Atlasjet
| Atlasjet Havacılık A.Ş. | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | KK (früher 2U) | |
| ICAO-Code: | KKK (früher OGE) | |
| Rufzeichen: | ATLASJET | |
| Gründung: | 2001 | |
| Sitz: | Istanbul, |
|
| Unternehmensform: | A.Ş. | |
| IATA-Prefixcode: | 610 | |
| Leitung: | Orhan Coşkun (CEO) | |
| Mitarbeiterzahl: | ~730 | |
| Flottenstärke: | 15 | |
| Ziele: | National und International | |
Atlasjet Havacılık A.Ş., kurz Atlasjet, ist eine türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Atlasjet wurde am 14. März 2001 als 100-prozentige Tochter der Öger Holding mit dem Namen Atlasjet International Airways gegründet und nahm den Flugbetrieb am 1. Juni 2001 auf. Im April 2004 übernahm die türkische Tourismusgruppe ETS 45 % der Atlasjet International Airways. Zum 31. Januar 2006 hat die Öger-Gruppe ihre restlichen 45 % Anteile komplett an ETS verkauft.
Im November 2011 unterzeichnete Atlasjet eine Absichtserklärung zur Bestellung von zehn Bombardier CS300.[1]
Flugziele [Bearbeiten]
In Deutschland fliegt Atlasjet unter anderem die Flughäfen Köln/Bonn, Friedrichshafen, Stuttgart, Frankfurt, München, Hamburg und Dresden an. Jedoch besteht kein geregelter Linienverkehr. Die Flughäfen werden während der Urlaubszeit angeflogen und verbinden so die Städte mit den Zielen Istanbul und Antalya. International werden auch die Flughäfen von Barcelona, Mailand, London und Tel Aviv angeflogen.
Flotte [Bearbeiten]
Mit Stand August 2012 besteht die Flotte der Atlasjet aus 15 Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren[3]:
Zwischenfälle [Bearbeiten]
- Am 18. August 2007 wurde eine MD-83 während des Fluges 1011 von Zypern nach Istanbul entführt. Die Piloten erklärten den beiden Entführern, dass sie zum Auftanken in Antalya zwischenlanden müssten. Die Entführer trafen eine Vereinbarung mit den türkischen Behörden, woraufhin Frauen und Kinder freigelassen wurden. Die mangelnde Übersicht der Entführer während der Freilassung wurde jedoch auch von den meisten anderen Passagieren und den Piloten genutzt, um aus der Maschine zu entkommen. Mit nur wenigen verbleibenden Geiseln gaben die Entführer schließlich auf. Der von den Entführern zur Drohung benutzte „Sprengstoff“ stellte sich im Nachhinein als harmlose Knetmasse heraus.[4]
- Am 30. November 2007 stürzte eine aus Istanbul kommende MD-83 auf dem Flug 4203 beim Anflug auf die im Südwesten der Türkei gelegene Stadt Isparta ab. Dabei kamen alle 57 Insassen, 50 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder ums Leben.[5]
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ airliners.de: "Atlasjet will CSeries bestellen"
- ↑ Atlasjet. ch-aviation.ch, abgerufen am 28. August 2012 (englisch).
- ↑ Fleet age Atlasjet. airfleets.net, abgerufen am 28. August 2012 (englisch).
- ↑ Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
- ↑ Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
Weblinks [Bearbeiten]
- Webpräsenz der Atlasjet (englisch)