August Abendroth

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August Abendroth (* 6. Oktober 1796 in Hamburg; † 19. März 1867 ebenda) war ein hamburgischer Jurist, Kaufmann und Philanthrop.

[Bearbeiten] Leben

August Abendroth war das älteste von neun Kindern des hamburgischen Senators und späteren Bürgermeisters Amandus Augustus Abendroth aus der Ehe mit Johanna Magdalena von Reck. Sein jüngerer Bruder Carl Eduard wurde später Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft.

So wie sein Vater studierte auch August Rechtswissenschaften, und arbeitete als Advokat in Hamburg. 1822 gehörte er zu den 30 Gründungsmitgliedern des Kunstvereins in Hamburg und machte sich später auch um die Hamburger Kunsthalle verdient. Daneben förderte er die Innere Mission. Auch an der Förderung des Eisenbahnbaus und der Erschließung von Baugelände hat er sich beteiligt. Im Jahr 1837 erwarb er das weitgehend brachliegende Gebiet Uhlenhorst für 70.700 Mark Banco bzw. 106500 Mark Courant [1] bei einer Versteigerung und begann mit der Entwässerung und Parzellierung. Dies war eine Voraussetzung zur Entstehung des neuen Hamburger Stadtteils Uhlenhorst[2]. Nach seinem Tod vermachte seine Witwe einen Teil seiner privaten Buchsammlung der Stadtbibliothek.

August Abendroth war wie auch sein Bruder Carl Eduard Abendroth eine der führenden Figuren und wichtiger Aktionär bei der politischen Initiierung, dem Bau und dem Betrieb der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft. Er wirkte bei der Gesellschaft nach der Aufnahme des Betriebes viele Jahre als Vorsitzender im Aufsichtsrat, oder in der zeitgenössischen Sprechweise: als Präses des Ausschusses.

In Uhlenhorst ist die Auguststraße nach Abendroth benannt.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Geschichtswerkstatt St Gertrud, Geschichte von Uhlenhorst und Hohenfelde, im Netz 21. Jan. 2009
  2. Uhlenhorst
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