Attantané

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Landgemeinde Attantané
Landgemeinde Attantané (Niger)
Landgemeinde Attantané
Landgemeinde Attantané
Koordinaten 14° 3′ N, 7° 31′ O14.0444444444447.5238888888889Koordinaten: 14° 3′ N, 7° 31′ O
Basisdaten
Staat Niger

Region

Maradi
Departement Mayahi
Einwohner 71.928 (2012)

Attantané ist eine Landgemeinde im Departement Mayahi in Niger.

Geographie[Bearbeiten]

Attantané liegt in der Sahelzone. Die Nachbargemeinden sind Guidan Amoumoune im Nordwesten, Tchaké im Nordosten, Mayahi im Südosten, Sarkin Haoussa im Südwesten und Maïyara im Westen. Im Süden von Attantané verläuft der Wadi Goulbi N’Kaba. Das Gemeindegebiet ist in 38 administrative Dörfer, 102 Weiler und sieben Lager gegliedert.[1] Der Hauptort der Landgemeinde ist das administrative Dorf Attantané.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Vor der Ankunft der Franzosen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gehörte Attantané zum unabhängigen Staat Gobir.[3] Die Landgemeinde Attantané ging 2002 im Zuge einer landesweiten Verwaltungsreform aus einem Teil des Kantons Mayahi hervor.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Attantané 47.732 Einwohner.[4] Bei der Volkszählung 2012 betrug die Einwohnerzahl 71.928.[5] Die Bevölkerung setzt sich vor allem aus den Hausa-Untergruppen Gobirawa, Katchinawa, Daourawa, Kambarin baré-bari und Tagamawa zusammen, ferner leben Tuareg und Fulbe in der Landgemeinde. Die meistgesprochene Sprache ist Hausa.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in einer Zone, in der Regenfeldbau betrieben wird.[6] In Attantané gibt es außerdem zahlreiche Viehweiden, die jedoch immer kleiner werden, was zu Konflikten führt. Zudem breiten sich auf einigen Weiden nicht als Futter geeignete Pflanzen aus. Im Hauptort befindet sich ein 1998 eröffnetes Gesundheitszentrum (französisch: Centre de Santé Intégre). In 26 Dörfern gibt es Grundschulen. Der Analphabetismus bei Erwachsenen ist weit verbreitet.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 22. Januar 2011.
  2. Republik Niger: Loi n° 2002-014 du 11 JUIN 2002 portant création des communes et fixant le nom de leurs chefs-lieux (Online-Version; PDF; 108 kB).
  3. Ogunsola John Igue, Kengne Fodouop, Jérôme Aloko-N’Guessan (Hrsg.): Maîtrise de l’espace et développement en Afrique. Etat des lieux. Karthala, Paris 2010, ISBN 978-2-8111-0264-7, S. 239.
  4. Institut Nationale de la Statistique du Niger (Hrsg.): Annuaire statistique des cinquante ans d’indépendance du Niger. Niamey 2010 (Online-Version; PDF; 3,1 MB), S. 55.
  5. Présentation des résultats globaux définitifs du Quatrième (4ème) Recensement Général de la Population et de l’Habitat (RGP/H) de 2012. Institut National de la Statistique, 2014, abgerufen am 21. April 2014 (PDF-Datei, französisch).
  6. Comprendre l’économie des ménages ruraux au Niger. Save the Children UK, London 2009 (Online-Version; PDF; 2,6 MB), S. 8.
  7. Présentation de la commune de Attantané. Website der ANIYA Coopération Décentralisée Niger-France, abgerufen am 29. März 2012.