Aufhausen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Aufhausen im Oberpfälzer Landkreis Regensburg. Für gleichnamige Orte siehe Aufhausen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aufhausen
Aufhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aufhausen hervorgehoben
48.87222222222212.285833333333395Koordinaten: 48° 52′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Sünching
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 27,32 km²
Einwohner: 1742 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93089
Vorwahl: 09454
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 115
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmark 6
93089 Aufhausen
Webpräsenz: www.gemeinde-aufhausen.de
Bürgermeister: Johann Jurgovsky
Lage der Gemeinde Aufhausen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee
Die Pfarrkirche
Schloss Triftlfing

Aufhausen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Sünching.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt über dem Tal der Großen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Aufhausen hat zwölf amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

769 wurde „Ufusia“ zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Aufhausen war im Frühmittelalter Sitz eines Hochgerichts, später dann bis 1803 als Hofmark des Domkapitels des Hochstiftes Regensburg Sitz eines Pfleggerichts. Das Maria Schnee geweihte Kloster Aufhausen wurde im späten 17. Jahrhundert durch den örtlichen Pfarrer Johann Georg Seidenbusch gegründet. Aufhausen wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Irnkofen, Petzkofen und Triftlfing (bis 1870 Hellkofen) eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein silberner Schrägbalken, der mit drei senkrechten blauen heraldischen Lilien belegt ist; oben eine goldene Krone. Das Wappen wird seit 1983 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen, 1736 von Baumeister Johann Michael Fischer errichtet. Schon seit 1672 befand sich an der Stelle eine kleine Kirche mit einer Marienstatue, die der damalige Domvikar Johann Georg Seidenbusch von München mitbrachte. Bis 1827 gab es auch einen von diesem gegründeten Oratorianerkollegium. Das Altarbild der Madonna stammt aus der Dürerschule. Der Name Maria Schnee geht auf eine Legende um einen römischen Patrizier zurück, dem Maria in einer Vision anwies an der Stelle eine Kirche zu bauen, die er schneebedeckt fände. Mitten im Sommer sah er daraufhin einen schneebedeckten Hügel.
  • Pfarrkirche St. Bartholomäus und Dionysius. Sie steht in Aufhausen neben der Wallfahrtskirche. Ihr Turm ist in seinen unteren Geschossen romanischen Ursprungs und aus Bruchsteinen gemauert. Der Chor ist spätgotisch, das Langhaus barock. Der Chorraum hat ein spätgotisches Sterngewölbe und einen neugotischen Hochaltar aus dem Jahr 1889, die Kanzel ist barock.
  • ehemaliges Hofmarkschloss Aufhausen
  • Schloss in Triftlfing, Hofmarkschloss, 1287 erstmals erwähnt, von den Herren von Au erbaut, später im Besitz der Herren von Triflfing nach Brand 1726 neuaufgebaut
  • Liste der Baudenkmäler in Aufhausen

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/195518&attr=OBJ&val=1003
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aufhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien