August Reinking

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arenbergische Rentei in Meppen

August Reinking (* 31. Januar 1776 in Rheine; † 1819 in Burgsteinfurt) war ein deutscher Architekt und Maler, er wirkte als Hofarchitekt des Grafen zu Bentheim-Steinfurt und des Herzogs von Arenberg.

Reinking erbaute das Haus Brünninghausen bei Dortmund, das Haus Stapel und eine Vielzahl weiterer Repräsentationsbauten, vor allem auch in Rheine. In Meppen sind von ihm die Arenbergische Rentei, die heute als Stadtmuseum genutzt wird, sowie das Haus Heyl erhalten. Auch das Schloss Oberhausen geht auf seine Pläne zurück.

Reinking war ein Nachkomme des berühmten münsterschen Hofbaumeisters Gottfried Laurenz Pictorius, Erbauer u.a. des Schlosses Nordkirchen. Mit Anton Matthias Sprickmann aus Münster sowie den Geistlichen und Architekten Clemens Lipper und Wilhelm Ferdinand Lipper war er ebenfalls verwandt.

Sein Nachlass an Zeichnungen befindet sich im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (ehem. Westfälisches Landesmuseum) in Münster.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karlheinz Haucke: August Reinking. Leben und Werk des westfälischen Architekten und Offiziers 1776-1819. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster 1991, ISBN 3-88789-100-7.
  • Karlheinz Haucke: August Reinking, Architekt aus Rheine. Der Meisterschüler Lippers. In: Rheine - gestern, heute, morgen, Heft 2 (1992), S. 6-64.
  • Karlheinz Haucke: August Reinking im Emsland. Wegbereiter des Klassizismus im Bürgerhausbau. In: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Band 43 (1997), S. 290-320.