August Embde

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Kind und Mädchen unter blühendem Apfelbaum (um 1840)

August von der Embde (* 2. Dezember 1780 in Kassel; † 10. August 1862 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Embde besuchte seit seinem 19. Lebensjahr die Akademien in Dresden, Düsseldorf und München, anschließend ließ er sich dauerhaft in seiner Heimatstadt Kassel nieder. Hier schuf er eine Menge Bildnisse und porzellanartig gemalte Genrebilder, besonders ländliche Szenen.

Unter letzteren fanden besonders sein Hessisches Bauernmädchen mit Brief und Strauß, seine Spielenden Kinder auf der Brandstätte des elterlichen Hauses (lithographiert von Santer), seine Mädchen am Brunnen (gestochen von Otto), sein Aschenbrödel in der Küche (lithographiert von Daniel und Fay) auf Kunstausstellungen Beifall.

Embde kopierte als erster im Jahre 1803 Raffaels Engel aus dem Gemälde der Sixtinischen Madonna alleine, die somit zu einem eigenen Motiv wurden.[1]

Embde starb 1862 in Kassel.

Seine beiden Töchter Emilie (* 10. Dezember 1816) und Karoline (* 31. Januar 1812) widmeten sich ebenfalls der Porträt- und Genremalerei.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Armin Sattler: Die Posterboys der Renaissance, 26. Mai 2012, orf.at

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: August Embde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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