Assamstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Assamstadt
Assamstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Assamstadt hervorgehoben
49.4269444444449.6869444444444340Koordinaten: 49° 26′ N, 9° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 17,2 km²
Einwohner: 2147 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97959
Vorwahl: 06294
Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bobstadter Straße 1
97959 Assamstadt
Webpräsenz: www.assamstadt.de
Bürgermeister: Joachim Döffinger
Lage der Gemeinde Assamstadt im Main-Tauber-Kreis
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Assamstadt ist eine Gemeinde im Main-Tauber-Kreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Assamstadt ist in der Region bekannt für seine Fasnacht. Zu Assamstadt gehören außer der Wohn- und Industriegemeinde Assamstadt keine weiteren Ortschaften.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Assamstadt liegt in 300 bis 401 Meter Höhe im Taubergrund, einer Hügellandschaft zwischen Tauber und Jagst.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Boxberg, im Osten an die Stadt Bad Mergentheim, im Süden an Dörzbach und im Westen an die Stadt Krautheim, beide im Hohenlohekreis.

Geschichte[Bearbeiten]

Assamstadt wurde im Jahre 1228 erstmals urkundlich erwähnt. 1806 kam der Ort zu Baden.

Religionen[Bearbeiten]

Da an Assamstadt die Reformation vorbeiging, ist der Ort auch heute noch römisch-katholisch geprägt. Für die protestantische Bevölkerungsminderheit erfolgt die geistliche Versorgung durch die evangelische Gemeinde in Krautheim.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Assamstadt hat 12 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 lag bei 72,39 % und ergab folgende Sitzverteilung:

Freie Wähler 54,6 % 6 Sitze
Bürgerliste 45,4 % 6 Sitze

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In geteiltem und fünfmal von Rot und Silber in verwechselten Farben gespaltenem Schild ein achtspeichiges Rad in verwechselten Farben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt noch eine große Rolle, hauptsächlich angebaut werden Weizen und Dinkel sowie Braugerste.

Die beiden größten Unternehmen sind die Ansmann AG und die Magna Spiegelsysteme GmbH, die zum Magna-Konzern gehört.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist über die zwölf Kilometer entfernte Anschlussstelle Boxberg der A 81 an das Fernstraßennetz angebunden. Landes- und Kreisstraßen schaffen die Verbindung zu den Nachbarstädten und -gemeinden. Die früher bestehende Anbindung an das Schienennetz ist mit der Einstellung der Jagsttalbahn verloren gegangen.

Bildung[Bearbeiten]

Assamstadt verfügt über eine Grundschule, die den allgemeinbildenden Unterricht bis zur 4. Klasse gewährleistet. Außerdem gibt es einen römisch-katholischen Kindergarten im Ort.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Peter Jäger (* 16. Februar 1826; † 22. September 1849), badischer Revolutionär, in Rastatt erschossen
  • Elmar Beierstettel (1948–1985), deutscher Degenfechter, mehrfacher Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Main-Tauber-Kreis: Main-Tauber-Kreis: Städte und Gemeinden. Online auf www.main-tauber-kreis.de, abgerufen am 25. Oktober 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Assamstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien