Auguste Veillon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Nil bei Philae 1869

Louis-Auguste Veillon (* 29. Dezember 1834 in Bex; † 5. Januar 1890 in Genf) war ein Schweizer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Nach einem abgeschlossenen Studium der reformierten Theologie in Lausanne trat er in das Atelier von François Diday in Genf ein, wo er Seelandschaften mit Bergen und Ansichten des Berner Oberlands malte. 1858 studierte er an der École des Beaux-Arts in Paris und lernte dort den Orientalisten Eugène Fromentin kennen. Er besuchte Rom, die Niederlande, die Schweiz und Ägypten, verbrachte dann zwei Jahre in Venedig und liess sich schliesslich in Genf nieder. Hier wandte er sich orientalistischen Themen zu und malte meist Landschaften mit dem Nil oder dem Toten Meer.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Pestalozzi-Wiser: Louis Auguste Veillon, (1834–1890). Künstlergesellschaft, Zürich 1891, (Neujahrsblatt der Künstlergesellschaft in Zürich N. F. 51, 1891, ZDB-ID 308499-1).
  • Paul Barbey: Un peintre originaire de Bex: Louis-Auguste Veillon. In: Revue historique du mandement de Bex 28, 1995, ZDB-ID 1259134-8, S. 32–39.
  • Laurent Langer: „Je séjourne au pays des sultanes“. Les voyages orientaux de Louis Auguste Veillon (1832–1890). In: Revue historique du Mandement de Bex 32, 1999, S. 17–38

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Auguste Veillon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien