Augustiner-Chorherren vom Lateran

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ketten des Petrus
Ketten des Petrus (Nahaufnahme)

Augustiner-Chorherren vom Lateran auch „Lateranische Chorherren“ (lat.: Congregatio Canonicorum Regularium Ss. Salvatoris Lateranensis, Ordenskürzel: CRL) ist die Bezeichnung für die “Kongregation des Allerheiligsten Erlösers vom Lateran“. Sie leben nach den Ordensregeln des heiligen Augustinus und wurden 1059 gestiftet, sie haben in Italien, Frankreich, Polen und Österreich Kongregationen errichtet.

In Erinnerung an seine Krönung zum König des Heiligen Römischen Reichs stiftete Karl IV. 1351 im Aachener Dom ein Kloster für die Augustiner-Chorherren.

Papst Eugen IV. (1431-1447) besetzte 1446 die Lateranbasilika in Rom mit Augustiner-Chorherren. Hieraus entwickelten sich die „Augustiner-Chorherren vom Lateran“

Die Kardinalspriesterkirche San Pietro in Vincoli (St. Peter in Ketten) ist die Kirche der Augustiner-Chorherren vom Lateran, in ihr wird die Reliquie „Ketten des Petrus“ verehrt. Die lateranische Kongregation, die überwiegend aus dem Domkapitel der Laterankirche bestand wurde 1960 in die Konföderation der Augustiner-Chorherren aufgenommen. Bruno Giuliani ist seit 2000 Generalabt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]