Atlasjet

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Dieser Artikel behandelt die türkische Fluggesellschaft; für die US-amerikanische Charterfluggesellschaft siehe Atlas Air.
Atlasjet
Logo der Atlasjet
Airbus A320-200 der Atlasjet
IATA-Code: KK (früher 2U)
ICAO-Code: KKK (früher OGE)
Rufzeichen: ATLASJET
Gründung: 2001
Sitz: Istanbul, TurkeiTürkei Türkei
IATA-Prefixcode: 610
Leitung: Orhan Coşkun (CEO)
Mitarbeiterzahl: ~730
Flottenstärke: 20 (+10 Bestellungen)
Ziele: National und International

Atlasjet Havacılık A.Ş., abgekürzt mit Atlasjet, ist eine türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Atlasjet wurde am 14. März 2001 als 100-prozentige Tochter der Öger Holding mit dem Namen Atlasjet International Airways gegründet und nahm den Flugbetrieb am 1. Juni 2001 auf. Im April 2004 übernahm die türkische Tourismusgruppe ETS 45 % der Atlasjet International Airways. Zum 31. Januar 2006 hat die Öger-Gruppe ihre restlichen 45%-prozentigen Anteile komplett an ETS verkauft.

Im November 2011 unterzeichnete die Atlasjet die Bestellung von zehn Bombardier CSeries 300.[1]

[Bearbeiten] Flotte

Mit Stand Januar 2012 besteht die Flotte der Atlasjet aus 20 Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 12,2 Jahren[3]:

[Bearbeiten] Zwischenfälle

  • Am 18. August 2007 wurde eine MD-83 während des Fluges 1011 von Zypern nach Istanbul entführt. Die Piloten erklärten den beiden Entführern, dass sie zum Auftanken in Antalya zwischenlanden müssten. Die Entführer trafen eine Vereinbarung mit den türkischen Behörden, woraufhin Frauen und Kinder freigelassen wurden. Die mangelnde Übersicht der Entführer während der Freilassung wurde jedoch auch von den meisten anderen Passagieren und den Piloten genutzt, um aus der Maschine zu entkommen. Mit nur wenigen verbleibenden Geiseln gaben die Entführer schließlich auf. Der von den Entführern zur Drohung benutzte „Sprengstoff“ stellte sich im Nachhinein als harmlose Knetmasse heraus.[4]
Die später abgestürzte MD-83 mit der Kennung TC-AKM
  • Am 30. November 2007 stürzte eine aus Istanbul kommende MD-83 auf dem Flug 4203 beim Anflug auf die im Südwesten der Türkei gelegene Stadt Isparta ab. Dabei kamen alle 57 Insassen, 50 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder ums Leben.[5]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. airliners.de: "Atlasjet will CSeries bestellen"
  2. Flotte der Atlasjet. ch-aviation.ch, abgerufen am 17. Februar 2012 (englisch).
  3. Flottenalter der Atlasjet. airfleets.net, abgerufen am 24. Oktober 2011 (englisch).
  4. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  5. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Atlasjet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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