Audun Grønvold

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Audun Grønvold Alpine Freestyle
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 28. Februar 1976
Geburtsort Hamar
Größe 186 cm
Gewicht 86 kg
Karriere
Disziplin Ski Alpin (Abfahrt, Super-G)
Freestyle (Skicross)
Verein Vang Skiloperforening
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze Vancouver 2010 Skicross
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Bronze Ruka 2005 Skicross
FIS Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
Debüt im Weltcup 5. Februar 1996
Gesamtweltcup 36. (1998/99)
Abfahrtsweltcup 11. (1998/99)
Super-G-Weltcup 20. (2000/01)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 0 1
FIS Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
Debüt im Weltcup 25. Oktober 2004
Weltcupsiege 3
Gesamtweltcup 5. (2006/07)
Skicross-Weltcup 1. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 3 3 0
letzte Änderung: 20. März 2010

Audun Grønvold (* 28. Februar 1976 in Hamar) ist ein norwegischer Skiläufer. Zunächst alpiner Skifahrer (Abfahrt und Super-G) startet er seit 2004 in der Freestyle-Disziplin Skicross.

Biografie[Bearbeiten]

Ski Alpin[Bearbeiten]

Grønvold begann als Kleinkind mit dem Wintersport, sein erstes Rennen bestritt er im Alter von drei Jahren. Nach dem Besuch des Sportgymnasiums in Geilo kam er 1993 ins norwegische Skinationalteam. Als Spezialist für die schnellen Disziplinen startete er im Alpinen Skiweltcup nur in Abfahrt und Super-G. Erstmals in die Punkteränge schaffte es Grønvold 1996 bei der Abfahrt von Val-d’Isère mit Rang 25. Seine erfolgreichste Saison war 1998/99. In diesem Winter gelang ihm mit Rang drei bei der Abfahrt in der Sierra Nevada der einzige Podestplatz seiner alpinen Karriere, zudem wurde er Fünfter in Val-d’Isère und Kitzbühel. Die Abfahrts-Gesamtwertung beendete er auf dem elften Platz.

Die nachfolgenden Jahre waren für den Norweger weniger erfolgreich. Bis 2004 schaffte er es nur mehr zweimal unter die ersten zehn eines Weltcuprennens. Einzig im unterklassigen Europacup gelang ihm 2000 ein Sieg.

Grønvold nahm insgesamt an drei Alpinen Skiweltmeisterschaften teil (Sestriere 1997, Vail 1999 und St. Anton 2001). Als bestes Ergebnis steht Platz acht auf der Birds of Prey 1999 zu Buche. Für Olympische Winterspiele wurde er nie nominiert.

Skicross[Bearbeiten]

Nachdem im alpinen Skilauf gute Ergebnisse länger ausgeblieben waren, begann Grønvold 2004 mit dem Skicross. Zuerst in einem von Rossignol unterstütztem Team, fährt er seit 2006 wieder in der norwegischen Nationalmannschaft. Im Skicross hatte Grønvold recht bald größere Erfolge. Bei dem 2005 erstmals im Rahmen einer Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaft ausgetragenen Skicross-Bewerb gewann er die Bronzemedaille. 2007 gewann er zwei Weltcuprennen und entschied in dieser Saison die Skicross-Disziplinenwertung für sich. Zudem wurde er bisher dreimal norwegischer Skicross-Meister.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 gewann Grønvold die Bronzemedaille, wobei er kurz vor dem Ziel den gestürzten Christopher Del Bosco noch überholen konnte. Im Weltcup kam ein weiterer Sieg hinzu, was für den dritten Platz in der Disziplinenwertung reichte.

Erfolge Skicross[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • Saison 2006/07: 5. Gesamtweltcup, 1. Skicross-Weltcup
  • Saison 2009/10: 7. Gesamtweltcup, 3. Skicross-Weltcup
  • 6 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land
10. Januar 2007 Flaine Frankreich
2. Februar 2007 Les Contamines Frankreich
12. März 2010 Grindelwald Schweiz

Erfolge Ski Alpin[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 1 Podestplatz, weitere 4 Platzierungen unter den besten zehn

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]