August Weber (Maler)

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Sommerlandschaft, 1846
August Webers Grabstein auf dem Golzheimer Friedhof in Düsseldorf

August Weber (* 10. Januar 1817 in Frankfurt am Main; † 9. September 1873 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler.[1]

Leben[Bearbeiten]

Weber begann bei dem Maler Rosenkranz seine Studien als Landschaftsmaler, die er dann bei dem Hofmaler Johann Heinrich Schilbach in Darmstadt fortsetzte. Von 1836 bis 1838 war er Schüler des Städelschen Instituts in Frankfurt. Im Herbst 1838 zog er nach Düsseldorf, wo er noch ein Jahr die Akademie besuchte, später aber selbst viele Schüler ausbildete und am 9. September 1873 starb.

Webers Landschaften gehören der stilistischen Richtung an, ihr Hauptreiz beruht in der Schönheit der Linien und Formen, einer möglichst abgerundeten Komposition und einer poetischen Stimmung der Farbe. Er hat eine große Zahl poetischer Bilder geschaffen, unter denen Mondschein und Abendlandschaften den größten Beifall fanden. Auch Zeichnungen und Aquarelle wurden von ihm geschaffen. Ebenso hatte er sich erfolgreich in der Lithografie versucht. Er war königlicher Professor.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Illustrationen

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Autogramm und Porträt von August Weber in: Bildnisse Düsseldorfer Künstler

Literatur[Bearbeiten]

  • Kunstchronik, 9. Jg. (1874), Nachruf August Weber S. 10ff, S. 107, S. 459
  • Kunstchronik 11. Jg. (1876), S. 324
  • Kunstchronik & Kunstmarkt, Jg. 31, N. F. (1919/20), S. 88
  • Friedrich von Boetticher: Weber, August, in: Meisterwerke des 19. Jahrhunderts, (1901)
  • Katalog der Grossen Berliner Kunstausstellung 1906
  • Richard Klapheck: Weber, August, in: Die Kunstsammlung s. Staatl. Kunstmuseums Düsseldorf, 1928
  • Thieme-Becker: Weber, August in: Künstlerlexikon
  • Emmanuel Bénézit: Weber, August, in: Dictionnaire Des Peintres, Sculptres u. a., 1999
  • Rudolf Wiegmann: Die Königliche Kunstakademie Düsseldorf, Düsseldorf 1856, S.371
  • Hermann Arthur Lier: Weber, August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 41, Duncker & Humblot, Leipzig 1896, S. 282.
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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