August Heisenberg

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August Heisenberg (* 13. November 1869 in Osnabrück; † 22. November 1930 in München) war ein deutscher Byzantinist.

Heisenberg studierte zunächst Klassische Philologie in Marburg, in Leipzig und in München. Während seiner Studienzeit in Marburg, vom Sommersemester 1888 bis zum Wintersemester 1891/1892, wurde er Mitglied der heutigen Marburger Burschenschaft Rheinfranken.[1] Die Promotion erfolgte 1894 in München. In den Jahren 1898 und 1899 reiste er nach Italien und Griechenland. Im Jahre 1901 erfolgte die Habilitation für Mittel- und Neugriechische Philologie in Würzburg, wo er ab 1908 als Honorarprofessor lehrte. Im Jahre 1910 - nach dem Tod von Karl Krumbacher - wurde er Professor für Byzantinistik in München.

August Heisenberg ist der Vater des Physikers Werner Heisenberg und des Chemikers Erwin Heisenberg.

[Bearbeiten] Literatur

  • Franz Dölger, August Heisenberg. In: Hans-Georg Beck (Hrsg.): Chalikes. Festgabe für die Teilnehmer am XI. Internationalen Byzantinistenkongreß, München 15. – 20. September 1958. Freising 1958, S. 137–159 (mit Bild).
  • Franz Dölger: August Heisenberg. In: Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft. Bd. 241, 1933, ZDB-ID 3921-4, S. 25–55.
  • Werner Ohnsorge: Heisenberg, August. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 8, Duncker & Humblot, Berlin 1969, S. 455 f. (Onlinefassung).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Altherrenverband der Marburger Burschenschaft Rheinfranken e.V. http://www.mitglieder.rheinfranken.de
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