August Bramm

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August Bramm als Gießener Student
Grabstätte Bramms auf dem Alten Friedhof in Gießen

Adam August Bramm (* 18. Dezember 1829 in Gießen; † 17. April 1889 ebenda) war Oberbürgermeister von Gießen.

Geboren als Sohn eines Gießener Gastwirts, studierte Bramm ab 1847 Rechtswissenschaften in seiner Heimatstadt und wurde Mitglied des dortigen Corps Teutonia. Nach verschiedenen anderen Verwaltungstätigkeiten wurde er 1875 bis 1889 erster Berufsbürgermeister von Gießen.

Bramm leitete wichtige städtebauliche Maßnahmen in die Wege, so den Ausbau des Straßennetzes und die Verbesserung der Stadthygiene. Zur Verminderung der Seuchengefahr entstand in seiner Amtszeit eine Quellwasserleitung in die Stadt. Außerdem legte er die Grundlage für die Ausdehnung der Stadt nach Osten über den Anlagenring hinaus, wo sich entlang der Bismarck- und Ludwigstraße ein neues Stadtviertel erhob.