Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis
Der Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis (schwedisch Litteraturpriset till Astrid Lindgrens minne; englisch Astrid Lindgren Memorial Award, ALMA) ist der höchstdotierte Preis für Kinder- und Jugendliteratur der Welt. Die schwedische Auszeichnung, die mit 5 Millionen schwedischen Kronen dotiert ist (rund 545.000 Euro)[1], wird seit 2003 jährlich an einen oder mehrere Preisträger verliehen. Ausgezeichnet werden Autoren, Illustratoren, mündliche Erzähler sowie Einzelpersonen oder Organisationen, die in der Leseförderung im Geist Astrid Lindgrens aktiv sind. Eine Expertenjury wählt aus einem Pool von Kandidaten, die von Organisationen und Institutionen aus der ganzen Welt nominiert werden, die Gewinner aus. Die Verwaltung des Astrid Lindgren Memorial Awards liegt beim staatlichen Kulturrat Schwedens.
Die schwedische Jury hat eine ähnliche Zielsetzung wie die internationale Jury des Hans-Christian-Andersen-Preises, was 2009 auf dem IBBY-Kongress in Kopenhagen zu einer heftigen Debatte führte.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Preisträger
- 2003: Maurice Sendak (USA) und Christine Nöstlinger (Österreich)
- 2004: Lygia Bojunga Nunes (Brasilien)
- 2005: Ryôji Arai (Japan) und Philip Pullman (Großbritannien)
- 2006: Katherine Paterson (USA)
- 2007: Banco del Libro (Organisation zur Leseförderung von Kindern in Venezuela)
- 2008: Sonya Hartnett (Australien)
- 2009: Tamer Institute for Community Education (Palästina)
- 2010: Kitty Crowther (Belgien)
- 2011: Shaun Tan (Australien)
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetportal des Literaturpreises (schwedisch und englisch)