Aspang-Markt

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Aspang-Markt
Wappen von Aspang-Markt
Aspang-Markt (Österreich)
Aspang-Markt
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 5,22 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 16° 5′ O47.55583333333316.091388888889498Koordinaten: 47° 33′ 21″ N, 16° 5′ 29″ O
Höhe: 498 m ü. A.
Einwohner: 1.782 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 341 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2870
Vorwahl: 0 26 42
Gemeindekennziffer: 3 18 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 12
2870 Aspang-Markt
Website: www.aspangmarkt.at
Politik
Bürgermeister: Hans Auerböck (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
12
7
12 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Aspang-Markt im Bezirk Neunkirchen
Altendorf Aspang-Markt Aspangberg-St. Peter Breitenau Breitenstein Buchbach Bürg-Vöstenhof Edlitz Enzenreith Feistritz am Wechsel Gloggnitz Grafenbach-St. Valentin Grimmenstein Grünbach am Schneeberg Höflein an der Hohen Wand Kirchberg am Wechsel Mönichkirchen Natschbach-Loipersbach Neunkirchen (Niederösterreich) Otterthal Payerbach Pitten Prigglitz Puchberg am Schneeberg Raach am Hochgebirge Reichenau an der Rax Scheiblingkirchen-Thernberg Schottwien Schrattenbach Schwarzau am Steinfeld Schwarzau im Gebirge Seebenstein Semmering St. Corona am Wechsel St. Egyden am Steinfeld Ternitz Thomasberg Trattenbach Warth Wartmannstetten Willendorf Wimpassing im Schwarzatale Würflach Zöbern NiederösterreichLage der Gemeinde Aspang-Markt im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Luftaufnahme des Hauptplatzes von Aspang-Markt
Luftaufnahme des Hauptplatzes von Aspang-Markt
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Aspang-Markt ist eine Marktgemeinde mit 1782 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Industrieviertel in der Nähe des Wechsel.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der Region Bucklige Welt am Fuße des Hochwechsels. Er ist vollständig von der Gemeinde Aspangberg-St. Peter umgeben, zu der die Umlandorte des Markts gehören.

In Aspang-Markt vereinigen sich der Große und der Kleine Pestingbach, die gemeinsam mit dem Murtalbach zu den Quellbächen der Pitten gehören.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Nach der Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen setzte an der wichtigen Verkehrsverbindung nach Karantanien die Besiedlung Aspangs ein. Der entstehende Ort befand sich nun auf dem Gebiet des Baierischen Ostlandes.[1] Urkundlich wurde Aspang erstmals 1220 erwähnt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.


Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 90,7 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,6 % evangelisch. 1,0 % sind Muslime, 0,3 % gehören orthodoxen Kirchen an. 3,4 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
64,47 %
(+6,88 %p)
35,53 %
(-6,88 %p)
2005

2010


Bürgermeister der Marktgemeinde ist Hans Auerböck, Amtsleiterin Doris Faustmann.

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 12, SPÖ 7, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aspang-Markt

Museen[Bearbeiten]

  • Automobilmuseum
  • volkskundliches Berufe-Lehr-Museum (geschlossen)

Musik[Bearbeiten]

Die Blaskapelle Makos gehört seit ihrer Gründung Anfang der 80er Jahre zu den prominentesten Vertretern und Förderern der böhmisch-mährischen Blasmusik in Österreich. Sie veranstaltete früher jährlich, nun jedes zweite Jahr den Böhmischen Kirtag (BK) in Aspang (der nächste BK findet am 24. und 25. August 2013 statt), der Aspang weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht hat.

Bauwerke[Bearbeiten]

Pfarrkirche Oberaspang
  • spätgotische Pfarrkirche des heiligen Florian (um 1503) in Ober-Aspang
  • Pfarrkirche des heiligen Johannes des Täufers (9. Jahrhundert?) in Unter-Aspang
  • der Karner (13. Jahrhundert)
  • spätgotische Kirche in Aspang-Berg (Anfang 16. Jahrhundert)
  • Schloss aus dem 12. Jahrhundert mit Umbauten im 16. und 19. Jahrhundert
  • Bürgerhäuser (18. Jahrhundert)

Sport[Bearbeiten]

In Aspang gibt es einen Fußballverein (SC Aspang, 1934 gegründet[2]), sowie einen Tennisverein (UTC Aspang), welche beide Fußballplätze bzw. Tennisplätze am Fuße des Rössler Parks haben.

Für Schi- und Snowboardfahrer gibt es unweit von Aspang mehrere Skigebiete am Fuß des Wechsels.

Weiters gibt es ein Freibad.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Aspang

Aspang gibt der nach dem Ort benannten Aspangbahn den Namen. Der Bahnhof liegt im Ortskern und war von 1881 bis zur Eröffnung der Wechselbahn im Jahr 1910 der Endbahnhof. Wichtige Verkehrsadern sind die Südautobahn und die B 54 Wechselbundesstraße, die direkt am Ort vorbeiführen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Bezirksgericht Aspang ist seit 1. Juli 2002 aufgelassen, die Gemeinden Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel und St. Corona am Wechsel wurden dem Gerichtsbezirk Gloggnitz und die Gemeinden Aspang-Markt, Aspangberg-St. Peter, Edlitz, Grimmenstein, Mönichkirchen, Thomasberg und Zöbern dem Gerichtsbezirk Neunkirchen zugewiesen.[3]

Aspang und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)


Persönlichkeiten[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aspang-Markt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126f
  2. Geschichte. In: Webpräsenz des SC Aspang. Abgerufen am 13. Juni 2013.
  3. Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte in Niederösterreich (Bezirksgerichte-Verordnung Niederösterreich): Bundesgesetzblatt der Republik Österreich Teil II vom 15. Februar 2002, Nr. 81/2002 in der Fassung der Änderung Nr. 190/2002.