Aston Martin V12 Zagato

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Aston Martin
V12 Zagato (7494466634).jpg
V12 Zagato
Produktionszeitraum: seit 2011
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotor:
5,9 Liter (380 kW)
Länge: 4385 mm
Breite: 1865 mm
Höhe: 1250 mm
Radstand: 2600 mm
Leergewicht: 1680 kg
Vorgängermodell: Aston Martin V8 Zagato
Nachfolgemodell: keines
V12 Zagato Concept auf der IAA 2011

Der auf 101 Exemplare begrenzte Sportwagen Aston Martin V12 Zagato wurde vom englischen Automobilhersteller Aston Martin in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer Zagato entwickelt.[1]

Geschichte und Technik[Bearbeiten]

Er steht in der Tradition des von 1960 bis 1961 gebauten Aston Martin DB4 GT Zagato ist Nachfolger des Aston Martin V8 Zagato. Sein V12-Benzinmotor mit 5,9 Litern Hubraum generiert 380 kW (517 PS) und 570 Nm und treibt die Hinterräder an. Der V12 Zagato basiert auf dem V12 Vantage, der Motor wurde übernommen. Der Hersteller gibt als Höchstgeschwindigkeit 305 km/h und für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h 4,2 Sekunden an. Bei seiner Premiere am 21. Mai 2011 auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See wurde er vom Publikum zum schönsten Prototypen gewählt. Anfangs existierten lediglich zwei Modelle ohne Straßenzulassung mit Rennstrecken-Auslegung, die bereits am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring teilnahmen.

Am 9. Februar 2012 startete die Fertigung in Kleinserie. Geplant sind 101 Stück zum Preis von ca. 500.000 Euro.[2] Bei der Zusammenstellung der Materialien und in Sachen Design nutzte man die gesammelten Erfahrungen aus der Entwicklung des Supersportwagens Aston Martin One-77. Das Dach, die Motorhaube sowie die Türen werden aus Aluminium handgefertigt, die Kotflügel vorne und hinten, die Kofferraumklappe sowie die Seitenschweller sind aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, um das Leergewicht gering zu halten.

Design[Bearbeiten]

Die wichtigsten Elemente an der Front sind der dominante Grill mit gezackten Lamellen, die ovalen Frontscheinwerfer, die Lippe unter der Frontstoßstange, die großen Lufteinlässe in der Motorhaube und an den Seiten und sein feststehender Heckspoiler. Im Vergleich zur Vantage-Basis ist die Karosserie am Heck deutlich gekürzt, die runden Heckleuchten erinnern an den Vorgänger DB4 GT. Im Dach sind zwei für Zagato typische Wölbungen – die sogenannte „Double Bubble“ – ausgeformt um die Kopffreiheit der Passagiere zu erhöhen. Im Interieur setzt Aston Martin auf Lederschalensitze mit Kontrastnähten, das „Z“ aus Zagato ist überall im Innenraum zu finden.


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ultimativ-cars.com – Internetseite: Produktion des V12 Zagato wird gesenkt. Hrsg.: Auf: www.ultimativ-cars.com, abgerufen am 26. Juli 2012.
  2. Auto Bild 38/2012 S. 104

Weblinks[Bearbeiten]