Au (Breisgau)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Au
Au (Breisgau)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Au hervorgehoben
47.9552777777787.8288888888889359Koordinaten: 47° 57′ N, 7° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Breisgau-Hochschwarzwald
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hexental
Höhe: 359 m ü. NHN
Fläche: 3,99 km²
Einwohner: 1387 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 348 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79280
Vorwahl: 0761
Kfz-Kennzeichen: FR
Gemeindeschlüssel: 08 3 15 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 25
79280 Au
Webpräsenz: Au im Breisgau
Bürgermeister: Jörg Kindel
Lage der Gemeinde Au im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Frankreich Landkreis Waldshut Landkreis Lörrach Freiburg im Breisgau Landkreis Emmendingen Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Rottweil Au (Breisgau) Auggen Bad Krozingen Badenweiler Ballrechten-Dottingen Bötzingen Bollschweil Breisach am Rhein Breitnau Buchenbach Buggingen Ebringen Ehrenkirchen Eichstetten am Kaiserstuhl Eisenbach (Hochschwarzwald) Eschbach (Markgräflerland) Feldberg (Schwarzwald) Friedenweiler Glottertal Gottenheim Gundelfingen (Breisgau) Hartheim Heitersheim Heitersheim Heuweiler Hinterzarten Horben Ihringen Kirchzarten Lenzkirch Löffingen March (Breisgau) Merdingen Merzhausen Müllheim (Baden) Müllheim (Baden) Münstertal/Schwarzwald Neuenburg am Rhein Neuenburg am Rhein Oberried (Breisgau) Pfaffenweiler St. Peter (Hochschwarzwald) St. Märgen Schallstadt Schluchsee (Gemeinde) Sölden (Schwarzwald) Staufen im Breisgau Stegen Sulzburg Titisee-Neustadt Umkirch Vogtsburg im Kaiserstuhl Wittnau (Breisgau)Karte
Über dieses Bild
Au vom Bettlerpfad

Au ist eine Gemeinde wenige Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau im Südwesten von Baden-Württemberg. Der Ort gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hexental mit Sitz im benachbarten Merzhausen.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Au liegt im nördlichen Hexental zwischen dem Schönberg im Westen und dem Schwarzwald im Osten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Au gehören das Dorf Au, die Zinken Schönberg, Hof und Häuser Hägenhof und die Höfe Burghöfe, Finsterbach, Hasgelhöfe, Heimbachhof, Kaischenhof, Kopfackerhof und Schwabenhöfe. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Witraha und die abgegangene Burg Obhusen. Die Nennung des Ortes Niderhusun im Jahre 861 bezieht sich wahrscheinlich auf Niederhausen in der Gemeinde Rheinhausen im Landkreis Emmendingen.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Horben im Südosten, Wittnau (Breisgau) im Südwesten, Ebringen im Westen und Merzhausen im Norden (alle Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) sowie die Stadt Freiburg im Breisgau im Osten.

Geologie[Bearbeiten]

Durch Au verläuft die Hauptverwerfung des Oberrheingrabens. Die Seite zum Schönberg wird von den Überresten großer Hangrutschungen geprägt.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird Au in Urkunden des Klosters St. Gallen im Jahr 861. Im Mittelalter gab es hier sehr wahrscheinlich eine Burg, von der aber keine Überreste mehr vorhanden sind. Die Ortsbezeichnung „Burghöfen“ macht diese Annahme aber sehr wahrscheinlich. Im Dreißigjährigen Krieg war Au am 5. August 1644 Schauplatz des zweiten Tages der Schlacht bei Freiburg.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus und Bürgerhaus in Au
Kirche St. Johannes

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 ergab sich bei einer Wahlbeteiligung von 68,14 % folgende Sitzverteilung:

CDU 40,5 % +2,5 4 Sitze ±0
Wählervereinigung Au 31,3 % -4,7 3 Sitze ±0
Wählergemeinschaft für
Bürgernähe und Umweltschutz
32,9 % +1,2 3 Sitze ±0

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1980 bis 2003: Elmar Bitzenhofer
  • seit 2004: Jörg Kindel

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Da nahezu die Hälfte der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutztes Gelände ist, spielt dieser Wirtschaftszweig noch eine erhebliche Rolle. Darunter fällt auch Weinbau, der schon 868 in einer Urkunde im Zusammenhang mit Au erwähnt wird. Weinbau wird unter anderem betrieben vom Weingut Wissler mit seiner Lage Auer Altberg, das 1789 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Neben der Eigenschaft als landwirtschaftliche Gemeinde wird Au aber immer mehr auch zu einer Wohngemeinde von Beschäftigten, die ins nahe Freiburg oder in dessen Umgebung pendeln.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Au verläuft die L 122 (Dorfstraße) von Freiburg nach Ehrenkirchen. Dort verkehrt auch die Buslinie 7208 Freiburg – Bad Krozingen der SüdbadenBus GmbH. Einzelne Fahrten der Linie 12 der Freiburger Verkehrs AG zwischen dem Stadtteil Vauban und Merzhausen werden, hauptsächlich im Tagesrandbereich, bis an den Südrand von Au verlängert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Wahrscheinlich hat sich Hartmann von Aue (* etwa 1160, † nach 1220) nach Au benannt. Ob er tatsächlich aus einem hier urkundenden Ministerialengeschlecht stammt, ist aber nicht bewiesen – mögliche Herkunftsorte sind auch Obernau, heute Ortsteil von Rottenburg, und Au bei Ravensburg (Kloster Weißenau). Hartmann war einer der großen Epiker der Stauferzeit.

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Erholung[Bearbeiten]

Überregional: Der historische Bettlerpfad von Merzhausen/Freiburg nach Badenweiler führt durch die Gemeinde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Burg Au

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 134

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Au (Breisgau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien