Atteln
| Atteln
Stadt Lichtenau
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| Koordinaten: | 51° 36′ N, 8° 48′ O51.68.8196Koordinaten: 51° 36′ 0″ N, 8° 48′ 0″ O |
| Höhe: | 196 m ü. NN |
| Fläche: | 15,44 km² |
| Einwohner: | 1.530 (31. März 2009) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1975 |
| Postleitzahl: | 33165 |
| Vorwahl: | 05292 |
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Lage von Atteln in Lichtenau (Westfalen) |
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Atteln ist ein Stadtteil von Lichtenau in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und gehört zum Kreis Paderborn. Es ist außerdem Teil der Region Bürener Land.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Atteln liegt auf der Paderborner Hochfläche im Südwestteil des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge westlich der Lichtenauer Kernstadt. Es befindet sich an der Mündung der Sauer in die Altenau und ist der zentrale Ort im Tal der Altenau, die bei Blankenrode entspringend die Paderborner Hochfläche durchfließt und bei Borchen in die Alme mündet.
[Bearbeiten] Nachbarortschaften
Im Norden beginnend grenzen an Atteln im Uhrzeigersinn die Borchener Ortsteile Etteln und Dörenhagen, die Lichtenauer Stadtteile Ebbinghausen, Husen und Dalheim, die Bad Wünnenberger Stadtteile Elisenhof und Helmern sowie der westlichste Lichtenauer Stadtteil Henglarn.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Allgemein
Der im Kloster Böddeken lebende Chronist Gobelin Person sprach im 15. Jahrhundert davon, dass es in Atteln bereits im 9. Jahrhundert eine Kirche gegeben habe. Für Anfang des 12. Jahrhunderts ist der Bau einer Kirche St. Achatius durch das Paderborner Abdinghofkloster belegt. Atteln war für die umliegenden Dörfer sowohl in religiöser als auch in administrativer Sicht ein Hauptort (Pfarrkirche, Freistuhl/Gerichtsstätte) im Fürstbistum Paderborn. Im 13. Jahrhundert ist ein Rittersitz der Herren von Atteln nachweisbar. Die regionale Wüstungsperiode im Spätmittelalter tangierte Atteln wohl weniger stark. Im Zuge der Gegenreformation wurde 1712 die Pfarrkirche St. Achatius im barocken Stil neu errichtet.
Atteln wurde 1802 bei der Besetzung des Fürstbistum Paderborn preußisch und wurde 1871 Teil des Deutschen Reiches.
Vor dem 1. Januar 1975 war die damalige Gemeinde Atteln Sitz der Amtsverwaltung für die umliegenden Orte des Amtes Atteln im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage werden die meisten Gemeinden des Amtes Atteln mit den Gemeinden des Amtes Lichtenau zur neuen Stadt Lichtenau (Westfalen) zusammengelegt und kommen mit dieser zum Kreis Paderborn.[1] Rechtsnachfolgerin des Amtes und der Gemeinde Atteln ist die Stadt Lichtenau.
[Bearbeiten] Hochwasser
Nachdem die an der Sauer und Altenau gelegenen Ortschaften, wie Atteln, oftmals von Hochwasser – insbesondere 1965 – betroffen waren, wurden am Saueroberlauf bei Lichtenau das Hochwasserrückhaltebecken Sudheim (1978–1980), am Sauerunterlauf zwischen Ebbinghausen und Atteln das Hochwasserrückhaltebecken Ebbinghausen (1974–1976) und am Altenauoberlauf das Hochwasserrückhaltebecken Husen-Dalheim (1982–1984) errichtet.
[Bearbeiten] Politik
Ortsvorsteher von Atteln ist Heinz Köhler.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Musik
- Deelenkonzerte (klassisch; 2xjährlich)
- Blasmusik Atteln (Marsch u. Tanzmusik)
- Spielmannszug Atteln (Marschmusik)
[Bearbeiten] Bauwerke
- Historischer Spieker von 1588
- Pfarrkirche St. Achatius
- Naturbad Altenautal (Freibad ohne Chlor)
- historisches Steinkistengrab
- Hainbergstadion
[Bearbeiten] Sport
- SV Atteln 21 e.V
- DLRG Ortsgruppe-Atteln
- Tennisclub Altenautal
- Naturbad Altenautal
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
- „12 Apostel“ (früher 12, jetzt nur noch 11 große Bäume „An der Saale“)
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Schützenfest (jährlich - 3. Wochenende im Juni) St. Joh. Schützenbruderschaft Atteln 1710 e.V.
- Sportfest
- Runkelschießen
- 3 Osterfeuer; „Himmel“, „Hölle“ und „Fegefeuer“
- Attelner Männerballetwettbewerb (2 Wochen nach Karneval)
- Maifest (jährlich am 1. Mai) Heimatverein Atteln e.V.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
[Bearbeiten] Weblinks
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