Asystasia gangetica

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Asystasia gangetica
Asystasia gangetica

Asystasia gangetica

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Akanthusgewächse (Acanthaceae)
Tribus: Justicieae
Gattung: Asystasia
Art: Asystasia gangetica
Wissenschaftlicher Name
Asystasia gangetica
(L.) T.Anderson

Asystasia gangetica, im englischen Sprachraum auch unter dem Trivialnamen „Chinese violet“ bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Asystasia innerhalb der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Asystasia gangetica in Gambia.

Asystasia gangetica ist eine oft niedrig und kriechend wachsende ausdauernde krautige Pflanze, die auch manchmal aufrecht buschig wächst und manchmal leicht verholzt. Die unregelmäßig angedrückt flaumig behaarten Zweige sind überhängend bis aufrecht. Die dünnen Laubblätter sind ei- bis fast kreisförmig und bis zu 6 cm groß. Der Blattrand ist glatt. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.

Die endständigen, traubigen Blütenstände sind einseitswendig. Die Trag- und Deckblätter sind dreieckig und etwa 1 bis 2 mm lang. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph, fünfzählig und besitzen ein doppeltes Perianth. Die fünf lanzettlichen Kelchlappen sind 5 bis 7 mm lang und behaart. Die fünf purpurfarben, gelben oder weißen, 3 bis 4 cm langen Kronblätter sind zu einer 0,5 bis 1 cm langen, oft leicht gekrümmten Röhre verwachsen, die zweilippig mit einer Breite von etwa 15 mm endet. Dabei teilt sich die obere Lippe in zwei und die untere in drei Lappen. Der untere mittlere Kronlappen ist am größten und besitzt lilafarbene Punkte. Die Kapselfrucht ist etwa 3 cm lang. Die braunen Samen sind unregelmäßig diskusförmig.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die häufig vorkommende Asystasia gangetica ist in den ganzen Tropen verbreitet.

Verwendung[Bearbeiten]

In einigen Teilen von Afrika werden die Blätter als Gemüse verzehrt. [1]

Asystasia gangetica wird auch als Zierpflanze genutzt.

Systematik[Bearbeiten]

Diese Art wurde 1756 von Carl von Linné in Cent. pl., II, 3 als Justicia gangetica erstveröffentlicht. Sie wurde 1860 von Thomas Anderson in Thwaites, Enum.Pl.Zeyl. S. 235-236 als Asystasia gangetica (L.) T.Anderson in die Gattung Asystasia gestellt. Das Artepitheton gangetica ist vom Strom Ganges in Indien abgeleitet.

Asystasia gangetica gehört zur Gattung Asystasia in der Tribus Justicieae aus der Unterfamilie der Acanthoideae in der Familie der Acanthaceae.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. G.J.H.Grubben & O.A. Denton: Plant Resources of Tropical Africa 2. Vegetables. PROTA Foundation, Wageningen; Backhuys, Leiden; CTA, Wageningen, 2004.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Asystasia gangetica – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien