Asselfingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Asselfingen
Asselfingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Asselfingen hervorgehoben
48.52944444444410.192777777778504Koordinaten: 48° 32′ N, 10° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 504 m ü. NHN
Fläche: 12,85 km²
Einwohner: 1003 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89176
Vorwahl: 07345
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstraße 6
89176 Asselfingen
Webpräsenz: www.asselfingen.de
Bürgermeister: Armin Bollinger
Lage der Gemeinde Asselfingen im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Asselfingen ist eine Gemeinde im östlichen Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Asselfingen liegt auf einem Höhenrücken südlich des Lonetals und am nördlichen Rand des Schwäbischen Donaumooses, rund 20 Kilometer nordöstlich von Ulm. Sie ist damit die östlichste Gemeinde des Alb-Donau-Kreises.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Bissingen der Stadt Herbrechtingen, im Osten an die Stadt Niederstotzingen, beide im Landkreis Heidenheim, im Süden an die bayerische Stadt Leipheim und im Westen an Rammingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Asselfingen wurde erstmals im Jahr 1143 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Anhausen an der Brenz erwähnt. 1504 kam der Ort in den Besitz der Freien Reichsstadt Ulm und wurde daher im Zuge der Reformation protestantisch. 1803 verlor die Stadt Ulm ihren Status als freie Reichsstadt und kam mit allen Besitzungen zu Bayern. 1810 wurde die Grenze zwischen Bayern und Württemberg durch einen Vertrag endgültig geregelt, dabei wurde Asselfingen württembergisch.

Im Jahr 1939 wurde in der Höhle Hohlenstein-Stadel der Löwenmensch gefunden, eine Elfenbein-Figur aus der Altsteinzeit, die als eine der ältesten bekannten menschlichen Skulpturen gilt.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau mit Sitz in Langenau an.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Asselfingen hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
55,1 %
44,9 %
FWG Freie Wählergemeinschaft 55,1 6 nicht bekannt nicht bekannt
AB Asselfinger Bürger 44,7 4 nicht bekannt nicht bekannt
gesamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbeteiligung 63,9 % 70,5 %

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Asselfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien