Aurachtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aurachtal
Aurachtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aurachtal hervorgehoben
49.56472222222210.818611111111344Koordinaten: 49° 34′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Erlangen-Höchstadt
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Aurachtal
Höhe: 344 m ü. NHN
Fläche: 18,4 km²
Einwohner: 3017 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91086
Vorwahl: 09132
Kfz-Kennzeichen: ERH
Gemeindeschlüssel: 09 5 72 114
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lange Straße 2
91086 Aurachtal
Webpräsenz: www.aurachtal.de
Bürgermeister: Klaus Schumann (ÜWB)
Lage der Gemeinde Aurachtal im Landkreis Erlangen-Höchstadt
Birkach (gemeindefreies Gebiet) Neunhofer Forst Mark (gemeindefreies Gebiet) Kraftshofer Forst Kalchreuther Forst Geschaidt Forst Tennenlohe Erlenstegener Forst Buckenhofer Forst Nürnberg Nürnberg Landkreis Nürnberger Land Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Erlangen Landkreis Ansbach Landkreis Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Forchheim Buckenhof Aurachtal Eckental Heroldsberg Kalchreuth Lonnerstadt Möhrendorf Mühlhausen (Mittelfranken) Oberreichenbach (Mittelfranken) Spardorf Uttenreuth Vestenbergsgreuth Weisendorf Wachenroth Röttenbach (bei Erlangen) Marloffstein Höchstadt an der Aisch Heßdorf Herzogenaurach Hemhofen Großenseebach Gremsdorf Bubenreuth Baiersdorf Adelsdorf Dormitzer ForstKarte
Über dieses Bild

Aurachtal ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Aurachtal. Sie entstand bei der Gemeindegebietsreform durch Zusammenlegung mehrerer Orte. Die wichtigsten Orte sind Münchaurach, Falkendorf, Unterreichenbach und Neundorf.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Tal der Aurach westlich von Herzogenaurach. Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend): Weisendorf, Herzogenaurach, Emskirchen, Oberreichenbach

Ortsteile[Bearbeiten]

Aurachtal besteht aus insgesamt neun Ortsteilen[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Aurachtal wurde am 1. Januar 1972 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Falkendorf, Münchaurach und Unterreichenbach (teilweise) gebildet und hat den Namen Aurachtal angenommen.[3] Am 1. Mai 1978 kam Neundorf hinzu. Gleichzeitig wurde ein Gebiet mit damals etwa 50 Einwohnern an die Stadt Herzogenaurach abgetreten.[4]

Das Benediktinerkloster Münchaurach wurde 1128 von Bischof Otto von Bamberg (1102 bis 1139) geweiht und 1528 von den Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth aufgehoben. Das gesamte heutige Gemeindegebiet lag im Bereich des Amtes Münchaurach des 1792 preußisch gewordenen Fürstentums Bayreuth und ab 1500 auch im Fränkischen Reichskreis. Im Frieden von Tilsit 1807 fiel es mit dem Fürstentum an Frankreich und kam 1810 zum Königreich Bayern.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder, dazu kommt noch der Bürgermeister.

CSU-Wählergemeinschaft Überparteilicher Wählerblock Gesamt
2008 7 7 14 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Über von Silber und Schwarz geviertem Wellenschildfuß (den Fluss Aurach repräsentierend) in Grün unter einem silbernen Falkenkopf (als Zeichen für den Ortsteil Falkendorf) zwei schräg gekreuzte goldene Schlüssel.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert ist die ehemalige Klosteranlage in Münchaurach, die zwischen 1123 und 1139 als romanische Basilika errichtet wurde.

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Aurachtal

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1379&attr=590&modus=automat&tempus=20111027/164534&hodie=20111027/164534
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 484.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 711.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aurachtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien