August Falkmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
August Falkmann

August Falkmann (* 11. September 1817 in Detmold; † 4. März 1890 ebenda) war ein deutscher Archivar und Rechtswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

August Falkmann war ein Sohn des Lehrers Christian Friedrich Falkmann. Er besuchte das spätere Gymnasium Leopoldinum seiner Heimatstadt, das unter der Direktion seines Vaters stand. Anschließend bezog er die Universität Göttingen, um drei Jahre lang die Rechtswissenschaften zu studieren. Ab 1839 leitete er das Landesarchivamt in Detmold, außerdem war er praktischer Jurist. So galt er als einer der meistbeschäftigten Anwälte im Fürstentum Lippe, denn von 1850 bis zu seinem Tod sollen keine staatsrechtlichen Fragen ohne Falkmanns Rat entschieden worden sein. Er befasste sich ferner mit der Geschichte Lippes. Zusammen mit Otto Preuß gab er die Lippischen Regesten heraus. Am 4. März 1890 starb er 72-jährig in Detmold.

Werke[Bearbeiten]

  • Ernste und heitere Bilder aus der Vergangenheit unserer Landes (zwei Vorträge, Detmold)
  • Beiträge zur Geschichte des Fürstenthums Lippe aus archivalischen Quellen (sechs Bände, Lemgo/Detmold 1847 bis 1902)
  • Lippische Regesten (vier Bände, Lemgo/Detmold 1860 bis 1868)
  • Graf Simon zu Lippe und seine Zeit. Periode 1-2 (vier Bände, Detmold 1869 bis 1902)
  • Das Staatsrecht des Fürstenthums Lippe (Freiburg im Breisgau 1884)
  • Ein Erinnerungsblatt an die Einwanderung der Réfugées in Lippe am 28. November 1885 (Lemgo 1885)
  • Archivalische Erörterungen über die Rechtsverhältnisse der Domänen im hiesigen Lande (o.O., o.J.)
  • Nachrichten über die Familie Wistinghausen (Hrg. von H. Stöwer, o.O)

Weblinks[Bearbeiten]