Außernzell

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Außernzell
Außernzell
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Außernzell hervorgehoben
48.71666666666713.2372Koordinaten: 48° 43′ N, 13° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Schöllnach
Höhe: 372 m ü. NN
Fläche: 24,13 km²
Einwohner: 1471 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94532
Vorwahlen: 09903 (einige Gemeindeteile auch 08544)
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 114
Adresse der Gemeindeverwaltung: Marktplatz 12
94508 Schöllnach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Michael Klampfl (CSU/Junge Liste)
Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Außernzell ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schöllnach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Ort in der Region Donau-Wald liegt im Tal der Kleinen Ohe am Übergang vom Donautal zum Bayerischen Wald. Es existiert nur die Gemarkung Außernzell.

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Cella antisna im Jahr 841. Ein Jahr zuvor hatte König Ludwig der Deutsche diesen Ort dem Abt Gotzbold von Kloster Niederaltaich übergeben. Gotzbold bestätigte 841, dass der Ort nach seinem Tod dem Kloster zufallen sollte. Im Jahr 1004 bestätigte Kaiser Heinrich II. dem Kloster den Besitz von Cella.

1149 bestätigte Papst Eugen III. dem Kloster den Besitz einer Pfarrkirche nebst Zubehör. Der hier befindliche Maierhof wurde später zum Amthof erhoben. Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) grassierte die Pest. Der erste Schulmeister wurde im Jahr 1716 registriert. Im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1745) wurde im Juni 1742 vom Feind die Kirche und das Wirtshaus geplündert, der Kaplan schwer misshandelt. Am 13. Dezember 1742 plünderten kroatische Truppen erneut den Ort.

Außernzell gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Hengersberg des Kurfürstentums Bayern. Die Säkularisation in Bayern brachte 1803 die Gründung der ersten Gemeindeschule. 1818 entstand die heutige Gemeinde. 1972 wurde die Pfarrkirche renoviert und um zwei Seitenschiffe erweitert. Seit 1978 bildet Außernzell zusammen mit dem Markt Schöllnach die Verwaltungsgemeinschaft Schöllnach.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.256, 1987 dann 1.261 und im Jahr 2000 1.435 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist Michael Klampfl (CSU).

[Bearbeiten] Gemeinderat

Die Kommunalwahlen vom 2.März 2008 ergaben bei einer Wahlbeteiligung von 76,21 % folgendes Ergebnis:

[Bearbeiten] Steuereinnahmen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 355 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 12 T€.

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold über einem grünen Dreiberg eine blaue heraldische Lilie, umgeben von einer blauen Kette.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild wird geprägt von der katholischen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt sowie der Filialkirche St. Leonhard. Das Hauptschiff der Pfarrkirche entstand um 1550. 1972 erhielt sie ein neues, originelles Querhaus. Das Sakramentshäuschen ist spätgotisch, die Kanzel barock.

Seit alters her gab es in Außernzell eine Wallfahrt zum heiligen Leonhard. Die neugotische Leonhardskirche entstand 1884 anstelle einer alten Wallfahrtskapelle.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 180 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 469. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 86 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1355 ha, davon waren 725 ha Ackerfläche und 630 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 69 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 5 Lehrern und 83 Schülern

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Weblinks

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