Astral Doors

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Astral Doors
Jalometalli 2008
Jalometalli 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, Heavy Metal
Gründung 2003
Website http://www.astraldoors.com
Gründungsmitglieder
Nils Patrik Johansson
Joachim Nordlund
Johan Lindstedt
Aktuelle Besetzung
Gesang
Nils Patrik Johansson
Gitarre
Joachim Nordlund
Gitarre
Martin Haglund
Joakim „Joeke“ Roberg
Mika Itäranta
Schlagzeug
Johan Lindstedt

Astral Doors ist der Name einer Hard-Rock- und Heavy-Metal-Band, die 2003 in Borlänge in Schweden gegründet wurde. Seit der Gründung stehen Astral Doors beim deutsch-spanischen Label Locomotive Records unter Vertrag.

Geschichte[Bearbeiten]

Das 2003 erschienene Debüt-Album Of the Son and the Father wurde im „Big Turn“-Studio eingespielt, das dem Gitarristen Joachim Nordlund gehört. Abgemischt wurde es unter anderem von Peter Tägtgren, der bereits für Dimmu Borgir, Immortal und andere namhafte Bands arbeitete. Im deutschen Rock-Hard-Magazin erreichte das Album den fünften Platz und Astral Doors erlangten praktisch über Nacht große Bekanntheit – auch außerhalb Schwedens. Das Titelbild des Albums zeigte gekreuzigte Menschen, was zur Folge hatte, dass die Verantwortlichen aus Japan sich weigerten, es mit diesem Motiv auf den Markt zu bringen. Ein neues Artwork wurde gestaltet, worauf das Album in Japan im neuen Gewand und unter neuem Namen (Cloudbreaker) herauskam. Es folgten 2004 Auftritte auf dem Wacken Open Air und dem Sweden Rock Festival, zwei Festivals, die in der Metal-Szene große Bedeutung haben.

2004 wurde das Nachfolgealbum Evil is Forever aufgenommen und wieder von Peter Tägtgren abgemischt. Der Name spielt auf das James-Bond-Titellied Diamonds are Forever an, jedoch zieht sich der Titel wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Nach der Veröffentlichung 2005 folgte im Frühjahr desselben Jahres eine Tour zusammen mit Stormhammer im Vorprogramm der deutschen Band Grave Digger.

Im selben Jahr begannen die Arbeiten an der EP Raiders of the Ark, die den Fans die Zeit bis zum Astralism-Album verkürzen sollte, das im Frühjahr 2006 veröffentlicht wurde. Im September 2006 begaben sich Astral Doors zusammen mit Blind Guardian auf Tour.

Stil[Bearbeiten]

Schon vor der Gründung der Band Astral Doors schrieben die Gründungsmitglieder an Liedern, die eng an ihren Vorbildern Black Sabbath (in der Zeit mit Ozzy Osbourne) orientiert sind. Auch in den offiziellen Alben hört man deutliche Verbindungen zu Rock-Bands der 1970er und 1980er Jahre wie Deep Purple und vor allem Dio. Den Zusammenhang mit letzterer Band findet man sehr deutlich in Johanssons Gesangsstil, der dem von Ronnie James Dio sehr ähnelt.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2003 – Of the Son and the Father (japanische Version; Cloudbreaker)
  • 2005 – Evil is Forever
  • 2005 – Raiders of the Ark (EP)
  • 2006 – Astralism
  • 2007 – New Revelations
  • 2010 – Requiem Of Time
  • 2011 – Jerusalem

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Astral Doors – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien