Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Staaten, in denen Deutschland eine Botschaft errichtet hat (blau)

Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt außenpolitisch Interessen und Ziele, die sich aus geografischen, historischen, kulturellen und weltpolitischen Gegebenheiten ableiten. In den ersten zwei Jahrzehnten des Bestehens der Bundesrepublik war die Außenpolitik der Regierung in Bonn ganz auf das Wiedererlangen der staatlichen Einheit ausgerichtet, indem alle zur Erfüllung des verfassungsrechtlichen Wiedervereinigungsgebots erforderlichen Regelungen getroffen wurden; dies stand in Spannung zum politischen Willen der Deutschen Demokratischen Republik und der Besatzungsmacht Sowjetunion. Dem Erreichen dieses Ziels ordnete die Bundesregierung alle anderen Interessen unter, auch die Integration in die EWG und die NATO sind letztlich als Mittel zum Erreichen der Wiedervereinigung anzusehen.[1] Erst nachdem sich in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre in Bonn die Einsicht durchsetzte, dass die Vereinigung mit der DDR allenfalls langfristig zu erreichen sei und die Bundesrepublik mit den Ostverträgen in den Jahren 1970 bis 1973 die interalliierten Grenzziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg ausdrücklich als rechtlich verbindlich sowie deren Unverletzlichkeit bestätigte,[2] konnte die Außenpolitik der Bundesrepublik neue Prioritäten setzen. Hierzu gehörten in erster Linie das weitere Vorantreiben der europäischen Integration und die Förderung außenwirtschaftlicher Interessen, später aber auch Ziele wie die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte und der Umweltschutz.[3]

Seit 1990 bemüht sich die deutsche Außenpolitik verstärkt darum, in multilateralen Entscheidungsprozessen wie denen der Vereinten Nationen, der OSZE, der Europäischen Union und den G 20 einem ihrem Finanzierungsanteil an diesen Organisationen entsprechenden politischen Einfluss zu gewinnen. Daneben wurde das Instrumentarium der deutschen Außenpolitik seit dem Ende der 1990er Jahre durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr erweitert.

Die Außenpolitik wurde und wird erheblich geprägt durch die jeweiligen Außenminister und die die Regierungen tragenden Koalitionen (1982–1998: Schwarz-Gelb; 1998–2005: Rot-Grün; 2005–2009 und seit 2013: Große Koalition; 2009-2013: Schwarz-Gelb).

Normative Vorgaben für die deutsche Außenpolitik[Bearbeiten]

Vorgaben des Grundgesetzes[Bearbeiten]

Wahrung des Friedens und Verbot eines Angriffskrieges[Bearbeiten]

Das deutsche Grundgesetz äußert sich an gleich vier unterschiedlichen Stellen zur Wahrung des Friedens. Schon in der Präambel heißt es, das deutsche Volk sei vom Willen beseelt, „dem Frieden der Welt zu dienen“. Gleich darauf in Art. 1 GG wird weiter ausgeführt, dass die Menschenrechte als Grundlage des Friedens gelten sollen. Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 GG sind Handlungen verfassungswidrig, „die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten“. Als vierte Stelle des Grundgesetzes ist Art. 24 Abs. 2 GG zu nennen, der es der Bundesrepublik erlaubt, einem System der kollektiven Sicherheit beizutreten, wenn dieses der „Wahrung des Friedens“ dient, um „eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeizuführen und zu sichern“.[4]

Für den Beitritt zu einem solchen System gilt, dass die Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNO als einem System kollektiver Sicherheit offensichtlich problemlos mit Art. 24 Abs. 2 GG übereinstimmt. Allerdings sind selbst die Mitgliedschaften in NATO und WEU als Systemen der kollektiven Verteidigung darin eingeschlossen, denn die dort enthaltenen Grundsätze sind auch dann erfüllt, wenn sich die Bündnisse strikt auf die Friedenswahrung verpflichten. Nach der Staatsrechtslehre ist das übereinstimmend bei NATO und WEU der Fall.[5]

Bereitschaft zu kooperativem Internationalismus[Bearbeiten]

Das Grundgesetz erläutert ebenfalls schon in der Präambel, dass das deutsche Volk seinen Willen zum Ausdruck bringe, „als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“. Art. 24 GG ermöglicht darüber hinaus die Möglichkeit, Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen zu übertragen. Absatz 3 stellt sogar die Aufforderung dar, einem System der internationalen Streitschlichtung beizutreten. Damit regt das Grundgesetz also aktiv zur internationalen Einbindung der Bundesrepublik an.

Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte[Bearbeiten]

Nach Art. 1 GG bekennt sich das deutsche Volk zur Wahrung der Menschenrechte als einer der Grundlagen des Friedens. Da Frieden nach dem Grundgesetz nach herrschender Meinung nur die Abwesenheit von Krieg bedeutet und nicht etwa einer breiteren Definition von z. B. sozialem Frieden hat, kann Art. 1 GG als Aufforderung interpretiert werden, die Menschenrechte nicht nur innerstaatliche umzusetzen, sondern auch nach außen hin zu fördern.[6]

Völkerrechtliche Verpflichtungen[Bearbeiten]

Deutschland unterwirft sich nach Art. 25 GG dem Völkerrecht. Dabei ist bemerkenswert, dass die Bundesrepublik das Völkerrecht auch als unmittelbar im internen Rechtsraum anerkennt und nicht etwa von einer Dualität von nationalem und Völkerrecht ausgeht, wie es andere Staaten tun.

Des Weiteren verzichtet die Bundesrepublik auf atomare, biologisch und chemische Waffen (ABC-Waffen). Im Zuge des Beitritts zur NATO und zur WEU war es Konrad Adenauers eigene Entscheidung, freiwillig auf ABC-Waffen zu verzichten.[7] Allerdings bezog sich dieser Verzicht zunächst nur auf die Herstellung dieser Art von Waffen innerhalb der Bundesrepublik. Erst später mit der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags im Jahr 1969 galt der Verzicht auch für den Besitz und die Verfügungsgewalt über Nuklearwaffen. Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag im Zuge der Wiedervereinigung bestätigte die Bundesrepublik diesen Verzicht.

Institutionen und Akteure der deutschen Außenpolitik[Bearbeiten]

Bundesregierung[Bearbeiten]

Innerhalb der Bundesregierung sind das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Bundesministerium der Verteidigung primär außenpolitisch tätig. Da es allerdings heute kaum noch Politikbereiche gibt, in denen keine internationale Abstimmung stattfindet, haben praktisch auch alle anderen Bundesministerien außenpolitische Kontakte. Die Geschäftsordnung der Bundesregierung (GOBReg) weist dem Auswärtigen Amt hierbei aber eine koordinierende Funktion zu. Nach § 11 GOBReg dürfen andere Ministerien ausländische Gäste nur nach Rücksprache mit dem Auswärtigen Amt empfangen und internationale Verhandlungen nur mit Zustimmung des Amtes führen. Zudem ist das Bundeskanzleramt über seine entsprechenden Spiegelreferate stets über die außenpolitischen Aktivitäten der einzelnen Ressorts informiert und kann koordinierend wirksam werden.

Deutscher Bundestag[Bearbeiten]

Dem Deutschen Bundestag kommt vor allem die Rolle eines Kontrolleurs der Außenpolitik der Bundesregierung zu. Diese Kontrolle findet zuallererst in den entsprechenden Fachausschüssen, allen voran dem Auswärtigen Ausschuss statt. Nach Art. 59 GG ist eine Zustimmung des Bundestags zu internationalen Verträgen notwendig, daran muss auch der Bundesrat beteiligt werden, sofern ein Vertrag Zuständigkeiten der Länder berührt.

Nichtregierungsorganisationen[Bearbeiten]

In Deutschland beschäftigen sich eine ganze Reihe von Nichtregierungsorganisationen auf verschiedenste Weise mit Themen der Außenpolitik und den auswärtigen Beziehungen der Bundesrepublik. Bei diesen Organisationen kann es sich um reine Think Tanks wie die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Lobbying-Gruppen für spezielle Themen wie Amnesty International oder Organisationen zur Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Staaten (z. B. die Atlantik-Brücke) handeln. Die Arbeitsmethoden und die Ressourcen der Organisationen sind höchst unterschiedlich, den meisten ist aber gemein, dass sie versuchen, den politischen Entscheidungsträgern im Bereich der auswärtigen Politik alternative Informationsquellen zur Verfügung zu stellen und bemüht sind, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Westintegration[Bearbeiten]

Die ersten Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren vom Verlust der Souveränität und Staatlichkeit bestimmt, aus der sich als einziger Ausweg die Kooperation mit den Alliierten anbot. Zur Bekämpfung der Not leisteten die Amerikaner im Rahmen des Marshallplans ab 1947 Aufbauhilfe für die Kohle- und Stahlindustrie. Nach der von den Amerikanern vorbereiteten Währungsreform 1948 konnte der Wiederaufbau beginnen. 1948 drängte die Londoner Sechsmächtekonferenz auf die Gründung eines westdeutschen Staates. Vom Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 dauerte die Berlin-Blockade durch die sowjetische Besatzungsmacht, gegen die von den Westmächten eine Luftbrücke eingerichtet wurde, um die Bevölkerung der Stadt mit Lebensmitteln und Kohle zu versorgen. Nachdem die Westalliierten die Deutschen aufgefordert hatten, eine Verfassung zu konzipieren, tagten zunächst in der Rittersturz-Konferenz die Ministerpräsidenten der Länder in der Trizone und dann der Verfassungskonvent. Infolgedessen wurde 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet.

Der westliche Teil Deutschlands wurde dafür staatsrechtlich neu organisiert, im Grundgesetz vom 23. Mai 1949 ein Entscheidungsspielraum für nationale Politik gewonnen und bei der Gründung der NATO am 4. April 1949 in Washington eine deutsche Teilnahme diskutiert. Zudem wurden aus den ausländischen Militärgouverneuren Hochkommissare. Im Rahmen der Abkommen wurde am 21. September 1949 das Besatzungsstatut zur Kontrolle über Abrüstung, Entmilitarisierung, Außenpolitik, Außenhandel, Devisenverkehr und Anwendung des Grundgesetzes veröffentlicht. Im Petersberger Abkommen am 22. November 1949 behielten sich die Alliierten konsularische Beziehungen, Demontagen und Entscheidungen über den Beitritt Deutschlands zu Internationalen Organisationen vor.[9] Am 24. Oktober 1950 schlug Frankreich eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft vor, um den Aufbau einer deutschen Armee zu verhindern, konnte sich aber nicht durchsetzen. So entstand im Oktober desselben Jahres die Dienststelle Blank im Bundeskanzleramt zur Vorbereitung der Wiederbewaffnung. Das Amt des Außenministers übernimmt am 15. März 1951 der amtierende Bundeskanzler Konrad Adenauer.

Nur einen Monat danach, am 18. April 1951, wurde die EGKS Basis für die Grundstoffindustrie (Montanunion); die internationale Kontrolle über das Ruhrgebiet wurde aufgehoben. Ebenfalls 1951 wurde der Bundesgrenzschutz geschaffen, aus dem 1956 die Hälfte der Beamten in die Bundeswehr eintrat. Im Jahre 1952 werden vor allem Folgen des Zweiten Weltkrieges bearbeitet: So sah das Luxemburger Abkommen mit Israel vom 10. September 3 Milliarden DM für die Eingliederung von 500.000 Flüchtlingen vor; Adenauer sah in diesen Vereinbarungen eine Verbesserung der moralischen Position Deutschlands in der Welt. Schließlich wurden die internationalen Beziehungen durch die Mitgliedschaft in der UNHCR und eine eigene Mission bei den Vereinten Nationen in New York vorangetrieben. Unterstützt wurde dies durch das Londoner Schuldenabkommen vom 27. Februar 1953, das die Voraussetzung für die deutsche Kreditwürdigkeit und somit für internationale Geschäfte und Außenhandel schuf.

Souveränität und Hallstein-Doktrin[Bearbeiten]

Den Status als besetztes Land kann die Bundesrepublik mit dem Beitritt zur NATO im selben Jahr 1955 ablegen. Dabei werden aus den alliierten Hochkommissaren Botschafter verbündeter Staaten und im Folgejahr 1956 die Bundeswehr als Armee innerhalb der NATO gegründet.

1957 unterzeichnete die Bundesrepublik zusammen mit Frankreich, Italien und den BeNeLux-Staaten die Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), aus der später die Europäische Union hervorgehen sollte.

In den Jahren 1957 und 1961 gründete die Bundesrepublik zwei Organisationen zur Unterstützung von bedürftigen Gruppierungen, den zwölf Millionen Flüchtlinge vertretenden Bund der Vertriebenen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um sein praktisches Engagement in der Welt zu zeigen.

Auch nach Osten werden Beziehungen angestrebt. So ist Adenauer Anfang September 1955 zu Besuch in Moskau, um mit der UdSSR diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Hierbei wird vor allem um die Freilassung und „Heimkehr der Zehntausend“ verhandelt; man beschäftigte sich mit der Repatriierung von 2 der 3,3 Mio. deutschen Kriegsgefangenen. Der Weg zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den übrigen Ostblockstaaten wird indes durch das Dogma der Hallstein-Doktrin versperrt.

Mit der gegen starke Widerstände vorangetriebenen deutsch-französischen Aussöhnung und der im Élysée-Vertrag vom 22. Januar 1963 vereinbarten Partnerschaft verschaffte Konrad Adenauer der deutschen Außenpolitik ein zweites Standbein zwecks Ausgleich der seit dem Mauerbau empfundenen Ungleichgewichte in der transatlantischen Beziehung. Das Unverständnis des zweiten Kanzlers Ludwig Erhard gegenüber dieser Konstruktion führte nach dem Rücktritt Adenauers zum Streit zwischen den so genannten Atlantikern und Gaullisten.

Von der Ostpolitik zur Wiedervereinigung[Bearbeiten]

Nachdem die Hallstein-Doktrin von der Großen Koalition stillschweigend aufgegeben wurde, war der nächste Schritt ab 1969 der Ausgleich mit Polen, der Tschechoslowakei und anderen Ländern im Machtbereich der UdSSR. Durch die Ostverträge mit der UdSSR (12. August 1970) und Polen (7. Dezember 1970) wurden wichtige Abkommen zum Verhältnis mit den ehemals besetzten Nachbarländern geschlossen.

Die auf diese Weise entstandenen Spielräume im europäischen Dialog wurden anschließend genutzt, um die Beziehung mit der Deutschen Demokratischen Republik auf eine neue Grundlage zu stellen. Zunächst wurde am 3. September 1971 das Vier-Mächte-Abkommen über Deutschland und Berlin geschlossen, das den Status Berlins klären sollte, dann am 21. Dezember 1972 der Grundlagenvertrag, der der DDR einen Transitverkehr für West-Berlin garantierte.

Die Jahre 1973 und 1975 waren dann vornehmlich wieder den anderen internationalen Beziehungen gewidmet. So war die Bundesrepublik am 3. Juli 1973 bei der Eröffnung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in Helsinki präsent und konnte am 18. September desselben Jahres zusammen mit der DDR die UN-Vollmitgliedschaft erwirken. Die Schlussakte von Helsinki vom 1. August 1975 eröffnete schließlich auch der bundesdeutschen Außenpolitik größere Spielräume, um gutnachbarliche Beziehungen mit den osteuropäischen Staaten anzustreben und so die vorhandenen Widerstände gegen eine Wiedervereinigung Deutschlands abzubauen.

Situation seit 1989/1990[Bearbeiten]

Die Wiedererlangung der vollen Souveränität durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag und die damit verbundene Wiedervereinigung Deutschlands – zum 3. Oktober 1990 ist das Wiedervereinigungsgebot als erfüllt angesehen und zusammen mit Art. 23 GG a.F. aus dem Grundgesetz gestrichen worden – markierten den Anfang eines erneuten Wandels in der deutschen Außenpolitik. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem Ende des bipolaren Machtgefüges in der Welt war Deutschland nun auch nicht mehr existentiell bedroht. Es folgten unter den Kanzlern Helmut Kohl und Gerhard Schröder sowohl eine Anpassung der Ziele deutscher Außenpolitik an eine veränderte weltpolitische Lage als auch Schritte, die eine deutliche Abkehr von alten Prinzipien darstellten.

In der Frage der europäischen Einigung wurde der auch schon vor der Wende aufgenommene Kurs beibehalten und an vielen Stellen verstärkt. So etablierte sich Deutschland als klarer Befürworter der EU-Ost-Erweiterung und ergriff immer öfter Partei für die osteuropäischen Staaten wie auch für Russland, was freilich auf die sehr freundschaftlichen Verhältnisse Jelzin/Kohl und Putin/Schröder zurückzuführen war. Weitere Eckpfeiler der EU-Politik nach der Wiedervereinigung waren die Einführung des Euro als gemeinsames Zahlungsmittel (ab 1. Januar 2002) und die Erstellung einer EU-Verfassung. Im Hinblick auf die letzten Jahre lässt sich feststellen, dass die Außenpolitik der deutschen Bundesregierung in EU-Fragen überwiegend mehr zur EU-Innenpolitik geworden ist, da die Europäische Union immer dichter in die Außenpolitik ihrer Mitgliedsländer eingreift und auch die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik immer stärker betrieben wird.

Ein Novum in der Außenpolitik seit 1945 war jedoch in jedem Fall die Abkehr von der „Scheckbuch-Diplomatie“, also der bloßen finanziellen Unterstützung militärischer Konflikte wie im Zweiten Golf-Krieg. Man spricht in diesem Bezug auch von einem Wandel Deutschlands vom Sicherheitsimporteur zum Sicherheitsexporteur. Obwohl im genannten Golfkrieg noch Parolen wie „Kein Blut für Öl“ die scheinbar einhellige Meinung charakterisierten, nahm Mitte 1993 die Bundeswehr das erste Mal an einem sogenannten „out-of-area“-Einsatz in Somalia teil und beschloss so, sich von einer Verteidigungsarmee zu einer internationalen Eingreiftruppe zu wandeln. 1999 wurde ein weiterer Schritt getan, als sich die Bundeswehr an Luftangriffen auf Serbien beteiligte. Dies stellte einen Präventivschlag zur Abwehr einer humanitären Katastrophe im Kosovo dar und war völkerrechtlich hart umstritten. Auch nach dem 11. September 2001 beteiligten sich die Deutschen an der „Operation Enduring Freedom“ in Afghanistan, nachdem zuvor die NATO das erste Mal in ihrer Geschichte den Bündnisfall ausgerufen hatte. Heute stehen alle Parteien (mit Ausnahme der Linken) hinter den Auslandseinsätzen der Bundeswehr; im Vorfeld einer solchen Maßnahme diskutierten die Ausschüsse teils heftig, bis letzten Endes die notwendige Zustimmung des Bundestages vorlag.

Eine Kursänderung der deutschen Außenpolitik zeigte sich auch in der Abkühlung der transatlantischen Beziehungen im Vergleich zu den Zeiten des Kalten Kriegs. Schon während der Amtszeit von Helmut Kohl wurde vermehrt auf deutsche Kritikpunkte wie die Anwendung der Todesstrafe oder die nicht-Teilnahme am Kyoto-Protokoll zum Umweltschutz hingewiesen. Einen absoluten Tiefpunkt erlebte das deutsch-amerikanische Verhältnis während des Irak-Konflikts 2002–2003, als Bundeskanzler Schröder schon Mitte 2002 einer militärischen Intervention vielleicht auch aus wahltaktischen Gründen eine absolute Absage erteilte und somit einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrates und der UN-Vollversammlung blind vorausgriff. In dieser Situation stellte die deutsch-französische Partnerschaft einmal mehr ihre Bedeutung als zweites Standbein der deutschen Außenpolitik unter Beweis.

Noch unter Schröder und seit 2005 unter Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das transatlantische Verhältnis wieder eine Aufhellung erlebt, speziell seitdem nach den Präsidentschaftswahlen 2008 Barack Obama US-Präsident wurde.

Eine Eintrübung des transatlantischen Verhältnisses fand wiederum in Folge der NSA-Affäre 2013 statt.

Bilaterale Beziehungen[Bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten]

Staat Beginn der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Karte
AgyptenÄgypten Ägypten → Hauptartikel: Ägyptisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Ägypten
AlgerienAlgerien Algerien → Hauptartikel: Algerisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Algerien
AngolaAngola Angola → Hauptartikel: Angolanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Angola
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea → Hauptartikel: Äquatorialguineisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Äquatorial-Guinea
AthiopienÄthiopien Äthiopien 1905
Lage von Deutschland und Äthiopien
BeninBenin Benin → Hauptartikel: Beninisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Benin
BotswanaBotswana Botswana → Hauptartikel: Botswanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Botswana
Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso → Hauptartikel: Burkinisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Burkina Faso
BurundiBurundi Burundi → Hauptartikel: Burundisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Burundi
DschibutiDschibuti Dschibuti → Hauptartikel: Deutsch-dschibutische Beziehungen
Lage von Deutschland und Dschibuti
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste → Hauptartikel: Deutsch-ivorische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Elfenbeinküste
EritreaEritrea Eritrea → Hauptartikel: Deutsch-eritreische Beziehungen
Lage von Deutschland und Eritrea
GabunGabun Gabun → Hauptartikel: Deutsch-gabunische Beziehungen
Lage von Deutschland und Gabun
GambiaGambia Gambia → Hauptartikel: Deutsch-gambische Beziehungen
Lage von Deutschland und Gambia
GhanaGhana Ghana → Hauptartikel: Deutsch-ghanaische Beziehungen
Lage von Deutschland und Ghana
GuineaGuinea Guinea → Hauptartikel: Deutsch-guineische Beziehungen
Lage von Deutschland und Guinea
Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau → Hauptartikel: Deutsch-guinea-bissauische Beziehungen
Lage von Deutschland und Guinea-Bissau
KamerunKamerun Kamerun → Hauptartikel: Deutsch-kamerunische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kamerun
Kap VerdeKap Verde Kap Verde → Hauptartikel: Deutsch-kap-verdische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kap Verde
KeniaKenia Kenia → Hauptartikel: Deutsch-keniaische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kenia
KomorenKomoren Komoren → Hauptartikel: Deutsch-komorische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Komoren
Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo → Hauptartikel: Deutsch-kongolesische Beziehungen (Dem. Rep.)
Lage von Deutschland und der Demokratischen Republik Kongo
Kongo RepublikRepublik Kongo Republik Kongo → Hauptartikel: Deutsch-kongolesische Beziehungen (Rep.)
Lage von Deutschland und der Republik Kongo
LesothoLesotho Lesotho → Hauptartikel: Deutsch-lesothische Beziehungen
Lage von Deutschland und Lesotho
LiberiaLiberia Liberia → Hauptartikel: Deutsch-liberianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Liberia
LibyenLibyen Libyen → Hauptartikel: Deutsch-libysche Beziehungen
Lage von Deutschland und Libyen
MadagaskarMadagaskar Madagaskar → Hauptartikel: Deutsch-madagassische Beziehungen
Lage von Deutschland und Madagaskar
MalawiMalawi Malawi → Hauptartikel: Deutsch-malawische Beziehungen
Lage von Deutschland und Malawi
MaliMali Mali → Hauptartikel: Deutsch-malische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mali
MarokkoMarokko Marokko → Hauptartikel: Deutsch-marokkanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Marokko
MauretanienMauretanien Mauretanien → Hauptartikel: Deutsch-mauretanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mauretanien
MauritiusMauritius Mauritius → Hauptartikel: Deutsch-mauritische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mauritius
MosambikMosambik Mosambik → Hauptartikel: Deutsch-mosambikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mosambik
NamibiaNamibia Namibia → Hauptartikel: Deutsch-namibische Beziehungen
Lage von Deutschland und Namibia
NigerNiger Niger → Hauptartikel: Deutsch-nigrische Beziehungen
Lage von Deutschland und Niger
NigeriaNigeria Nigeria → Hauptartikel: Deutsch-nigerianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Nigeria
RuandaRuanda Ruanda → Hauptartikel: Deutsch-ruandische Beziehungen
Lage von Deutschland und Ruanda
SambiaSambia Sambia → Hauptartikel: Deutsch-sambische Beziehungen
Lage von Deutschland und Sambia
Sao Tome und PrincipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe → Hauptartikel: Deutsch-são-toméische Beziehungen
Lage von Deutschland und São Tomé und Príncipe
SenegalSenegal Senegal → Hauptartikel: Deutsch-senegalesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Senegal
SeychellenSeychellen Seychellen → Hauptartikel: Deutsch-seychellische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Seychellen
Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone → Hauptartikel: Deutsch-sierra-leonische Beziehungen
Lage von Deutschland und Sierra Leone
SimbabweSimbabwe Simbabwe → Hauptartikel: Deutsch-simbabwische Beziehungen
Lage von Deutschland und Simbabwe
SomaliaSomalia Somalia → Hauptartikel: Deutsch-somalische Beziehungen
Lage von Deutschland und Somalia
SudafrikaSüdafrika Südafrika → Hauptartikel: Deutsch-südafrikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Südafrika
SudanSudan Sudan → Hauptartikel: Deutsch-sudanesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Sudan
Sudan SudSüdsudan Südsudan → Hauptartikel: Deutsch-südsudanesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Südsudan
SwasilandSwasiland Swasiland → Hauptartikel: Deutsch-swasiländische Beziehungen
Lage von Deutschland und Swasiland
TansaniaTansania Tansania → Hauptartikel: Deutsch-tansanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Tansania
TogoTogo Togo → Hauptartikel: Deutsch-togoische Beziehungen
Lage von Deutschland und Togo
TschadTschad Tschad → Hauptartikel: Deutsch-tschadische Beziehungen
Lage von Deutschland und Tschad
TunesienTunesien Tunesien → Hauptartikel: Deutsch-tunesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Tunesien
UgandaUganda Uganda → Hauptartikel: Deutsch-ugandische Beziehungen
Lage von Deutschland und Uganda
Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik → Hauptartikel: Deutsch-zentralafrikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Zentralafrikanischen Republik

Amerika[Bearbeiten]

Staat Beginn der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Karte
Antigua und BarbudaAntigua und Barbuda Antigua und Barbuda → Hauptartikel: Antiguanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Antigua und Barbuda
ArgentinienArgentinien Argentinien → Hauptartikel: Argentinisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Argentinien
BahamasBahamas Bahamas → Hauptartikel: Bahamaisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und der Bahamas
BarbadosBarbados Barbados → Hauptartikel: Barbadisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Barbados
BelizeBelize Belize → Hauptartikel: Belizisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Belize
BolivienBolivien Bolivien → Hauptartikel: Bolivisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Bolivien
BrasilienBrasilien Brasilien → Hauptartikel: Brasilianisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Brasilien
ChileChile Chile → Hauptartikel: Chilenisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Chile
Costa RicaCosta Rica Costa Rica → Hauptartikel: Costa-ricanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Costa Rica
DominicaDominica Dominica → Hauptartikel: Deutsch-dominicanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Dominica
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik → Hauptartikel: Deutsch-dominikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Dominikanischen Republik
EcuadorEcuador Ecuador → Hauptartikel: Deutsch-ecuadorianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Ecuador
El SalvadorEl Salvador El Salvador → Hauptartikel: Deutsch-salvadorianische Beziehungen
Lage von Deutschland und El Salvador
GrenadaGrenada Grenada → Hauptartikel: Deutsch-grenadische Beziehungen
Lage von Deutschland und Grenada
GuatemalaGuatemala Guatemala → Hauptartikel: Deutsch-guatemaltekische Beziehungen
Lage von Deutschland und Guatemala
GuyanaGuyana Guyana → Hauptartikel: Deutsch-guyanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Guyana
HaitiHaiti Haiti → Hauptartikel: Deutsch-haitianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Haiti
HondurasHonduras Honduras → Hauptartikel: Deutsch-honduranische Beziehungen
Lage von Deutschland und Honduras
JamaikaJamaika Jamaika → Hauptartikel: Deutsch-jamaikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Jamaika
KanadaKanada Kanada → Hauptartikel: Deutsch-kanadische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kanada
KolumbienKolumbien Kolumbien → Hauptartikel: Deutsch-kolumbianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kolumbien
KubaKuba Kuba → Hauptartikel: Deutsch-kubanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kuba
MexikoMexiko Mexiko → Hauptartikel: Deutsch-mexikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mexiko
NicaraguaNicaragua Nicaragua → Hauptartikel: Deutsch-nicaraguanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Nicaragua
PanamaPanama Panama 1951 → Hauptartikel: Deutsch-panamaische Beziehungen
Lage von Deutschland und Panama
ParaguayParaguay Paraguay → Hauptartikel: Deutsch-paraguayische Beziehungen
Lage von Deutschland und Paraguay
PeruPeru Peru → Hauptartikel: Deutsch-peruanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Peru
Saint Kitts NevisSt. Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Deutschland und Saint Kitts and Nevis
Lage von Deutschland und St. Kitts und Nevis
Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia → Hauptartikel: Deutsch-lucianische Beziehungen
Lage von Deutschland und St. Lucia
Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen → Hauptartikel: Deutsch-vincentische Beziehungen
Lage von Deutschland und St. Vincent und die Grenadinen
SurinameSuriname Suriname → Hauptartikel: Deutsch-surinamische Beziehungen
Lage von Deutschland und Suriname
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Deutschland und Trinidad und Tobago
Lage von Deutschland und Trinidad und Tobago
UruguayUruguay Uruguay → Hauptartikel: Deutsch-uruguayische Beziehungen
Lage von Deutschland und Uruguay
VenezuelaVenezuela Venezuela → Hauptartikel: Deutsch-venezolanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Venezuela
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten → Hauptartikel: Deutsch-amerikanische Beziehungen
Lage von Deutschland und den Vereinigten Staaten

Asien[Bearbeiten]

Staat Beginn der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Karte
AfghanistanAfghanistan Afghanistan → Hauptartikel: Afghanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Afghanistan
ArmenienArmenien Armenien
Lage von Deutschland und Armenien
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan → Hauptartikel: Aserbaidschanisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Aserbaidschan
BahrainBahrain Bahrain → Hauptartikel: Bahrainisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Bahrain
BangladeschBangladesch Bangladesch → Hauptartikel: Bangladeschisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Bangladesch
BhutanBhutan Bhutan
Lage von Deutschland und Bhutan
BruneiBrunei Brunei → Hauptartikel: Bruneiisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Brunei
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China → Hauptartikel: Chinesisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und China
GeorgienGeorgien Georgien → Hauptartikel: Deutsch-georgische Beziehungen
Lage von Deutschland und Georgien
IndienIndien Indien
Lage von Deutschland und Indien
IndonesienIndonesien Indonesien → Hauptartikel: Deutsch-indonesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Indonesien
IrakIrak Irak → Hauptartikel: Deutsch-irakische Beziehungen
Lage von Deutschland und dem Irak
IranIran Iran → Hauptartikel: Deutsch-iranische Beziehungen
Lage von Deutschland und Iran
IsraelIsrael Israel
Lage von Deutschland und Israel
JapanJapan Japan
Lage von Deutschland und Japan
JemenJemen Jemen → Hauptartikel: Deutsch-jemenitische Beziehungen
Lage von Deutschland und Jemen
JordanienJordanien Jordanien → Hauptartikel: Deutsch-jordanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Jordanien
KambodschaKambodscha Kambodscha → Hauptartikel: Deutsch-kambodschanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kambodscha
KasachstanKasachstan Kasachstan → Hauptartikel: Deutsch-kasachische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kasachstan
KatarKatar Katar → Hauptartikel: Deutsch-katarische Beziehungen
Lage von Deutschland und Katar
KirgisistanKirgisistan Kirgisistan → Hauptartikel: Deutsch-kirgisische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kirgisistan
KuwaitKuwait Kuwait → Hauptartikel: Deutsch-kuwaitische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kuwait
LaosLaos Laos → Hauptartikel: Deutsch-laotische Beziehungen
Lage von Deutschland und Laos
LibanonLibanon Libanon → Hauptartikel: Deutsch-libanesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Libanon
MalaysiaMalaysia Malaysia → Hauptartikel: Deutsch-malaysische Beziehungen
Lage von Deutschland und Malaysia
MaledivenMalediven Malediven → Hauptartikel: Deutsch-maledivische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Malediven
MongoleiMongolei Mongolei → Hauptartikel: Deutsch-mongolische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Mongolei
MyanmarMyanmar Myanmar → Hauptartikel: Deutsch-myanmarische Beziehungen
Lage von Deutschland und Myanmar
Korea NordNordkorea Nordkorea 2001
Lage von Deutschland und Nordkorea
OmanOman Oman → Hauptartikel: Deutsch-omanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Oman
OsttimorOsttimor Osttimor → Hauptartikel: Deutsch-osttimoresische Beziehungen
Lage von Deutschland und Osttimor
PakistanPakistan Pakistan → Hauptartikel: Deutsch-pakistanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Pakistan
PhilippinenPhilippinen Philippinen → Hauptartikel: Deutsch-philippinische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Philippinen
RusslandRussland Russland → Hauptartikel: Deutsch-russische Beziehungen
Lage von Deutschland und Russland
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien → Hauptartikel: Deutsch-saudi-arabische Beziehungen
Lage von Deutschland und Saudi-Arabien
SingapurSingapur Singapur → Hauptartikel: Deutsch-singapurische Beziehungen
Lage von Deutschland und Singapur
Sri LankaSri Lanka Sri Lanka → Hauptartikel: Deutsch-sri-lankische Beziehungen
Lage von Deutschland und Sri Lanka
Korea SudSüdkorea Südkorea → Hauptartikel: Deutsch-südkoreanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Südkorea
SyrienSyrien Syrien → Hauptartikel: Deutsch-syrische Beziehungen
Lage von Deutschland und Syrien
TadschikistanTadschikistan Tadschikistan → Hauptartikel: Deutsch-tadschikische Beziehungen
Lage von Deutschland und Tadschikistan
ThailandThailand Thailand
Lage von Deutschland und Thailand
TurkeiTürkei Türkei → Hauptartikel: Deutsch-türkische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Türkei
TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan → Hauptartikel: Deutsch-turkmenische Beziehungen
Lage von Deutschland und Turkmenistan
UsbekistanUsbekistan Usbekistan → Hauptartikel: Deutsch-usbekische Beziehungen
Lage von Deutschland und Usbekistan
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten
Lage von Deutschland und der Vereinigten Arabischen Emirate
VietnamVietnam Vietnam 23. September 1975[10] → Hauptartikel: Deutsch-vietnamesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Vietnam
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern → Hauptartikel: Deutsch-zyprische Beziehungen
Lage von Deutschland und Zypern

Australien und Ozeanien[Bearbeiten]

Staat Beginn der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Karte
AustralienAustralien Australien → Hauptartikel: Australisch-deutsche Beziehungen
Lage von Deutschland und Australien
CookinselnCookinseln Cookinseln → Hauptartikel: Beziehungen zwischen den Cookinseln und Deutschland
Lage von Deutschland und der Cookinseln
FidschiFidschi Fidschi → Hauptartikel: Deutsch-fidschianische Beziehungen
Lage von Deutschland und Fidschi
KiribatiKiribati Kiribati → Hauptartikel: Deutsch-kiribatische Beziehungen
Lage von Deutschland und Kiribati
MarshallinselnMarshallinseln Marshallinseln → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Deutschland und den Marshallinseln
Lage von Deutschland und den Marshallinseln
Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien → Hauptartikel: Deutsch-mikronesische Beziehungen
Lage von Deutschland und Mikronesien
NauruNauru Nauru → Hauptartikel: Deutsch-nauruische Beziehungen
Lage von Deutschland und Nauru
NeuseelandNeuseeland Neuseeland → Hauptartikel: Deutsch-neuseeländische Beziehungen
Lage von Deutschland und Neuseeland
PalauPalau Palau 1997
Lage von Deutschland und Palau
Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea → Hauptartikel: Deutsch-papua-neuguineische Beziehungen
Lage von Deutschland und Papua-Neuguinea
SalomonenSalomonen Salomonen → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Deutschland und den Salomonen
Lage von Deutschland und der Salomonen
SamoaSamoa Samoa → Hauptartikel: Deutsch-samoanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Samoa
TongaTonga Tonga
Lage von Deutschland und Tonga
TuvaluTuvalu Tuvalu → Hauptartikel: Deutsch-tuvaluische Beziehungen
Lage von Deutschland und Tuvalu
VanuatuVanuatu Vanuatu → Hauptartikel: Deutsch-vanuatuische Beziehungen
Lage von Deutschland und Vanuatu

Europa[Bearbeiten]

Staat Beginn der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Karte
AlbanienAlbanien Albanien
Lage von Deutschland und Albanien
BelgienBelgien Belgien
Lage von Deutschland und Belgien
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina November 1992
Lage von Deutschland und Bosnien Herzegowina
BulgarienBulgarien Bulgarien
Lage von Deutschland und Bulgarien
DanemarkDänemark Dänemark
Lage von Deutschland und Dänemark
EstlandEstland Estland 9. Juli 1921 und wieder 28. August 1991
Lage von Deutschland und Estland
FinnlandFinnland Finnland 4. Januar 1918
Lage von Deutschland und Finnland
FrankreichFrankreich Frankreich
Lage von Deutschland und Frankreich
GriechenlandGriechenland Griechenland 1834 (Preußen)
Lage von Deutschland und Griechenland
IrlandIrland Irland 1922
Hauptartikel: Deutsch-irische Beziehungen
Lage von Deutschland und Irland
IslandIsland Island
Lage von Deutschland und Island
ItalienItalien Italien
Lage von Deutschland und Italien
KasachstanKasachstan Kasachstan 31. Dezember 1991
Lage von Deutschland und Kasachstan
KosovoKosovo Kosovo 20. Februar 2008
Lage von Deutschland und dem Kosovo
KroatienKroatien Kroatien 15. Januar 1992
Lage von Deutschland und Kroatien
LettlandLettland Lettland 15. Juli 1920 und wiederum 28. August 1991
Lage von Deutschland und Lettland
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein
Lage von Deutschland und Lichtenstein
LitauenLitauen Litauen 1918 und wieder 1991
Lage von Deutschland und Litauen
LuxemburgLuxemburg Luxemburg
Lage von Deutschland und Luxemburg
MaltaMalta Malta 1965
Lage von Deutschland und Malta
MazedonienMazedonien Mazedonien
Lage von Deutschland und Mazedonien
MoldawienMoldawien Moldawien 30. April 1992
Lage von Deutschland und Moldawien
MonacoMonaco Monaco
Lage von Deutschland und Monaco
MontenegroMontenegro Montenegro
Lage von Deutschland und Montenegro
NiederlandeNiederlande Niederlande
Lage von Deutschland und den Niederlanden
NorwegenNorwegen Norwegen
Lage von Deutschland und Norwegen
OsterreichÖsterreich Österreich
Lage von Deutschland und Österreich
PolenPolen Polen
Lage von Deutschland und Polen
PortugalPortugal Portugal
Lage von Deutschland und Portugal
RumänienRumänien Rumänien 20. Februar 1880[11] bzw. mit der BR Dtld. 31. Januar 1967[12] → Hauptartikel: Deutsch-rumänische Beziehungen
Lage von Deutschland und Rumänien
RusslandRussland Russland
Lage von Deutschland und Russland
San MarinoSan Marino San Marino → Hauptartikel: Deutsch-san-marinesische Beziehungen
Lage von Deutschland und San Marino
SchwedenSchweden Schweden → Hauptartikel: Deutsch-schwedische Beziehungen
Lage von Deutschland und Schweden
SchweizSchweiz Schweiz → Hauptartikel: Deutsch-schweizerische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Schweiz
SerbienSerbien Serbien 11. Dezember 1951 (zu Jugoslawien)[19] → Hauptartikel: Deutsch-serbische Beziehungen
Georg Weifert auf dem 1000-Dinar-Schein

Lange Zeit war Serbien der Status eines Beitrittskandidaten der Europäischen Union verwehrt wurde, da es aus Sicht der Europäischen Union nicht ausreichend mit dem Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien zusammenarbeitete. Auch nach der Festnahme des letzten mutmaßlichen serbischen Kriegsverbrechers Mitte 2011 gab es allerdings Probleme: Vor allem Deutschland stellte sich gegen die Vergabe des Kandidatenstatus, da es Belgrad eine destruktive Rolle im Grenzkonflikt mit dem Kosovo vorwarf. So waren im November 2011 im Grenzgebiet unter anderem auch zahlreiche deutsche Soldaten von serbischen Demonstranten verletzt worden. Nach serbischen Signalen für eine friedliche Beilegung des Kosovo-Konflikts erhielt der Staat am 1. März 2012 den Status eines Beitrittskandidaten.

Lage von Deutschland und Serbien
SlowakeiSlowakei Slowakei 1993 → Hauptartikel: Deutsch-slowakische Beziehungen
Lage von Deutschland und der Slowakei
SlowenienSlowenien Slowenien 15. Januar 1992 → Hauptartikel: Deutsch-slowenische Beziehungen
Lage von Deutschland und Slowenien
SpanienSpanien Spanien → Hauptartikel: Deutsch-spanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Spanien
TschechienTschechien Tschechien
Lage von Deutschland und Tschechien
TurkeiTürkei Türkei
Lage von Deutschland und der Türkei
UkraineUkraine Ukraine
Lage von Deutschland und der Ukraine
UngarnUngarn Ungarn 21. Dezember 1973
Lage von Deutschland und Ungarn
VatikanstadtVatikanstadt Vatikanstadt
Lage von Deutschland und dem Heiligen Stuhl
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich → Hauptartikel: Deutsch-britische Beziehungen
Lage von Deutschland und dem Vereinigten Königreich
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 1999 → Hauptartikel: Deutsch-weißrussische Beziehungen
Lage von Deutschland und Weißrussland
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern
Lage von Deutschland und Zypern

Ehemalige Staaten[Bearbeiten]

Staat Dauer der offiziellen Beziehungen Anmerkungen Lage Karte
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 1972–1990 Europa
Lage der BRD und der DDR

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einführungen:

Geschichte:

Quellen: Es gibt eine umfangreiche Ausgabe Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 19xx. Sie erscheint im Oldenbourg Wissenschaftsverlag. Beispiele:

  • Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland
    • Bd. 2: Adenauer und die Hohen Kommissare 1952. ISBN 978-3-486-55201-0 (1. Aufl. 1952);
    • Bd. 1: Das Jahr 1952. (1. Aufl. 2000).
  • Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1982 (1 Band), ISBN 978-3-486-71876-8 (1. Aufl. 2013).

Weblinks[Bearbeiten]

Institutionen:

Presse und Publikationen:

Sonstiges

  • FAZ 2. Januar 2013: Rezension der Dissertation Die außenpolitische Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland: Theoretische Grundlagen und politikwissenschaftlicher Diskurs (These: Die Bundesrepublik hegt unverändert grundsätzliche Vorbehalte gegenüber dem Einsatz militärischer Gewalt und ist damit weiterhin weit davon entfernt, eine Neubestimmung deutscher Außenpolitik in diesem Sinne vorzunehmen.)

Belege[Bearbeiten]

  1. Werner Kilian: Die Hallstein-Doktrin – Der diplomatische Krieg zwischen der BRD und der DDR. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10371-8, S. 22–25.
  2. „Mit der Wiedervereinigung und dem Deutsch-Polnischen Grenzvertrag vom 14. November 1990 wurde die im Görlitzer Abkommen anerkannte Grenzziehung endgültig bestätigt.“ Zit. nach Görlitzer Abkommen. Görlitz/Zgorzelec, 6. Juli 1950: Die Oder-Neiße-Linie, Webseite des Auswärtigen Amtes, 16. November 2009.
  3. Philipp Rock: Macht, Märkte und Moral – Zur Rolle der Menschenrechte in der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland in den sechziger und siebziger Jahren. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2010, ISBN 978-3-631-59705-7, S. 270.
  4. Das Bundesverfassungsgericht konstruiert dabei eine Rechtspflicht hinsichtlich einer aktiven Teilnahme an der Friedenspolitik (vgl. BVerfGE 5, 85 [127] und BVerfGE 36, 1 [17]). So Martina Haedrich, Friedensgebot und Grundgesetz, in: Hans J. Gießmann, Bernhard Rinke (Hrsg.): Handbuch Frieden, 1. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 340 Fn 5.
  5. Alexander Siedschlag: Die aktive Beteiligung Deutschlands an militärischen Aktionen zur Verwirklichung Kollektiver Sicherheit. Frankfurt a.M. [u. a.] 1995.
  6. Gunther Hellmann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung. 2006, S. 16.
  7. Gunther Hellmann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung. 2006, S. 19.
  8. Gero Erdmann: Kirchen und NRO. In: Siegmar Schmidt, Gunther Hellmann, Reinhard Wolf (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Außenpolitik, VS Verlang für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-13652-3, S. 303–312, hier S. 311 f.
  9. Petersberger Abkommen. Bonn, 22. November 1949: Eine Chance für die junge Bundesrepublik, auswaertiges-amt.de, 16. November 2009.
  10. Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland: 1. Januar bis 30. Juni 1976, Band 1
  11. Diplomatic Relations of Romania (englisch). Romania, Ministry of Foreign Affairs. Abgerufen am 6. November 2011.
  12. Kurze Geschichte der politischen Beziehungen. Botschaft von Rumänien, Berlin. Abgerufen am 12. November 2012.
  13. Vertretungen San Marino. Auswärtiges Amt. Abgerufen am 6. Januar 2012.
  14. Deutsche Vertretungen. Auswärtiges Amt. Abgerufen am 6. Januar 2012.
  15. Schwedische Botschaft Berlin (deutsch und schwedisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  16. Deutsche Botschaft Stockholm (deutsch und schwedisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  17. Botschaft Berlin. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten. Abgerufen am 6. Januar 2012.
  18. Deutsche Botschaft Bern (deutsch und französisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  19. Friederike Baer: Zwischen Anlehnung und Abgrenzung. Die Jugoslawienpolitik der DDR 1946 bis 1968. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 78.
  20. Botschaft der Republik Serbien (deutsch und serbisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  21. Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Belgrad (deutsch und serbisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  22. Botschaft der Slowakischen Republik in Berlin (deutsch und slowakisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  23. Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Pressburg (deutsch und slowakisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  24. Willkommen auf den Seiten der Botschaft der Republik Slowenien in Berlin (deutsch, englisch und slowenisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  25. Deutsche Botschaft Laibach (deutsch und slowenisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  26. Embajada de España en Berlin (deutsch und spanisch). Ministerio de Asuntos Exteriores y de Cooperación. Abgerufen am 6. Januar 2012.
  27. Herzlich willkommen bei der Deutschen Botschaft in Madrid (deutsch und spanisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  28. Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland (deutsch und russisch). Abgerufen am 12. November 2012.
  29. Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Minsk (deutsch, russisch und weißrussisch). Abgerufen am 6. November 2011.
  30. Rezension (englisch) (PDF; 54 kB)
  31. Leitet eine sog. "Arbeitseinheit im Leitungsbereich des Auswärtigen Amts" und untersteht unmittelbar dem Bundesminister des Auswärtigen. Das Papier fordert eine "Neuvermessung" der internationalen Beziehungen zu Gunsten der BRD, das heißt mehr Einfluss der Deutschen; man bezeichnet sich hier als "Gestaltungsmacht im Wartestand", Fritz Fischer nannte das in Bezug auf das Kaiserreich den "Griff nach der Weltmacht". Das Papier spiegelt angeblich den Diskussionsstand von November 2012 bis September 2013