Aubach (Lohr)

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Aubach
(Historisch: Wiesenbach)
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Der Aubach nach der Mündung des Lohrbaches, vor Krommenthal

Der Aubach nach der Mündung des Lohrbaches, vor Krommenthal

Daten
Gewässerkennzahl DE: 24522
Lage Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Main-Spessart (Bayern)
Flusssystem Rhein
Abfluss über Lohr → Main → Rhein → Nordsee
Quelle in der Aubachquelle in Wiesen
50° 6′ 51″ N, 9° 21′ 49″ O50.1141472222229.3636166666667400
Quellhöhe ca. 400 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung in Partenstein in die Lohr50.0383333333339.5202777777778185Koordinaten: 50° 2′ 18″ N, 9° 31′ 13″ O
50° 2′ 18″ N, 9° 31′ 13″ O50.0383333333339.5202777777778185
Mündungshöhe ca. 185 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 215 m
Länge 20,3 km[1]
Linke Nebenflüsse Wiesbüttgraben
Rechte Nebenflüsse Welzbach, Birklerbach, Schwedelsgraben, Röhrengrundgraben, Lohrbach
Mündung des Aubaches (rechts) in die Lohr (links), in Partenstein

Mündung des Aubaches (rechts) in die Lohr (links), in Partenstein

Der Aubach ist ein etwa 20 km langer Fluss im bayerischen Spessart. Er entspringt in Wiesen im Landkreis Aschaffenburg und mündet bei Partenstein im Landkreis Main-Spessart von rechts und Westen in die Lohr.

Name[Bearbeiten]

Der ursprüngliche Name Wiesenbach geht auf die früheren Worte wise für Wiese und bach für Bach zurück. Der Name des Baches und des Ortes Wiesen haben den gleichen Ursprung. Der Bachname ging zum Teil auch auf den Ort Wiesthal über. Die heutige Form Aubach ist ein Synonym.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Aubachquelle[Bearbeiten]

Die Aubachquelle in Wiesen

Der Aubach entspringt auf etwa 400 m ü. NN in Wiesen der in Sandstein gefassten Aubachquelle. Sie gehört zu den größten Quellen im Spessart. Nach wenigen Metern vereinigt sich der Aubach von rechts mit seinem zweiten, 2 km langen Quellbach, dem Wiesbüttgraben. Dieser entspringt dem auf 436 m liegenden Wiesbüttsee, einem Hochmoor im Spessart. In Karten ist dieser Wiesbüttgraben oft als Oberlauf des Aubaches eingezeichnet, er führt aber im Sommer oft wenig, manchmal auch gar kein Wasser, so dass dann das trockene Bachbett erst von der Aubachquelle in Wiesen mit Wasser gespeist wird. Entsprechend wird der Wiesbüttsee auch als obere Aubachquelle angesehen.

Verlauf[Bearbeiten]

Nach Wiesen unterquert der Aubach die Staatsstraße 2305 (Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee). Er fließt nach Südosten durch ein unberührtes Tal weiter, das zum Naturschutzgebiet Spessartwiesen gehört. Nach Habichsthal speist er die dort liegenden Aubachseen. Unterhalb von Wiesthal fließt ihm aus dem Westen sein größter Zufluss zu, der aus Heinrichsthal kommende Lohrbach, und er läuft im Folgenden ungefähr in dessen Richtung weiter. Dabei wird er nach Krommenthal zweimal von Viadukten der Main-Spessart-Bahn überspannt. In den ebenfalls zum Naturschutzgebiet Spessartwiesen gehörenden Langetalwiesen teilt sich der Bachlauf und der rechte Arm fließt durch einen angelegten offenen Natursteinkanal. In Partenstein vereinigt sich dieser wieder mit dem linken und der Aubach mündet dann von rechts und Westen in die Lohr.

In manchen älteren Karten ist der Aubach als ein linker Zufluss des Lohrbachs eingezeichnet.

Zuflüsse[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aubach (Lohr) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GeoFachDatenAtlas und Gewässerdienste des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
  2.  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0.
  3. Der See hat einen natürlichen Überlauf, der das Wasser über den Wiesbüttgraben ins Aubachtal leitet.
  4. Straßenname am Welzbach