Audi A4 DTM

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Audi
Audi A4 DTM R14 plus (2013-09-03).JPG
Audi A4 DTM
Produktionszeitraum: 2004–2011
Klasse: Rennwagen
Rennserie Tourenwagen-Prototyp (DTM)
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotor:
4,0 Liter (ca. 340 kW)
Länge: 4800 mm
Breite: 1750 mm
Höhe: 1250 mm
Radstand: 2750 mm
Leergewicht: 1050 kg
Vorgängermodell: Abt-Audi TT-R
Nachfolgemodell: Audi A5 DTM

Audi A4 DTM ist der Name von Prototyp-Rennwagen des deutschen Automobilfabrikanten Audi, die zur ausschließlichen Verwendung in der DTM konstruiert wurden. Der A4 DTM wurde in sechs Entwicklungsstufen hergestellt, welche die internen Produktionsnamen R11, R12, R12 plus, R13, R14 und R14 plus tragen. Der A4 DTM löste den Abt-Audi TT-R ab, der zwischen 2000 und 2003 in der Serie eingesetzt wurde. Von 2004 bis 2011 trat der A4 DTM dort gegen die DTM AMG Mercedes C-Klasse und in den ersten zwei Jahren auch gegen den Opel Vectra GTS V8 an.

Comeback als Werksteam[Bearbeiten]

Nachdem das Team Abt in den Jahren 2000 bis 2003 einen privat entwickelten Abt-Audi TT-R eingesetzt und in der DTM-Saison 2002 mit Laurent Aiello den Titel gewonnen hatte, folgte 2004 der Wiedereinstieg von Audi als Werksteam in die DTM. Der erfolgreiche Einstand in die Serie endete mit allen Titeln (Fahrer-, Team-, Herstellerwertung) der Meisterschaft.[1]

Entwicklungsstufen[Bearbeiten]

Quelle: [2]
Name Einführung
R11 2004
R12 2005
R12 plus 2006
R13 2007
R14 2008
R14 plus 2009

Technik[Bearbeiten]

Wie alle Rennwagen der DTM basiert der A4 DTM nur optisch auf dem gleichnamigen Serienwagen. Konstruiert ist der Prototyp aus einem CFK-Monocoque-Chassis mit integriertem 70-Liter-Kraftstofftank. Da das Nachtanken zu dieser Zeit noch im Rennen Pflicht war, wurde nicht wie ab 2012 ein 120-Liter-Tank eingebaut. Angetrieben wird der A4 DTM von einem V8-Saugmotor mit 4 Litern Hubraum, der rund 340 kW (≈ 460 PS) und ein maximales Drehmoment von mehr als 500 Nm leistet. Der heckgetriebene A4 DTM hat zudem ein sequenzielles 6-Gang-Sportgetriebe, eine 3-Scheiben-CFK-Kupplung sowie ein einstellbares Lamellen-Sperrdifferenzial.[3]

Reifen[Bearbeiten]

Die Reifen wurden vom damaligen DTM-Einheitsausstatter Dunlop geliefert und hatten die Maße vorn: 265/660-R18, hinten: 280/660-R18.

Fahrer-Meisterschaften[Bearbeiten]

Quelle: [4]
2004 Mattias Ekström
2007 Mattias Ekström
2008 Timo Scheider
2009 Timo Scheider
2011 Martin Tomczyk

Nachfolgemodell[Bearbeiten]

Zur DTM-Saison 2012 wurde mit dem Audi A5 DTM der Nachfolger präsentiert. Er tritt gegen den neuen BMW M3 DTM und das DTM AMG Mercedes C-Coupé an.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Audi A4 DTM – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DTM-Saison 2004
  2. Johan Laubscher: Audi Sport "R" Number History For Racing Cars. Audi Motorsport Blog, 26. Januar 2012, abgerufen am 12. September 2013.
  3. Audi A4 DTM – autozeitung.de
  4. DTM-Historie 1984–2012