliniken Hamburg GmbH).

Die Gruppe trägt Verantwortung für 150 konsolidierte und assoziierte Einrichtungen, 26.594 Betten und 45.390 Mitarbeiter in Deutschland und Europa.[1] Mit dem Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro (ca. 4 % Marktanteil am Gesamtumsatz der Gesundheitswirtschaft) in der Gesamtgruppe ist Asklepios eine der größten privaten Klinikketten in Deutschland. Deshalb wurde Asklepios-Kliniken 2010 in das Lexikon der deutschen Weltmarktführer aufgenommen.[2] Das Unternehmen wurde 2010 von Euler Hermes mit dem Investment-Grade-Rating „BBB Ausblick stabil“ bewertet.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1984 hatte der Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt Bernard gr. Broermann Asklepios gegründet. Im Zuge einer Abspaltung entstand 1994 die Helios Kliniken GmbH aus der Asklepios-Kliniken-Gruppe.

Die Asklepios-Kliniken begründeten zunächst auf freiwilliger Basis das Qualitätsmanagement in Deutschland und gewannen eine Vielzahl von Auszeichnungen. Das Qualitätsmanagement wurde schon früh durch eine systematische Erfassung, Veröffentlichung und Verbesserung der medizinischen Ergebnisqualität erweitert. Daraus entstand ab Anfang 2000 der jährlich erscheinende „Bericht zur Medizinischen Ergebnisqualität“.[4]

Das Asklepios Future Hospital Programm, eine Industriepartnerschaft zur Weiterentwicklung der Krankenhaus-IT,[5] und die private Universität Asklepios Medical School sind weitere Bestandteile der Asklepios-Gruppe.[6]

Die Asklepios-Kliniken sind benannt nach dem griechischen Gott der Heilkunst Asklepios. Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1984 kontinuierlich gewachsen[7] und erreichte so im Jahr 2012 (2011) einen Umsatz von über 2,9 (2,5) Milliarden Euro.

Im März 2013 hat das Bundeskartellamt die Beteiligung von Asklepios an Rhön-Klinikum unter Auflagen freigegeben. Asklepios will ihren Anteil von derzeit 5 auf bis zu 10,1 Prozent der Rhön-Aktien aufstocken und hatte ihr Vorhaben im August 2012 beim Kartellamt angemeldet. Die geplante Aufstockung der Anteile an Rhön ermöglicht Asklepios hierdurch ein Vetorecht zu erhalten und eine Übernahme von Rhön durch einen anderen Wettbewerber könnte damit dauerhaft blockiert werden. Gemäß den Auflagen muss Asklepios sich allerdings zunächst von einer Klinik und einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Raum Goslar trennen.[8]

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Einrichtungen in Deutschland[Bearbeiten]

  • Baden-Württemberg:
Krankenhaus Birkenwerder
  • Mecklenburg-Vorpommern:
Asklepios-Klinik in Weißenfels
  • Sachsen-Anhalt:
    • Salus Heimeinrichtung Gardelegen
    • Salus Tagesklinik Dessau
    • Salus Tagesklinik Stendal
    • Asklepios Klinik Uchtspringe
    • Salus Ambulanter Pflege- und Hauswirtschaftsdienst Magdeburg
    • Salus Kinder- und Jugendheim Pretzsch
    • Fachkrankenhaus Bernburg
    • Asklepios Klinik Weißenfels
Burgseeklinik in Bad Salzungen

Quelle: [10]

Griechenland[Bearbeiten]

Beteiligung (30,73 %[11]) am Athens Medical Center mit den Einrichtungen

  • Interbalkan European Medical Center
  • Maroussi
  • Athens Pediatric Center
  • Psycho Clinic Athen
  • P. Faliro Clinic
  • Peristeri Clinic

China[Bearbeiten]

Zusammen mit der Tongji-Universität und Siemens Project Ventures planen Asklepios International eine Uni-Klinik in Shanghai mit 500 Betten für über 100 Millionen Euro in der Shanghai International Medical Zone. Der endgültige Fertigstellungstermin steht noch nicht fest.[12][13]

Weitere Länder, in denen Asklepios aktiv ist[Bearbeiten]

Wesentliche Beteiligungen[Bearbeiten]

  • 52,7 Prozent an MediClin AG (Klinikbetreiber)
  • 30,73 Prozent am Athens Medical Center, Griechenland

Zudem hält Asklepios einen Anteil von mehr als fünf Prozent an der Rhön-Klinikum AG.[15]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Asklepios Kliniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Asklepios Kliniken: Geschäftsbericht 2012 (PDF; 3,5 MB)
  2. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  3. asklepios.com
  4. asklepios.com: Ergebnisqualität
  5. asklepios.com: Future Hospital
  6. asklepios.com: Asklepios Medical School
  7. asklepios.com: Unternehmensentwicklung
  8. http://www.juve.de/nachrichten/deals/2013/03/wende-im-ubernahmekampf-kartellamt-erlaubt-asklepios-beteiligung-an-rhon
  9. Erste ausländische Uni in Deutschland eröffnet (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung, tagesschau, 8. September 2008
  10. Klinikstandorte
  11. Konzernabschluss für 2008, ebundesanzeiger.de
  12. finanznachrichten.de vom 24. Mai 2007
  13. kma Online - kma Magazin
  14. presseportal.de
  15. RHÖN-KLINIKUM AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung