Aurach bei Kitzbühel
| Aurach bei Kitzbühel | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Tirol | |
| Politischer Bezirk: | Kitzbühel | |
| Kfz-Kennzeichen: | KB | |
| Fläche: | 54,24 km² | |
| Koordinaten: | 47° 25′ N, 12° 26′ O47.4112.4275846Koordinaten: 47° 24′ 36″ N, 12° 25′ 39″ O | |
| Höhe: | 846 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.150 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 21,2 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6371 | |
| Vorwahl: | 05356 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 04 01 | |
| NUTS-Region | AT335 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Oberaurach 6 6371 Aurach bei Kitzbühel |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Andreas Koidl | |
| Gemeinderat: (2010) (14 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Aurach bei Kitzbühel im Bezirk Kitzbühel | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Aurach bei Kitzbühel ist eine Gemeinde mit 1150 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Kitzbühel, Tirol (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Aurach liegt etwa fünf Kilometer südlich von Kitzbühel, inmitten der Kitzbüheler Alpen, an der Straße zum Pass Thurn. Die Besiedlung gliedert sich in Unteraurach, Oberaurach und mehrere Streusiedlungen und Weiler. Durch den Tourismus im Einzugsgebiet von Kitzbühel bedingt, hat in den ursprünglichen Streusiedlungen Haberberg und Kochau eine rege Siedlungstätigkeit eingesetzt. Ortsteile sind Haberberg, Haselwand, Kochau, Oberaurach, Sonnberg, Unteraurach und Wiesenegg-Grüntal. Geschichtlich bedeutsam ist der inzwischen eingestellte Bergbau um das Gebiet der Kelchalm.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
- Fieberbrunn,
- Jochberg und
- Kitzbühel
sowie im Bundesland Salzburg
[Bearbeiten] Geschichte
Der Gemeinde Aurach ist schon seit Urzeiten besiedelt. Bereits 1000 bis 800 v. Chr. wurde Kupfer auf der Kelchalpe abgebaut. Der größte Teil der damaligen Metallvorkommen wurden exportiert. Aus der damaligen Zeit sind heute noch Gegenstände vorhanden, die man im Heimatmuseum Kitzbühels betrachten kann. Nachdem der Bergbau eingestellt wurde, zogen sich die Siedler aus dieser Region zurück.
Erst im 7. Jahrhundert n. Chr. kamen neue Siedler und Aurach wurde erstmals im Jahre 1289 als „Orwiorwe“ urkundlich erwähnt. 1464 wird im Jochberger Steuerbuch Aurach als Teil des „Jochberger Viertels“ bezeichnet. Bis 1540 gehörte Aurach zum Herzogtums Bayern. Im selben Jahr kam der Ort noch zur Grafschaft Tirol.
1833 wurde Aurach eine selbständige Gemeinde und in dieser Zeit wurde auch der Bergbau wiederbelebt. Bis 1926 wurde noch Kupfer abgebaut, danach veränderte sich die Marktlage und infolgedessen endeten diese Aktivitäten.
[Bearbeiten] Kirchengeschichte
Die Pfarre Aurach gehört ursprünglich zum Dekanat St. Johann in Tirol. Von 1217 bis 1807 gehörten das Dekanat sowie die Pfarre zum Bistum Chiemsee, vor und nachher zur Erzdiözese Salzburg.
Interessant ist, dass bis 1665 kein einziger Priester im Ort wohnte. Erst als ein Vertrag mit den Dominikanern in Kitzbühel unterzeichnet wurde, führte man geregelte Sonntagsgottesdienste und Katechismusunterricht ein. Im Jahre 1739 gründete man die Skapulierbruderschaft „zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit zum Loskauf der gefangenen Christen“. Diese Bruderschaft war ein wesentlicher Anteil am kirchlichen Leben der Auracher. 1722 wurde die Kirche zur Expositur erhoben. 1787 wurde Aurach Vikariat und seit 1891 ist die Pfarre selbständig.
Die früheste Erwähnung des Gotteshauses, die bereits im Jahre 1324 stattfand, ist nicht das Datum seiner Erbauung. Möglicherweise wurde schon früher ein Gotteshaus in Oberaurach errichtet. Im Jahre 2000 fanden archäologische Grabungen statt, die den Nachweis bringen, dass die Auracher Pfarrkirche, so wie sie heute existiert, im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Vorläuferbauten wurden keine entdeckt. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Kirche in den Jahren nach 1324 sich nie verändert hatte, obwohl sich die Bevölkerungszahl verdreifacht hatte. Es ist anzunehmen, dass das Langschiff ursprünglich von einer flachen Holzbalkendecke abgeschlossen war. Nur der zweijochige Altarraum war damals schon gewölbt. Der Turm, der an der Nordseite steht, war zu dieser Zeit niedriger als heute.
Das Patrozinium der Kirche ist der hl. Rupert. Es hängt vermutlich mit den Ferntransporten des Salzes zusammen. Einerseits kam das „Weiße Gold“ über den Pass Thurn vom Pinzgau, andererseits transportiere man es auf dem Samerweg von Saalbach über das Oberreiter Joch.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Wildpark
Ein Wildpark in 1100 Metern Höhe am Hang hält Tiere der Alpen wie Rotwild, Steinbock, Mufflon, Wildschwein und Luchs, aber auch Tiere außereuropäischer Gebirge wie Dam- und Sikahirsch, Lama und Yak.
[Bearbeiten] Trivia
In Aurach besitzen unter anderem Fiona Swarovski, Heidi Horten und Jelena Baturina, russische Milliardärin und Ehefrau des ehemaligen Oberbürgermeisters von Moskau Anwesen.[1]
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Aurach bei Kitzbühel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Webseite der Gemeinde
- www.geschichte-tirol.com: Aurach
- Tirol Atlas
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Baturina hat weitere Kitz-Immobilie im Visier, ORF, 18. Januar 2011
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