Atomhülle

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Ein Heliumatom. Der Atomkern (dargestellt in Rosa) ist in eine vergleichsweise große Wolke der Elektronen (grau) eingebettet. Wäre die Darstellung maßstäblich, so hätte die graue Wolke ungefähr 5 m Durchmesser. Oben rechts noch einmal vergrößert der Kern, der in Wirklichkeit kugelsymmetrisch ist.
Die Atome der Elemente der Hauptgruppen des Periodensystems (kovalenter Radius in pm)

Die Atomhülle bzw. Elektronenhülle ist der äußere aus Elektronen bestehende Teil eines Atoms. Die Unterteilung eines Atoms in Atomkern und Atomhülle geht auf Ernest Rutherford zurück, der 1911 in Streuexperimenten zeigte, dass Atome aus einem winzigen, kompakten Kern umgeben von einer Hülle bestehen. Die Atomhülle ist zwar 20.000 bis 150.000 mal größer als der Atomkern, beherbergt aber nur zwischen 1/2000 bis 1/6000 der Masse des gesamten Atoms.

Wegen der geringen Masse der Elektronen bedingt die Unschärferelation, dass die Hülle mehr als 10.000-mal größer als der Kern ist.

Die Struktur der Elektronenhülle bestimmt weitgehend die Größe und die chemischen Eigenschaften der Atome.

Weitergehende Informationen[Bearbeiten]

Siehe auch: Atom

Für die quantenmechanische Behandlung einzelner Elektronen der Atomhülle siehe Atomorbital. Der für die chemischen Bindungen verantwortliche, äußere Teil der Atomhülle ist die Valenzschale.

Literatur[Bearbeiten]

Die Elektronenhülle eines Atoms wird in vielen einführenden Büchern zur Atomphysik ausführlich erklärt. Beispielhaft seien hier genannt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Atomhülle – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien