Aspenstedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aspenstedt
Wappen von Aspenstedt
Koordinaten: 51° 56′ N, 10° 57′ O51.93555555555610.95157Koordinaten: 51° 56′ 8″ N, 10° 57′ 0″ O
Höhe: 157 m ü. NN
Fläche: 7,82 km²
Einwohner: 519 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 38822
Vorwahl: 039427

Aspenstedt ist ein Ortsteil der Stadt Halberstadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Ort liegt an der Bundesstraße 79 zwischen Halberstadt und Dardesheim südlich vom Huy.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1084. Aspenstedt gehörte zum Bistum Halberstadt, das 1648 in ein Fürstentum umgewandelt wurde. Der Ort unterstand direkt dem Amt Zilly-Mulmke und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen.

Der historische Teil des Gemeindearchivs von Aspenstedt befindet sich im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Wernigerode.

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Aspenstedt zusammen mit den Gemeinden Athenstedt, Langenstein, Sargstedt und Schachdorf Ströbeck in die Stadt Halberstadt eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 24. März 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Silber aus grünem Dreiberg wachsend eine grüne Espe mit Blütenkätzchen, unterhalb der Baumkrone begleitet von zwei steigenden roten Milanen, der Dreiberg belegt mit einer silbernen Fontäne.“[2]

Die Farben des Ortsteiles sind Grün - Weiß.

Der Baum im Wappen stellt eine stilisierte Espe dar und nimmt Bezug auf ein früheres Dienstsiegel. Die Milane verweisen auf das häufige Auftreten dieser Greifvögel. Der Quell auf dem Dreiberg symbolisiert den Ursprung des Assebachs, der hier entspringt.

Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge wurde am 3. August 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Die Flagge ist grün - weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt. [3]

[Bearbeiten] Quellen

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Amtsblatt des Landkreis Nr. 4/2009 Seite 21
  3. Amtsblatt des Landkreis Nr. 9/2009 Seite 14
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen