Astrid North

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Astrid North (* 1973) ist eine deutsche Sängerin. Sie war die Frontfrau der deutschen Band Cultured Pearls, mit der sie fünf Alben einspielte. Sie sang auch für die deutsche Band Soulounge und wirkte auf deren bisher drei Alben mit. Außerdem war sie gemeinsam mit dem amerikanischen Sänger Gabriel Gordon auf Tour.

Leben[Bearbeiten]

Ihre ersten Erfahrungen als Sängerin machte sie mit der Band Colorful Dimension in Berlin. Im März 1992 lernte sie B.La und Tex Super kennen, die damals an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studierten und eine Sängerin und Mitstreiterin suchten.

1994 sang Astrid North auch für die Dancepop-Band Big Light auf deren Hit-Single Trouble Is.

1996 war Astrid zu Gast beim Side-Projekt Little Red Riding Hood der Fury in the Slaughterhouse-Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, aus dem neben dem kompletten gleichnamigen Album die Auskopplung Life’s Too Short resultierte.

Sie ist Mutter zweier Kinder, ihre Tochter wurde 2001 geboren, ihr Sohn 2006.

Das von ihr getextete und gesungene Sleepy Eyes kommt im Soundtrack des Films Tor zum Himmel (2003) von Regisseur Veit Helmer vor. 2003 trat sie bei dem Festival Das Fest in Karlsruhe auf und sang dort neben eigenen Songs zusammen mit Sasha eine Coverversion des Aerosmith-Songs Walk This Way.

2005 machte sie beim Benefiz-Projekt Home mit, das zu Gunsten der vom Seebeben im Indischen Ozean und der darauffolgenden Flutkatastrophe betroffenen Waisen der "Beluga School of Life" in Thailand ein Album produziert hat. An dem Album sind (neben den Waisenkindern selbst) auch Gitarrist Henning Rümenapp (Guano Apes), Kai Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse), Maya Saban und weitere beteiligt. Außerdem nahm sie zusammen mit Bobby Hebb eine neue Version seines Klassikers Sunny auf.

2006 sang sie die Stücke My Ride, Spring Is Near und No One Can Tell auf dem Album The Ride von Basic Jazz Lounge, einem Projekt des Jazztrompeters Joo Kraus.

Daneben war sie als Workshopdozentin am Popkurs der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig.[1]

Im Frühjahr 2010 trat Astrid North als Vorband bei der Fakebling-Tour von Miss Platnum auf.

Der Spiegel bezeichnete sie als eine der "Leading Ladys der hiesigen Soulszene".[2]

Am 20. Juli 2012 kam ihr Solo-Debüt North auf den Markt.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Solo:

  • North (20.Juli 2012)

mit Cultured Pearls:

  • Sing de la sing (1996)
  • Space Age Honeymoon (1997)
  • Liquefied Days (1999)
  • Life on a Tuesday (2002)
  • Pearls of a Decade (2003)

mit Soulounge:

  • The Essence of The Live Event (2004)
  • Home (2004)
  • Say It All (2006)

mit Basic Jazz Lounge:

  • The Ride (2006)

Benefiz-Sampler:

  • Home (2005)

Singles[Bearbeiten]

  • Big Light feat. Astrid North – Trouble Is (1994)
  • Little Red Riding Hood feat. Astrid North – Life’s Too Short (1996)
  • Bobby Hebb feat. Astrid North – Sunny (2005)

Mit Cultured Pearls

  • Tic Toc (1996)
  • Sugar Sugar Honey (1997)
  • Moon (1997)
  • Silverball (1998)
  • Kissing the Sheets (1999)
  • Let It Out (2003)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kontaktstudiengang Popularmusik
  2. Spiegel Online, 26. November 2004

Weblinks[Bearbeiten]