Auma
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Greiz | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Auma-Weidatal | |
| Höhe: | 394 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,98 km² | |
| Einwohner: | 3107 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07955 | |
| Vorwahl: | 036626 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ (alt: ZR) | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 002 | |
| Stadtgliederung: | 6 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktberg 9 07955 Auma |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gernot Purkart (CDU) | |
| Lage der Stadt Auma im Landkreis Greiz | ||
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Auma ist eine Stadt im thüringischen Landkreis Greiz. Sie liegt etwa 20 km südwestlich von Gera und ist Sitz und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Auma liegt im Thüringer Schiefergebirge am Fluss Auma. Die höchste Erhebung in der Nähe ist der Lerchenberg mit 447,5 m.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind Braunsdorf, Merkendorf, Wiebelsdorf, Zadelsdorf und die Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz sowie Chursdorf, Tegau, Tömmelsdorf und die Stadt Triptis im Saale-Orla-Kreis.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt gliedert sich in die Stadtteile: Auma (Stadt), Gütterlitz, Krölpa, Muntscha, Untendorf, Wenigenauma und Zickra.
[Bearbeiten] Geschichte
Wahrscheinlich geht Auma auf eine slawische Besiedlung des 8./9. Jahrhunderts zurück. Als Stadt wird die Gemeinde 1331 erstmals urkundlich erwähnt. 1641 wurde der Bauerngeneral Georg Kresse in Auma erschossen. 1790 vernichtete der größte bekannte Brand der Stadtgeschichte rund 200 Gebäude.
Auma gehörte zum Amt Arnshaugk, danach zum Neustädter Kreis (Kursachsen) und zwischen 1816 und 1920 zu Sachsen-Weimar-Eisenach.
Auf dem Durchzug nach Jena und Auerstedt im Jahr 1806 übernachtete Napoleon in der Stadt. 1894 wurde Auma an die Bahnstrecke Triptis - Ziegenrück angeschlossen.
Während des Zweiten Weltkrieges mussten seit 1941 70 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus der Sowjetunion, die in den Schützenhallen eine bewachte Unterkunft hatten, im Ort Zwangsarbeit leisten. Im Stadtpark wird mit einer Gedenkstätte an sie erinnert.[2]
Im Frühjahr 1945 wurde Auma zunächst durch US-Truppen besetzt, bevor die Stadt zur Sowjetischen Besatzungszone kam und 1952 dem Kreis Zeulenroda in der DDR zugeordnet wurde.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Am 25. März 1994 wurden Muntscha, Zickra, Krölpa und Wenigenauma eingemeindet.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
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- Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Aumaer Stadtrat setzt sich seit den Kommunalwahlen 2009 wie folgt zusammen.
- CDU: 7 Sitze
- Gewerbeverein Auma/Sportverein Blau Weiß Auma: 5 Sitze
- Unabhängiger Bürgerverein Auma: 4 Sitze
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist der CDU-Politiker Gernot Purkart.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Bemerkenswert ist vor allem der recht große Markt mit Postmeilensäule (1722), altem Rathaus (neuerbaut 1790), neuem Rathaus (1907/08), der Franz-Kolbe-Regelschule (1900) und den Bürgerhäusern. In Vorbereitung der Feiern zum 675-jährigen Bestehen Aumas im Jahr 2006 wurde der Marktplatz aufwändig umgestaltet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 2 und in der Nähe der Autobahnabfahrt der A 9 in Triptis ist Auma mit dem PKW sehr gut zu erreichen. Die Bahnstrecke durch Auma ist derzeit stillgelegt.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Die Wirtschaft wird durch mittelständische Industrie, Handwerk und Gewerbe geprägt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Paul Dölz (1887–1975), deutscher Politiker
- Franz Ronneberger (1913–1999), Kommunikationswissenschaftler
- Rene Enders (*1987), Olympiadritter im Bahnradfahren 2008 in Peking
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. In der Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser. Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 109, ISBN 3-88864-343-0
[Bearbeiten] Literatur
- Karlheinz Blaschke: Die Entstehung der Stadt Auma. In: Jahrbuch des Museums Hohenleuben-Reichenfels 30, 1985. S. 9-17. Wiederabdruck in: Peter Johanek (Hrsg.) unter Mitarbeit von Uwe John: Stadtgrundriß und Stadtentwicklung. Forschungen zur Entstehung mitteleuropäischer Städte. Ausgewählte Aufsätze von Karlheinz Blaschke (= Städteforschung : Reihe A, Darstellungen Bd. 44). Köln, Weimar, Wien: Böhlau 1997, S. 293-301. ISBN 3-412-06897-7 . 2., unveränderte Auflage ebd. 2001. ISBN 3-412-02601-8 .
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Homepage der Stadt Auma
- Informationen zur Stadt Auma auf der offiziellen Internetseite des Landkreises Greiz
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