Atting

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Bayern. Sie auch Åtting, Maßeinheit.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Atting
Atting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Atting hervorgehoben
48.912.483333333333332Koordinaten: 48° 54′ N, 12° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rain (Niederbayern)
Höhe: 332 m ü. NHN
Fläche: 14,91 km²
Einwohner: 1618 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94348
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 117
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Atting
Hauptstr. 28
94348 Atting
Webpräsenz: www.atting.de
Bürgermeister: Robert Ruber (Überparteiliche Wählergem.)
Lage der Gemeinde Atting im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Atting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Atting liegt in der Region Donau-Wald am Ausgang des Tals der Kleinen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Atting hat 5 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Atting.

Geschichte[Bearbeiten]

Atting wurde im Jahr 847 erstmals urkundlich erwähnt[3]. Es gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Zur Pfarrei Atting gehören neben der gesamten Gemeinde Atting die Ortschaften Wiesendorf und Bergstorf der Gemeinde Rain.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0846 Einwohner
  • 1970: 0843 Einwohner
  • 1987: 1131 Einwohner
  • 2000: 1597 Einwohner
  • 2004: 1678 Einwohner
  • 2012: 1618 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister von Atting ist seit dem 1. Mai 2008 Robert Ruber, der der „Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜPWG)“ angehört.

Im Gemeinderat Atting sind in der Wahlperiode 2008–2014 sechs Mitglieder der CSU sowie sechs Mitglieder der ÜPWG vertreten.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahre 2007 ca. 693.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) ca. 421.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die neugotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Atting wurde 1856 bis 1858 erbaut. Sie besitzt einen spätgotischen Chor und unter der Orgelempore eine Sandsteinmarienfigur von 1645.
  • In Rinkam steht die Filialkirche St. Johannes der Täufer aus dem späten 12. Jahrhundert. Sie ist eine romanische Landkirche mit profanem Obergeschoss.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Johann Firlbeck (* 1905, † 1990), bedeutender Pflanzenzüchter aus Rinkam
  • Dekan Sebastian Kolbinger (* 1916, † 1997), langjähriger Pfarrer der Pfarrei Atting
  • Ludwig Rothamer (* 1. Juni 1935, † 14. Juni 2011), Erster Bürgermeister der Gemeinde Atting von 1970 bis zum 31. Dezember 1993

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 175 und im Bereich Handel und Verkehr 10 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 39 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 538. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1339 ha, davon waren 1076 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Der internationale Verkehrslandeplatz Straubing-Wallmühle liegt im Gemeindebereich und beherbergt vier luftfahrttechnische Betriebe.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2008):

  • Kindergarten Maria Himmelfahrt (Träger: Kirchenstiftung Atting): 75 Kindergartenplätze mit 63 Kindern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Atting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111224/230014&attr=OBJ&val=827
  3. Historie des Ortes