Audi BKK

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Audi BKK
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Sozialversicherung Gesetzliche Krankenversicherung
Kassenart Betriebskrankenkasse
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung 1894
Zuständigkeit Deutschland
Verwaltungssitz Ingolstadt
Vorstand Gerhard Fuchs (Vorsitz)
Dirk Lauenstein
Verwaltungsrat Jörg Schlagbauer (Vorsitz)
Alois Huber
Aufsichtsbehörde Bundesversicherungsamt
Versicherte >567.500[1]
Geschäftsstellen 29[1]
Mitarbeiter ca. 600[1]
Website www.audibkk.de

Die Audi BKK ist eine Betriebskrankenkasse mit Sitz in Ingolstadt. Sie ist seit dem 1. April 2010 für ganz Deutschland geöffnet.

Struktur[Bearbeiten]

Die Audi BKK mit rund 600 Mitarbeitern und ca. 567.500 Versicherten (Stand: Oktober 2014) verfügt über 29 Geschäftsstellen an allen Produktionsstandorten der Marken Volkswagen, Audi und MAN Truck & Bus sowie in Neuburg an der Donau, Singen (Hohentwiel), Seelze, Helmstedt, Neumarkt i.d.OPf., Augsburg, Gifhorn, Ebern, Coburg, Netphen, Nürnberg, München und Neunkirchen (Siegerland).

Gerhard Fuchs steht der Audi BKK vor, Dirk Lauenstein ist Mitglied des Vorstands.

Beitragssätze[Bearbeiten]

Seit 1. Januar 2009 werden die Beitragssätze vom Gesetzgeber einheitlich vorgegeben. Die Audi BKK erhebt keinen Zusatzbeitrag.

Mit der Reform der Krankenkassenbeiträge wird die Audi BKK ab Januar 2015 ihren Beitragssatz senken. Die Mitglieder der Audi BKK werden ab 2015 prozentual weniger belastet als im Jahr 2014.

Entwicklung[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2010 konnte die fusionierte Audi BKK annähernd 69.000 neue Versicherte gewinnen. Damit stieg die Zahl der Versicherten von ehemals 357.000 auf 426.000 im Oktober 2010. Das entspricht einem fusionsbereinigtem Wachstum von rund 19,6 Prozent. Durch die Fusion mit der BKK MAN und MTU zu Jahresbeginn 2012 stieg die Mitgliederzahl auf über 515.000 Mitglieder.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der heutigen Audi BKK ist eng mit der industriellen Entwicklung der Audi AG verbunden und hat daher ihren Ursprung bereits im Jahre 1894:

Jahr Ereignis
1894 bis 1914 Gründung der Fabrik-Krankenkasse der Neckarsulmer Strickmaschinenfabrik, später Umbenennung in Betriebskrankenkasse NSU Motorenwerke AG
1972 Umbenennung in Audi NSU
1978 Umbenennung in Betriebskrankenkasse Audi NSU Auto Union AG Werk Neckarsulm
1990 Umbenennung in Audi Betriebskrankenkasse Neckarsulm; Gründung einer zweiten Audi Betriebskrankenkasse in Ingolstadt
2000 Fusion der beiden Audi Betriebskrankenkassen zur einheitlichen Audi Betriebskrankenkasse, Ingolstadt
2003 Aufnahme der BKK Hosokawa-Alpine, Augsburg
2004 Aufnahme der BKK Eberle, Augsburg
1. Januar 2006 Aufnahme der BKK der Alcan Singen GmbH, Singen
1. April 2010 Aufnahme der BKK FTE, Wolfsburg
19. Januar 2011 Rückwirkend zum 1. April 2010 wird der Name verkürzt auf nur:[2] Audi BKK
1. Januar 2012 Aufnahme der BKK MAN und MTU München

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Pressemeldung Audi BKK vom 5. November 2014. Abgerufen am 12. November 2014
  2. Öffentliche Bekanntmachung auf www.audibkk.de (PDF)