August von Voit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
August von Voit
Entwurf zum Wiederaufbau des Hambacher Schlosses (1842)
Neue Pinakothek (1854)
Glaspalast (1932)

August von Voit (* 17. Februar 1801 in Wassertrüdingen; † 12. Dezember 1870 in München; vollständiger Name: Richard Jakob August von Voit) war ein deutscher Architekt. Er war der Sohn des Architekten Johann Michael Voit.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Voit stammt aus Wassertrüdingen, im heutigen Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Er studierte ab 1822 an der Akademie der bildenden Künste in München bei Friedrich von Gärtner Architektur und bildete sich in Italien und Frankreich weiter. 1840 wurde er Gärtners Nachfolger auf dessen Lehrstuhl, den er bis 1847 innehatte. Nach dem Tod Gärtners wechselte Oberbaurat Voit 1847 als Chef der Obersten Baubehörde in die Staatsbauverwaltung. August von Voit wandte in seinen Bauten mit Vorliebe den romanischen Stil an, den er nordgermanischen und italienischen Mustern nachbildete.

Bauten (Auswahl) [Bearbeiten]

Eine umfangreiche Werksammlung sowie zugehörige Pläne von August von Voit können beim Architekturmuseum der TU München eingesehen werden.

Synagogenbauten [Bearbeiten]

1832/1833 ließ die jüdische Gemeinde in Rülzheim die neue Rülzheimer Synagoge durch August von Voit erbauen. Voit hat auch die Pläne der Ingenheimer Synagoge und der Synagogen in Herxheim, Kallstadt, Kirchheimbolanden und Speyer entworfen.

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: August von Voit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien