Attenkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Attenkirchen
Attenkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Attenkirchen hervorgehoben
48.511.766666666667524Koordinaten: 48° 30′ N, 11° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Zolling
Höhe: 524 m ü. NHN
Fläche: 16,16 km²
Einwohner: 2563 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85395
Vorwahl: 08168
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 5
85395 Attenkirchen
Webpräsenz: www.attenkirchen.de
Bürgermeister: Martin Bormann (Bürgernahe Gruppe)
Lage der Gemeinde Attenkirchen im Landkreis Freising
Landkreis Dachau Landkreis Erding Landkreis Kelheim Landshut Landkreis Landshut Landkreis München Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Allershausen Attenkirchen Au in der Hallertau Eching (Landkreis Freising) Fahrenzhausen Freising Gammelsdorf Haag an der Amper Hallbergmoos Hörgertshausen Hohenkammer Kirchdorf an der Amper Kranzberg Langenbach (Oberbayern) Marzling Mauern Moosburg an der Isar Nandlstadt Neufahrn bei Freising Rudelzhausen Wang (Oberbayern) Wolfersdorf Paunzhausen ZollingKarte
Über dieses Bild
Blick auf Attenkirchen
Der weit sichtbare Turm der Pfarrkirche

Attenkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zolling. Der Ort gilt als südliches Tor zur Hallertau, Deutschlands größtem Hopfenanbaugebiet.

Geografie[Bearbeiten]

Attenkirchen liegt im tertiären Hügelland ungefähr 13 Kilometer nördlich der Kreisstadt Freising und einige Kilometer nördlich des Ampertals. Attenkirchen liegt an der B 301 (Hallertauer Hopfenstraße). In der Gemeinde beginnen die hohen Holz-Draht-Gerüste der Hopfengärten die Landschaft zu prägen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortsteile sind Aigenrüpel, Aign, Alsdorf, Berging, Brandloh, Eisenthal, Gallersberg, Gehausen, Gfeichtet, Götzendorf, Gütlsdorf, Haarland, Hettenkirchen, Hohenmorgen, Kronsdorf, Pfettrach, Pischlsdorf, Rannertshausen, Roggendorf, Staudhausen, Thalham und Wimpasing.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wird in einer Freisinger Urkunde vom 30. Juli 830 erstmals erwähnt. Damals schenkte der Priester Uualdperth (Waldpercht) seinen Besitz an die Kirche "Zartinchircha" und an den Freisinger Dom. Im Ort bestand eine offene Hofmark, die ab 1447 im Besitz der Ranolzhauser, ab 1465 der Westendorfer, dann ab 1483 der Pullinger und Lung von Tandern war. 1560 erwarb Jakob von Thurn zu Au die gesamte Hofmark, die 1616 an die Herren von Flitzing ging. Von 1632 bis ins 19. Jahrhundert war die Hofmark im Besitz der Grafen von Lodron. Politisch gehörte Attenkirchen damals zum Rentamt Landshut/Landgericht Moosburg. Der Ort wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden am 1. April 1971 die Gemeinden Pfettrach, Sillertshausen und Teile der Gemeinde Wimpasing eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Gebietsteile der ehemaligen Gemeinde Reichertshausen hinzu.[2]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Nach der Landkreisreform forderten die Bewohner von Sillertshausen und Held ihre Eingemeindung nach Au. Am 1. Januar 1982 das kleines Gebiet mit damals etwa 40 Einwohnern an dem Markt Au in der Hallertau abgetreten.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Im Attenkirchener Gemeinderat sind zwei Fraktionen vertreten. Seit der Gemeinderatswahl am 2. März 2008 stellt die Bürgernahe Gruppe (BG) 8 und die CSU sechs Gemeinderäte.

Wappen[Bearbeiten]

Das 1985 genehmigte Gemeindewappen zeigt "in Blau einen rotbewehrten silbernen Löwen, der eine goldene Hopfendolde in den Pranken hält".

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort führt die B 301 von Abensberg nach Freising. Die Anbindung an die nächstgelegenen Bundesautobahnen ist auch recht gut. Bis zur Stilllegung der Kleinbahn war Attenkirchen über die Hallertauer Lokalbahn an das Schienennetz angeschlossen (über den Bahnhof Langenbach). Heute befinden sich die nächsten Bahnhöfe in Freising bzw. Pfaffenhofen an der Ilm. Der nächstgelegene Flughafen ist der 15 Kilometer südlich der Ortschaft liegende Flughafen München.

Die Trasse der Hallertauer Lokalbahn wird seit einiger Zeit genutzt, um einen bequemen Radweg anzulegen, der die Hallertau für diese Art des Verkehrs erschließen soll. Dies dient auch der Förderung des Tourismus.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Gemeinde Attenkirchen organisiert alle zwei Jahre das „Hallertauer Bierfestival“.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 464.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 814.
  4. http://www.lieblingsbier.de/2012/04/15/2-hallertauer-bierfestival-vom-2-3-juni-2012-in-attenkirchen/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Attenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien