Aura an der Saale

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aura a.d.Saale
Aura an der Saale
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aura a.d.Saale hervorgehoben
50.16666666666710232Koordinaten: 50° 10′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Euerdorf
Höhe: 232 m ü. NN
Fläche: 6,73 km²
Einwohner:

869 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97717
Vorwahl: 09704
Kfz-Kennzeichen: KG
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 111
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zeilweg 2
97717 Euerdorf
Webpräsenz: www.aura-saale.de
Bürgermeister: Thomas Hack (CSU / FW)
Lage der Gemeinde Aura a.d.Saale im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Aura an der Saale (amtlich: Aura a.d.Saale) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Euerdorf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der Ort liegt am linken Ufer der Fränkischen Saale etwa sieben Kilometer südwestlich der Kreisstadt Bad Kissingen und ist die kleinste Gemeinde des Landkreises.

[Bearbeiten] Geschichte

Vom Bamberger Bischof Otto wurde zwischen 1108 und 1113 in Aura ein Benediktinerkloster (Uraugia) errichtet. Ab 1394 unterstand das Kloster Aura den Bischöfen von Würzburg. 1564 wurde es zugunsten der hochstiftlichen Kammer des Hochstiftes Würzburg aufgehoben. Das Oberamt des Hochstiftes Würzburg wurde nach dessen Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Ab 1817 war Aura vorübergehend Sitz eines bayerischen Landgerichts. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Im Jahre 2008 feierte das Dorf die Klostergründung vor 900 Jahren mit vielen Veranstaltungen. Seit der Gemeindegebietsreform 1978 ist Aura zusammen mit den Gemeinden Euerdorf, Ramsthal und Sulzthal Teil der Verwaltungsgemeinschaft Euerdorf.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat acht Mitglieder, die alle der Fraktion CSU/Bürger für Aura angehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,8%. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

[Bearbeiten] Wappen

In Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, darauf ein mit einem waagrechten silbernen Rost belegter linksgewendeter, aufrechter goldener Abtstab.
  • Wappengeschichte
Unter Bischof Otto von Bamberg wurde zwischen 1108 und 1113 in der Gemeinde Aura ein Benediktinerkloster (Uraugia) an der Stelle einer Burg gegründet. Der erste Abt war Ekkehard von Aura, der ein weit bekannter Historiograf war. Das Kloster wurde von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg 1564 aufgehoben. In der Wappendarstellung wird auf die enge Verbindung der Gemeinde Aura zum ehemaligen Kloster gleichen Namens hingewiesen. Die Klosterkirche ist dem heiligen Laurentius und dem heiligen Georg geweiht. Für Laurentius steht der Rost und für Georg das Kreuz im Wappen. Die Farben Silber und Rot sind die Farben des Hochstifts Würzburg, das bis zum Jahr 1803 die Landesherrschaft in Aura hatte. Das Wappen wurde vom Innenministerium am 17. April 1963 verliehen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Das bedeutendste Baudenkmal der Gemeinde ist die katholische Pfarrkirche St. Laurentius. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Klosters Aura. Die dreischiffige Pfeilerbasilika wurde zwischen 1108 und 1113 errichtet.

Auf der Hochebene im Nordosten von Aura steht die Ruine Aura.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Aura an der Saale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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