August Holmberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

August Holmberg (* 1. August 1851 in München; † 7. Oktober 1911 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Maler.

Leben[Bearbeiten]

1866 kam Holmberg im Alter von 15 Jahren an die Akademie der bildenden Künste seiner Heimatstadt und erlernte dort die Bildhauerei. Zwei Jahre später gab er diese zugunsten der Malerei auf und wurde Schüler des Malers Wilhelm von Diez.

Nach Beendigung des deutsch-französischen Krieges kehrte Holmberg wieder nach München an die Akademie zurück. Unterstützt und gefördert durch seine Lehrer, konnte er zwischen 1875 und 1878 mehrere Studienreisen durch Deutschland, Italien und Frankreich machen. Längere Aufenthalte machte er in Paris und Rom, um die alten Meister zu studieren.

Um 1878/1879 ließ sich Holmberg als freischaffender Maler in München nieder. Er beteiligte sich auch an vielen Kunstausstellungen und auf einer großen Bilderschau der Kunstakademie Düsseldorf wurde sein Werk mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Holmberg war ein großer Sammler von Antiquitäten, Bildern, etc. Als er im Alter von 60 Jahren 1911 in München starb, übergab man den gesamten Nachlaß der Galerie Helbing, welche diesen dann am 30. und 31. Mai 1912 verauktionierte.

Holmbergs Schaffen spannt sich vom Genre- bis zum Historienstück. Sein gekonntes Spiel von Licht und Schatten gerade bei letzterem machte ihn bei Publikum und offizieller Kunstkritik gleichsam beliebt.

Werke[Bearbeiten]

  • Meinungsverschiedenheiten (1873)
  • Das Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (1879)
  • Das aufgefundene Monogramm (1880)
  • Benediktinermönch, antike Münzen betrachtend (1880)
  • Der Goldschmied
  • Dame am Fenster (1881)
  • Vor dem Duell
  • Geistlicher am Fenster
  • Mandolinenspieler
  • In Gedanken
  • Stillleben im Rokokostil (1883)
  • Aus der Gotik (1884)
  • Die Schachpartie (1886)
  • München, in der alten Abtei[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: August Holmberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bild dieses Werkes bei einer Kunstauktion, abgerufen am 27. Juni 2009 (PDF-Datei; 4,56 MB)
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.