Astrid Wallmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Astrid Wallmann (2013)

Astrid Wallmann (* 15. August 1979 in Landau in der Pfalz) ist eine hessische Politikerin (CDU) und Abgeordnete des Hessischen Landtags. Sie ist stellvertretende Vorsitzende und petitionspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Astrid Wallmann machte nach dem Abitur zwischen August 1998 und Juni 2000 eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete zwei Jahre in diesem Beruf. Von Oktober 2002 bis September 2005 studierte sie an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden und machte den Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin (FH).

Anschließend arbeitete sie bis Ende 2005 als Revisionsprüferin im Rechnungsprüfungsamt sowie von Januar 2006 bis Februar 2008 im Sachgebiet Grundsatz und Planung des Amtes für Jugend, Schulen und Sport des Main-Taunus-Kreises. Von März 2008 bis zu ihrer Wahl in den Landtag war sie in der Rechtsabteilung des Hessischen Innenministeriums beschäftigt.

Politik[Bearbeiten]

Astrid Wallmann ist Mitglied der CDU und der Jungen Union. Von Februar 2006 bis März 2008 war sie stellvertretende Vorsitzende, von März 2008 bis November 2010 Vorsitzende der Jungen Union Wiesbaden. Im Oktober 2010 wurde sie auf dem Deutschlandtag der Jungen Union Deutschland in den Bundesvorstand und im Oktober 2012 zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Seit 2010 ist sie Vorsitzende der Bildungskommission der Jungen Union Deutschlands. Zudem ist sie kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Hessen. Von 2006 bis 2011 war sie Mitglied des Ortsbeirates Wiesbaden-Bierstadt. Seit der Kommunalwahl im März 2006 ist sie Stadtverordnete von Wiesbaden.

Abgeordnetentätigkeit[Bearbeiten]

Bei der hessischen Landtagswahl 2009 gelang es Wallmann, das Direktmandat im Wahlkreis Wiesbaden I mit 39,4 % zu gewinnen. Der bisherige Inhaber Ernst-Ewald Roth (SPD) kam auf 29,2 %. Bei der Landtagswahl im September 2013 verteidigte sie das Direktmandat mit 39,9 % der Stimmen.

In der 18. Wahlperiode des Hessischen Landtags (Januar 2009 bis Januar 2014) war sie Mitglied des Petitions- und Haushaltsausschusses, der Enquete-Kommission „Migration und Integration in Hessen“, der Härtefallkommission und des Ältestenrates sowie Schriftführerin im Hessischen Landtag. Im Jahr 2012 schied sie mit Übernahme der Funktion als Obfrau für die CDU-Landtagsfraktion in Petitionsangelegenheiten als Mitglied des kulturpolitischen Ausschusses, dem sie seit 2009 angehörte, aus. Zum Jahresbeginn 2013 wechselte Wallmann in den Haushaltsausschuss und schied gleichzeitig aus dem Rechts- und Integrationsausschuss aus.

Seit Beginn der 19. Wahlperiode im Januar 2014 ist sie Mitglied des Innen-, Haushalts- und Petitionsausschusses sowie des Ältestenrats. Außerdem wurde sie im gleichen Monat zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sowie zur Obfrau im Petitionsausschuss für die CDU-Landtagsfraktion gewählt.

Ehrenämter[Bearbeiten]

Wallmann ist Mitglied des Vorstands des Landesverbandes Hessen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft e.V., des Kuratorium der Kinderhilfestiftung Rhein-Main e.V. sowie des Verwaltungsrates des Evangelischen Vereins für Innere Mission in Nassau (EVIM).

Familie[Bearbeiten]

Astrid Wallmann ist die Tochter des ehemaligen Wiesbadener Bürgermeisters Wilhelm Wallmann (* 1941) und Nichte des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Walter Wallmann (1932–2013). Sie hat eine Zwillingsschwester und einen vier Jahre älteren Bruder.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Astrid Wallmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lebenslauf auf der Website von Astrid Wallmann. Abgerufen am 20. März 2014.