Atomhülle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein Heliumatom. Der Atomkern (dargestellt in Rosa) ist in eine vergleichsweise große Wolke der Elektronen (grau) eingebettet. Wäre die Darstellung maßstäblich, so hätte die graue Wolke ungefähr 5 m Durchmesser. Oben rechts noch einmal vergrößert der Kern, der in Wirklichkeit kugelsymmetrisch ist.
Die Atome der Elemente der Hauptgruppen des Periodensystems (kovalenter Radius in pm

Die Atomhülle, auch Elektronenhülle ist der Teil eines Atoms, der aus Elektronen besteht. Die Aufteilung in Atomhülle und Atomkern ist Bestandteil aller Atommodelle seit Ernest Rutherford. Wegen der geringen Masse der Elektronen bedingt die Unschärferelation, dass die Hülle mehr als 10.000-mal größer als der Kern ist. Dieser trägt typischerweise 4.000- bis 5.000-mal mehr zur Masse eines Atoms bei als die Hülle.

Die Struktur der Elektronenhülle bestimmt weitgehend die Größe und die chemischen Eigenschaften der Atome.

Weitergehende Informationen[Bearbeiten]

Siehe auch: Atom

Für die quantenmechanische Behandlung einzelner Elektronen der Atomhülle siehe Atomorbital. Der für die chemischen Bindungen verantwortliche, äußere Teil der Atomhülle ist die Valenzschale.

Literatur[Bearbeiten]

Die Elektronenhülle eines Atoms wird in vielen Einführenden Büchern zur Atomphysik ausführlich erklärt. Beispielhaft seien hier genannt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Atomhülle – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien